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Es begann in einem viel zu kalten März: Die große Probandenstudie der Aktiven Gefahrenbremsung (AGB) des I-FAS im Rahmen der AKTIV-Initiative.
Ein stillgelegter Militärflugplatz zwischen Chemnitz und Dresden bot optimale Rahmenbedingungen für die Studie: eine günstige Lage und ausreichend Platz für die Versuche. Auch war der zivile Flugverkehr so gering, dass nur gelegentlich, nach einem schnellen Anruf, der Versuch kurzfristig unterbrochen und die Strecke für ein startendes oder landendes Flugzeug geräumt werden musste. Der Beginn der StudieDie studentischen Mitarbeiter waren von Beginn an stark in das Projekt involviert. Schon bei der Besichtigung des Fluggeländes und der Festlegung der Versuchsstrecke sowie des Versuchsaufbaus waren die studentischen Mitarbeiter beteiligt. Auch der bei der Befragung genutzte Fragebogen wurde unter Mithilfe der Kollegen gestaltet. Jeder tat sein Bestes für eine optimale Versuchsvorbereitung, damit der enge Zeitplan eingehalten werden konnte. Schon in den ersten Tagen wurde ebendieser Zeitplan ein wenig durcheinander gebracht: der Winter kehrte zurück und bescherte dem I-FAS-Team eine Versuchsstrecke, die in eine dicke Eisschicht gehüllt war, während starker Wind die Versuchsausrüstung spielzeuggleich über die Fahrbahn trug und starker Regen die Sicht verschlechterte. Unter derartigen Bedingungen konnten natürlich keine Tests stattfinden und so wurden solche Verzögerungen zur technischen Feinabstimmung der Versuche genutzt.
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http://www.tu-chemnitz.de/projekt/I-FAS/index.php/en/i-fas-blog/104-aktiv-agb-hinter-den-kulissen.html#sigProGalleria0dea04634f ZaungästeNach einigen Tagen waren das I-FAS-Team und dessen Versuche stadtbekannt. Nach und nach konnte man Zaungäste beobachten, die wie zufällig am Gelände entlang spazierten, oder dem Flugplatz einen Besuch abstatteten, um mehr über die Versuche und den Ablauf herauszufinden. So musste das Team immer auch ein offenes Auge für neugierige Beobachter haben. Auch kam es vor, dass die Kollegen nach Feierabend vor der Heimfahrt noch einmal eine Runde um das Versuchsgelände fuhren, um sich zu vergewissern, dass alles sicher und vor Schaulustigen abgeschirmt verwahrt ist. Ein eingespieltes TeamSchnell waren die Kollegen ein eingespieltes Team. Da es sich um einen festen Kern von Mitarbeitern handelte, welcher den Versuch zusammen durchführte, stellte sich sehr bald eine Routine ein. Man traf sich im Morgengrauen zur Abfahrt von Chemnitz zur Teststrecke, führte dort im Team die Versuche durch und fuhr am späten Abend wieder gemeinsam nach Chemnitz. Sehr bald wusste man um die Stärken der Anderen sowie um die Aufgaben rund um die Versuche und auch, welcher der Kollegen den besten Kaffee kochte und die beste Verpflegung mitbrachte. Für die studentischen Kollegen war es eine intensive und lehrreiche Zeit, die das Team weit über den Zeitraum der Studie hinaus zusammenschweißte und dessen eingespielte Arbeitsweise auch für spätere Projekte des I-FAS zuträglich ist. Weitere Informationen über die AKTIV-Studie des I-FAS finden Sie hier. - helr - |