Forschung an der TU Chemnitz
Professorship of Communications Engineering
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Nachwuchsforschergruppe "Fahrassistenzsysteme für ältere Menschen"
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Nachwuchsforschergruppe der TU Chemnitz wird mit 750.000 Euro gefördert und untersucht Fahrassistenzsysteme für ältere Menschen – 3 Nachwuchsforscher des I-FAS sind dabei...

Anfang Oktober kam die gute Nachricht: Die Professur Digital- und Schaltungstechnik und das I-FAS waren erfolgreich im sächsischen Wettbewerb um die Gründung einer Nachwuchsforschergruppe. Nachwuchsforschergruppen sind Vorhaben, die akademische Nachwuchskräfte im Rahmen der gemeinsamen Forschungsarbeit zum Wissens- und Technologietransfer und zur Netzwerkbildung zwischen Sächsischen Hochschulen und Unternehmen befähigen [SAB]. Die Nachwuchswissenschaftler werden aus Mitteln der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen gefördert.

Worum geht es?

Finstere Nacht, strömender Regen - Verhältnisse, die auch für junge Autofahrer unangenehm sind, stellen für Senioren eine noch größere Herausforderung dar. Dass ältere Fahrer trotz körperlicher Einschränkungen in solchen Situationen sicher unterwegs sein können, hat sich eine neue Nachwuchsforschergruppe der Technischen Universität Chemnitz zum Ziel gesetzt. Sechs junge Wissenschaftler aus der Professur Digital- und Schaltungstechnik und dem I-FAS widmen sich in den nächsten zweieinhalb Jahren dem Thema "Visuelle Fahrassistenzsysteme zur Kompensation körperlicher Degradation älterer Menschen" (ViFa 65plus). Gefördert wird das Vorhaben mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaates Sachsen in Höhe von rund 750.000 Euro.

"Das Projekt leistet auch einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit der sächsischen Automobilwirtschaft", meint Prof. Dr. Gangolf Hirtz, Inhaber der Professur Digital- und Schaltungstechnik und Sprecher der Nachwuchsforschergruppe und erklärt: "Sächsische und vor allem Chemnitzer Unternehmen haben einen großen Anteil an der Entwicklung von Fahrassistenzsystemen in Deutschland. Mit zukunftsträchtigen Ideen und Untersuchungen können wir weitere Anstöße für diese Branche geben." In dem Projekt arbeiten Ingenieur- und Humanwissenschaftler fachübergreifend zusammen und beziehen ältere Fahrer ab 65 Jahren ein.

Quelle: Pressemeldung der TU Chemnitz