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Stahlketten

Förderketten aus Stahl

Obwohl sich Kunststoffketten zunehmend am Fördertechnikmarkt etablieren, sind diese in vielen Anwendungen (noch) keine Alternative für den Einsatz von Stahlketten. Vorrangig werden Stahlketten unter sehr rauen Last- und Umgebungsbedingungen oder bei aggressiven Fördergütern eingesetzt, bei denen Kunststoffe an ihre mechanischen oder thermischen Grenzen stoßen. Stahlketten sind jedoch auch z. B. in Trag- und Staukettenförderern anzutreffen, da sie bei geringer Baugröße relativ hohe Kräfte sicher und synchron übertragen können.

Stahlketten müssen in der Regel geschmiert werden, was zum einen die Anwendungsgebiete aufgrund unschöner Verschmutzungen einschränkt und zum anderen eine regelmäßige Wartung erfordert. Ziel ist es, die Schmierwirkung durch die Verwendung spezieller Materialien und Schmierstoffe oder durch konstruktive Maßnahmen dauerhaft an den benötigten Gelenkstellen zu konzentrieren oder komplett und dadurch den Verschleiß bzw. die Wartungsintervalle positiv zu beeinflussen.

Forschungsschwerpunkte

In laufenden Forschungsvorhaben werden Schmierstoffe für Stahlgelenkketten hinsichtlich ihrer Funktionalität und Lebensdauer untersucht und Möglichkeiten zur überwachung (z. B. Aufforderung zu Nachschmierung bzw. Kettenwechsel) solcher Fördersysteme geschaffen. Gegenstand der Forschungen sind auch die Kontakte der Kette zum Fördergut und zu den Stütz- bzw. Führungsschienen (meist aus Kunststoff) sowie Zusatzelemente aus Kunststoff.

  • Analyse und Dimensionierung von Staukettenförderern bzw. entsprechender Ketten
  • Überwachungssysteme für Kettenförderer
  • Untersuchung von Schmierstoffen für Stahlgelenkketten
  • Reibungs- und Verschleißverhalten zwischen Stahlketten und Fördergut bzw. Kunststoff-Führungsschienen
  • Untersuchung von Stahlketten mit Kunststoffelementen
  • Dimensionierung von Kettenfördersystemen
  • Bruch- und Dauerfestigkeitsuntersuchungen