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Treibfähigkeit

Treibscheibenantriebe finden größtenteils Anwendung in Aufzügen und Schachtförderanlagen im Bergbau. Die Anwendungsfelder des Treibscheibenkonzeptes verbreiterten sich in letzter Zeit durch energieeffizientes Denken und Gestalten moderner Fördersysteme. So gibt es z.B. Überlegungen, solche Antriebe in Verbindung mit leichteren Tragmitteln ebenfalls in Regalbediengeräten einzusetzen.

Das Endziel der durchzuführenden Arbeiten ist es, die Anwendbarkeit hochfester synthetischer Faserseile in Treibscheibenantrieben zu ermöglichen und dabei die Übertragbarkeit der Auslegungsvorschriften für Stahlseile zu überprüfen.

Dazu ist ausgehend vom Eytelweinschen Modell der Umschlingungsreibung folgendes Versuchsstandkonzept realisiert worden, bei dem sich der Reibwert rechnerisch aus dem Verhältnis der Kräfte und dem Umschlingungswinkel ermitteln läßt.

Prüfstandskonzept zur Ermittlung des Reibwertes zwischen Seil und Scheibe

Forschungsschwerpunkte:

  • Einfluss der Rillengeometrie der Treibscheiben,
  • Einfluss des eingesetzten Seilmaterials,
  • Ermittlung der optimalen Durchmesserverhältnisse von Seil und Rille,
  • Betrachtung der Wechselwirkung von Reibwert und Seilovalisierung.<(li>
Ansprechpartner:Dr.-Ing. Markus Michael