Hysterese ist ein weitverbreitetes Phänomen.
Man kann es außer in physikalischen und chemischen Zusammenhängen
auch in ingenieurwissenschaftlichen, sozialen oder ökonomischen Systemen beobachten.
Eine erfolgreich angewandte und weitverbreitete Modellklasse für komplexe Hysterese
mit nicht-lokalem Gedächtnis stellt das Preisach-Modell dar.
Unser Interesse liegt zum einen in der Kopplung dynamischer Systeme
(iterierte Abbildungen, partielle Differentialgleichungen)
mit diesen Modellen
und zum anderen in Hysteresemodellen, welche von zufälligen bzw. chaotischen Prozessen getrieben werden.
Aktuelle Untersuchungen lieferten bedeutende Einsichten bezüglich
des Ursprungs und der Auswirkung des Langzeitgedächtnisses hysteretischer Prozesse.
Siehe dazu:
- G. Radons, Hysteresis-Induced Long-Time Tails, Phys. Rev. Lett. 100, 240602 (2008).
(URL)
- Pressemitteilung der TU Chemnitz vom 8. September 2008:
Das Gedächtnis von Arbeitslosigkeit und Hochwasser berechnen
(.PDF)
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Seite
6 f.
in unserer Arbeitsgruppenbroschüre
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