Institut für Politikwissenschaft






Magisterstudiengang Politikwissenschaft

Hinweis

Der Magisterstudiengang wird seit dem Wintersemester 2006/ 2007 nicht mehr angeboten. Die Informationen auf dieser Seite werden nicht mehr aktualisiert. Bitte informieren Sie sich zu den Bachelor- und Masterangeboten.

Auf dieser Seite

  1. Was ist Politikwissenschaft als Studienfach?
  2. Politikwissenschaftliche Teilgebiete in Chemnitz
  3. Kommentierter Studienablauf für das Grundstudium
  4. Hinweise für die wissenschaftliche Arbeitstechnik: Zitieren, Belegen und Bibliographieren in der Politikwissenschaft
  5. Beispiele für Zwischenprüfungsfragen (mündliche Prüfung)
  6. Literatur zur Vorbereitung der Zwischenprüfung
  7. Politikwissenschaftliche Nachschlagewerke und weiterführende Literatur
  8. Politikwissenschaftliche Periodika

1. Was ist Politikwissenschaft als Studienfach?

Die Politikwissenschaft befasst sich mit den Institutionen von Staat und Gesellschaft, ihren theoretisch-philosophischen Grundlagen und ihren konkreten Erscheinungsformen in Geschichte und Gegenwart. Sie untersucht, wie politische und soziale Ideen und Interessen organisatorisch und rechtlich in Staat, Institutionen und Parteien, von organisierten und informellen gesellschaftlichen Kräften, aber auch in den internationalen Beziehungen umgesetzt werden und in welchen Formen die politische Willensbildung verläuft. Das Studium der Politikwissenschaft gliedert sich in die drei großen Teilgebiete Politische Theorie, Politische Systeme sowie Internationale Politik, die an der TU Chemnitz mit je einer Professur vertreten sind. Politikwissenschaft kann an der TU Chemnitz als Magister-Haupt- oder Magister-Nebenfach studiert werden. Als Chemnitzer Besonderheit vermag Politikwissenschaft als Hauptfach mit einem zweiten Hauptfach aus einer anderen Fakultät, beispielsweise der wirtschaftswissenschaftlichen, kombiniert zu werden. Bei einer derartigen Kombination - etwa mit Betriebs- oder Volkswirtschaftlehre - werden keine Nebenfächer studiert. Fremdsprachenkenntnisse sind für das Studium der Politikwissenschaft, v.a. des Teilbereichs Internationale Politik, unabdingbar. Neben Englischkenntnissen sollten Kenntnisse in einer weiteren - auch osteuropäischen - Sprache im Laufe des Studiums erworben werden, um politikwissenschaftliche Texte lesen und den internationalen Stand der Forschung überblicken zu können. Daneben erhöhen Fremdsprachenkenntnisse die Berufschancen von Politikwissenschaftlern wesentlich; in vielen Sparten sind sie Grundvoraussetzung für eine Beschäftigung. Es wird empfohlen, im Laufe des Studiums während der Semesterferien Praktika zu absolvieren, um mögliche Berufsfelder kennen zu lernen. Bei der Vermittlung von Praktika sind das Praktikantenamt der Universität und die Dozenten des Fachbereichs behilflich.

2. Politikwissenschaftliche Teilgebiete in Chemnitz

2.1. Politische Theorie und Ideengeschichte

Weniger als im Falle der Politischen Systeme, Politischen Institutionen und der Internationalen Politik lässt sich das Gebiet der Politischen Theorie und Ideengeschichte auf einen fixen Gegenstandsbereich beschränken. Es weist externe Bezüge zur Philosophie („politische Philosophie“), Soziologie („Gesellschaftslehre“) und Jurisprudenz („Verfassungsrecht“) auf und arbeitet intern die Voraussetzungen heraus, die ein wissenschaftliches Verständnis der Politik von der politischen Publizistik, aber auch der praktischen Tagespolitik unterscheiden. Dazu gehören allgemeine Fragen der Wissenschaftstheorie ebenso wie fachspezifische Fragestellungen, die den besonderen Charakter des Politischen im Kontext von Kultur und Gesellschaft betreffen: Was ist Theorie überhaupt? Was verstehen wir unter Politik? Welches Menschenbild setzt eine bestimmte Politikvorstellung voraus und auf welches normative Ziel ist sie ausgerichtet? Mit welchen Mitteln und unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen wird politisches Handeln realisiert? Dazu gehört auch die Klärung von Grundbegriffen des Politischen: Macht und Herrschaft, Legalität und Legitimität, Freiheit und Zwang, Gerechtigkeit und Frieden. Während man die genannten Themen und Probleme als systematische Aspekte der Politischen Theorie zusammenfassen könnte, ergibt sich die Komplexität des Gebietes daraus, dass diese Aspekte sich in jeder historischen Epoche anders darstellen. Die politische Ideengeschichte lässt sich grob in drei Abschnitte unterteilen: Antike, Mittelalter und Neuzeit. Die letzte Epoche ist zugleich die wichtigste und die unübersichtlichste: von den frühbürgerlichen Denkern (Machiavelli, Hobbes, Locke, Rousseau) führt der Weg über Aufklärung und Idealismus (Montesquieu, Kant, Fichte, Hegel) zu den „Ideologien“ des 19. Jahrhunderts (Nationalismus, Konservatismus, Liberalismus, Sozialismus). Erst im 20. Jahrhundert entstehen „wissenschaftliche“ Theorien des Politischen, z.B. „Schulen“ wie Kritische Theorie, empirisch-analytische Richtungen, neo-normative Schule, die sämtlich in einen schroffen Gegensatz zu Großideologien wie Faschismus und Bolschewismus treten. Wenn es eine „normative“ Affinität der Politikwissenschaft gibt, dann besteht sie zur politischen Demokratie. Unsere Forschungsschwerpunkte liegen auf folgenden Gebieten: Politische Theorie des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Konservatismus und Staatsrecht im 19. und 20. Jahrhundert, Politische Theorie der Hitler-Flüchtlinge und Geschichte der modernen Politikwissenschaft, Wissen und Macht - Theorie und Praxis der Geheimdienste.

2.2. Politische Systeme, Politische Institutionen

Die Entwicklung der (Teil-)Disziplin Politische Systeme ist von einer Vielfalt der Fragestellungen gekennzeichnet, nicht zuletzt abhängig vom wissenschaftlichen Verständnis des jeweiligen Fachvertreters. Dabei lassen sich zumindest drei Orientierungen ausmachen: Die polity-Orientierung bezeichnet das Verfassungs-, Institutionen- und Normensystem, die politics-Orientierung den politischen Prozess; die policy-Forschung schließlich hat die Politikinhalte bzw. -felder zum Gegenstand. Keine der skizzierten politikwissenschaftlichen Orientierungen kann allerdings für sich reklamieren, die Analyse des politischen Systems am ertragreichsten zu verfolgen. Vielmehr sollte ein Konsens darüber bestehen, dass jede zur Erfassung des Problems ihren Teil beitragen kann. Die Gewichtung ist von der jeweiligen Thematik abhängig. Politische Systeme, Politische Institutionen umfasst die Analyse politischer Systeme des Auslandes und die Analyse des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland. Untersucht werden die Herrschaftsstruktur, der Willensbildungsprozess, der Gestaltungsanspruch des Staates, die Art der Gewaltenteilung, das Verhältnis zwischen Regierung und Opposition. Zu den Arbeitsfeldern gehören u.a. die geschichtlichen Grundlagen, das Verfassungssystem, die politische Sozialisation und Kommunikation, Wahlen, Parteien, Verbände, Eliten, soziale Bewegungen sowie die Wirtschafts- und Sozialstruktur. Der Vergleich bildet ein zentrales Arbeitsfeld. Er kann sich ebenso auf Teilbereiche beziehen wie auf das gesamte politische System. Dabei werden unterschiedliche Ansätze zugrundegelegt. Erst durch Vergleiche erhellen sich strukturelle Unterschiede wie Gemeinsamkeiten. Schwerpunkte sind in Chemnitz die Extremismus-, Demokratie-, Wahl-, Parteien- und Parlamentarismusforschung. Auch die historischen Grundlagen spielen eine besondere Rolle, so zum Beispiel die Vorgeschichte und die Entstehung der Bundesrepublik Deutschland sowie der Deutschen Demokratischen Republik, die staatliche Vereinigung Deutschlands und der Vergleich des Umgangs mit den Hypotheken diktatorischer Vergangenheit. Darüber hinaus besitzt im Rahmen der Typologisierung der Staatenwelt die Totalitarismusforschung einen besonderen Stellenwert. Jedes Semester ist (im Rahmen eines Magistranden- und Doktoranden-Kolloquiums) eine Übung zur Diskussion politikwissenschaftlicher Neuerscheinungen vorgesehen. Am Lehrstuhl Politische Systeme, Politische Institutionen wird ferner das "Jahrbuch Extremismus & Demokratie" herausgegeben.

2.3. Internationale Politik

Der Teilbereich Internationale Politik beschäftigt sich mit Strukturen und Akteuren des internationalen Staatensystems. Dabei stehen sowohl die Außenpolitiken einzelner Staaten mit ihren innenpolitischen Wechselwirkungen im Mittelpunkt von Analysen, als auch einzelne regionale Beziehungsgeflechte mehrerer Staaten untereinander - z.B. in Europa, dem Nahen Osten oder die transatlantischen Beziehungen. Neben den außenpolitischen Beziehungen und Aktivitäten nationalstaatlicher Akteure werden im Teilbereich Internationale Politik überstaatliche Kooperationsstrukturen untersucht, die in internationalen oder supranationalen Organisationen - wie der UNO oder der EU - zum Ausdruck kommen. Diese Organisationen werden auf ihre Aufgabenerfüllung, ihre Funktionsweise und ihre Bedeutung für die Staatengemeinschaft hin betrachtet. Zentrale Untersuchungsgegenstände der Internationalen Politik, die mittels verschiedener theoretischer Ansätze systematisch analysiert werden, sind Fragen nach den Handlungsgründen von Akteuren, ihren Zielsetzungen und deren Perzeption durch die sie umgebende Umwelt. Im Teilbereich Internationale Politik in Chemnitz stehen die Außenpolitik der Bundesrepublik seit ihrer Gründung, der europäische Integrationsprozess mit seinen aktuellen und historischen Bezügen sowie Probleme der Entwicklungsländer im Mittelpunkt. Ein Schwerpunkt der Lehre und Forschung liegt auf aktuell brisanten Themenkomplexen, die über die tagespolitische Relevanz hinaus aus politikwissenschaftlicher Sicht auf wichtige Entwicklungen hindeuten. Zu nennen wären beispielsweise neue Herausforderungen für die internationale Staatengemeinschaft durch zunehmende globale Probleme - wie Ressourcenknappheit, Umweltkatastrophen und Überbevölkerung -, die notwendige Entwicklung neuer Sicherheitsstrukturen in Europa oder die Neuorientierung der deutschen Außenpolitik seit der deutschen Einheit. Neben den klassischen Veranstaltungstypen Vorlesung und Seminar werden auch regelmäßig Literaturkurse zur Internationalen Politik angeboten, in denen nach den Wünschen der Teilnehmer aktuelle Themen anhand überwiegend englischsprachiger Artikel diskutiert werden. Dadurch soll der diskursive Charakter des politikwissenschaftlichen Studiums noch stärker betont werden.

3. Kommentierter Studienablauf für das Grundstudium

Im Verlauf des Grundstudiums (4 Semester) werden die Grundkenntnisse im wissenschaftlichen Arbeiten und in den Teilbereichen der Politikwissenschaft vermittelt. Entsprechend der Lehrstuhlbesetzung in Chemnitz gliedert sich das politikwissenschaftliche Studium in die Teilbereiche „Politische Theorie und Ideengeschichte“ (Prof. Söllner), „Politische Systeme, Politische Institutionen“ (Prof. Jesse) und „Internationale Politik“ (Prof. Neuss). Im Lehramtsstudiengang Gemeinschaftskunde (Mittelschulen, Gymnasien, berufsbildende Schulen) und im Magister-Hauptfachstudium sind insgesamt 4 Leistungsnachweise zu erbringen. Ein Leistungsnachweis ist aus der „Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten“ (Übung) zu erbringen. Es wird empfohlen, diese Veranstaltung im ersten Semester zu besuchen. Bei studienorganisatorischen Überschneidungen (im zweiten Magisterhauptfach oder in den beiden Nebenfächern) sollte diese Einführungsveranstaltung spätestens im zweiten Semester besucht werden. Des weiteren ist jeweils ein Leistungsnachweis aus den politikwissenschaftlichen Teilbereichen „Politische Theorie und Ideengeschichte“, „Politische Systeme, Politische Institutionen“ und „Internationale Politik“ zu erbringen. Dieser Leistungsnachweis ist jeweils erbracht bei erfolgreichem Abschluss einer einführenden Übung in den betreffenden Teilbereich und eines Proseminars aus diesem Teilbereich. Die Übungen zu den Teilbereichen schließen jeweils ab mit einer Klausur (1/3-Wertung), während im Rahmen der Proseminare je eine Hausarbeit (2/3-Wertung) anzufertigen ist. Es wird empfohlen, die einführenden Übungen zu den drei Teilbereichen im ersten, spätestens im zweiten Semester zu belegen, um ab dem zweiten Semester die Proseminare besuchen zu können. Leistungsnachweise zu den drei Teilbereichen, die vor dem WS 1998/99 erbracht wurden, werden selbstverständlich anerkannt. Im Magister-Nebenfach Politikwissenschaft wird ein Leistungsnachweis aus der Veranstaltung „Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten“ und ein Leistungsnachweis aus dem Teilbereich „Politische Systeme, Politische Institutionen“ gefordert. Dieser Leistungsnachweis ist erbracht bei erfolgreichem Abschluss der einführenden Übung zu dem Bereich „Politische Systeme, Politische Institutionen“ (Klausur) und eines Proseminars zu dem Bereich „Politische Systeme, Politische Institutionen“ (Hausarbeit). Ein Leistungsnachweis, der vor dem WS 1998/99 erbracht wurde, wird selbstverständlich anerkannt. Studierende im Magister-Nebenfach Politikwissenschaft sollten zur Festigung eines umfassenden politikwissenschaftlichen Wissens auch Proseminare zur „Politischen Theorie und Ideengeschichte“ sowie zur „Internationalen Politik“ besuchen. Allen Studierenden wird empfohlen, aus den drei politikwissenschaftlichen Teilbereichen jeweils eine Überblicksvorlesung zu besuchen, die im Semesterturnus angeboten wird. Erfahrungsgemäß ist es nicht empfehlenswert, mehr als 3 Veranstaltungen pro Semester in Haupt- und Nebenfach zu besuchen, in denen Leistungsnachweise (Referat/Klausur oder Referat/Hausarbeit) erbracht werden müssen. Das Grundstudium wird durch eine Zwischenprüfung abgeschlossen, die nach dem 4. Fachsemester abgelegt werden sollte. Für Magister-Hauptfachstudenten besteht die Zwischenprüfung aus einer zweistündigen Klausur aus einem der drei Teilbereiche sowie einer ca. 30-minütigen mündlichen Prüfung aus den anderen beiden Teilbereichen. Für Magister-Nebenfachstudenten besteht die Zwischenprüfung aus einer ca. 30-minütigen mündlichen Prüfung in „Politische Systeme, Politische Institutionen“ und einem weiteren Teilgebiet. Für Lehramtsstudenten im Fach Gemeinschaftskunde besteht die Zwischenprüfung aus einer ca. 30-minütigen mündlichen Prüfung in „Politische Systeme, Politische Institutionen“ und einer ca. 30-minütigen Prüfung in einem weiteren Teilgebiet. Im Anschluss an die Zwischenprüfung erfolgt ein Beratungsgespräch mit den Prüfern über die Schwerpunktsetzung im Hauptstudium.

4. Hinweise für die wissenschaftliche Arbeitstechnik: Zitieren, Belegen und Bibliographieren in der Politikwissenschaft

4.1. Zitieren und Belegen

Das Bibliographieren von Texten hat drei Erfordernissen zu genügen - Vollständigkeit, Einheitlichkeit und Praktikabilität: Alle notwendigen Angaben der Literatur müssen stets nach dem gleichen Muster angegeben werden, und zwar in einer möglichst zweckmäßigen Art und Weise. Es gibt verschiedene Arten des Bibliographierens. Im folgenden wird eine Spielart vorgestellt, die sich bewährt hat. Die Hinweise sollten zu Beginn des Studiums durchgearbeitet und bei der Anfertigung von Hausarbeiten beachtet werden. Sie enthalten grundlegende Informationen, gehen also nicht allzusehr ins Detail. Es empfiehlt sich die Anschaffung einer „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“, um spezielle Fragen immer wieder nachschlagen zu können.

Direkte und indirekte Zitate

Wissenschaftliches Arbeiten zeichnet sich dadurch aus, daß der Leser (z.B. der Dozent) die Ausführungen des Verfassers (z.B. des Studenten) stets überprüfen können muß. Deshalb müssen direkte und indirekte Zitate in Anmerkungen (Anm.) belegt werden. Die Anmerkungen zeigen an, aus welchem Aufsatz oder Buch ein Gedanke übernommen wurde. Direkte Zitate sind wortwörtliche Übernahmen, die zu Beginn und am Ende des Zitats jeweils durch zwei Anführungszeichen („ “) gekennzeichnet werden. Auslassungen innerhalb von Zitaten sind durch eckige Klammern und drei Punkte („ [...] “) auszuweisen. Zitate innerhalb von Zitaten werden durch einfache Anführungszeichen kenntlich gemacht („ ‘ ‘ “). Bei direkten Zitaten beginnt die Anmerkung unmittelbar mit dem Vor- und Zunamen des Autors. Indirekte Zitate sind sinngemäße Übernahmen. Hier steht vor dem Autornamen in der Anmerkung entweder „Vgl.“ oder „Siehe“.

Fünf verschiedene Variationen von Belegen

Man unterscheidet grundsätzlich fünf verschiedene Variationen von Belegen: - Beleg einer Textstelle aus einer Monographie - Verweis auf einen Sammelband als Ganzes - Beleg einer Textstelle aus einem Aufsatz in einem Sammelband - Beleg einer Textstelle aus einem Artikel in einem Lexikon, Handbuch oder sonstigen Nachschlagewerk - Beleg einer Textstelle aus einem Aufsatz in einer Zeitschrift.

 

a. Beleg einer Textstelle aus einer Monographie

Eine Monographie ist ein Buch, das sich mit einem einzelnen Gegenstand beschäftigt. Sie stammt aus der Feder eines oder mehrerer Autoren.

Vor- und Zuname des Autors: Titel. Untertitel, Auflage (erst ab der 2. Aufl.), Ort Jahr, Seite(n).

Beispiele:

  • Ulrich von Alemann/Erhard Forndran: Methodik der Politikwissenschaft. Eine Einführung in Arbeitstechniken und Forschungspraxis, 5. Aufl., Stuttgart u.a. 1995, S. 23.
  • Vgl. Carl Joachim Friedrich: Der Verfassungsstaat der Neuzeit, Berlin 1953, S. 49-55.

 

b. Verweis auf einen Sammelband als Ganzes

Ein Sammelband versammelt mehrere Aufsätze von (in der Regel) verschiedenen Autoren. Für den Sammelband zeichnet ein (oder mehrere) Herausgeber verantwortlich, der die Koordination der Edition übernimmt. Der Verweis auf einen Sammelband als Ganzes unterscheidet sich vom Beleg einer Textstelle aus einer Monographie durch zweierlei. Zum ersten wird nicht auf eine bestimmte Textstelle aus einem Aufsatz, sondern auf die Edition als Ganze verwiesen. Zum zweiten erfolgt die Nennung der Editoren mit dem Hinweis Hrsg.

Vgl. (oder Siehe) Vor- und Zuname des Herausgebers (Hrsg.): Titel. Untertitel, Auflage (erst ab der 2. Aufl.), Ort Jahr.

Beispiele:

  • Siehe Manfred Mols/Hans-Joachim Lauth/Christian Wagner (Hrsg.): Politikwissenschaft: Eine Einführung, 2. Aufl., Paderborn u.a. 1996.
  • Vgl. Wolfgang Ismayr (Hrsg.): Die politischen Systeme Westeuropas, Opladen 1997.

 

c. Beleg einer Textstelle aus einem Aufsatz in einem Sammelband

Da hier auf einen Aufsatz in einem Sammelband verwiesen wird, sind zusätzlich zu den Angaben zum Sammelband Vor- und Zuname des Autors, Titel des Aufsatzes und die Seitenzahl zu nennen.

Vor- und Zuname des Autors: Titel. Untertitel, in: Vor- und Zuname des Herausgebers (Hrsg.): Titel. Untertitel, Auflage (erst ab der 2. Aufl.), Ort Jahr, Seite(n).

Beispiele:

  • Vgl. Alf Mintzel/Heinrich Oberreuter: Zukunftsperspektiven des Parteiensystems, in: Dies. (Hrsg.): Parteien in der Bundesrepublik Deutschland, Opladen 1992, S. 498 f.
  • Dieter Engels: Organisation und Arbeitsweise des Deutschen Bundestages, in: Raban Graf von Westphalen (Hrsg.): Parlamentslehre. Das parlamentarische Regierungssystem im technischen Zeitalter, München 1993, S. 209.

 

d. Beleg einer Textstelle aus einem Artikel in einem Lexikon, Handbuch oder sonstigen Nachschlagewerk

Gegenüber den Angaben aus einem Sammelband ändert sich hier lediglich, daß dem Titel des Aufsatzes die Kennzeichnung Artikel (Art.) vorangestellt wird, um deutlich zu machen, daß es sich dabei um einen Lexikon- oder Handbuch-Artikel handelt.

Vor- und Zuname des Autors: Art. Titel, in: Vor- und Zuname des Herausgebers (Hrsg.): Titel. Untertitel, Auflage (erst ab der 2. Aufl.), Ort Jahr, Seite(n).

Beispiele:

  • Klaus Armingeon: Art. Steuerpolitik, in: Dieter Nohlen (Hrsg.): Wörterbuch Staat und Politik, 3. Aufl., München 1995, S. 745 f.
  • Siehe Bernd Guggenberger: Art. Regierungserklärung, in: Uwe Andersen/Wichard Woyke (Hrsg.): Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland, 2. Aufl., Opladen 1995, S. 498-500.

 

e. Beleg einer Textstelle aus einem Aufsatz in einer Zeitschrift

Hier ändert sich gegenüber den Angaben zu einem Sammelband, daß der Aufsatz nicht in einem Sammelband erscheint, sondern in einer Zeitschrift. Die Angabe der Heftnummer ist nur dann nötig, wenn jedes Heft der Zeitschrift mit der Seite 1 beginnt. Verfügt eine Zeitschrift - innerhalb eines Jahrgangs - über eine durchgehende Seitenzählung (Paginierung), ist auf die Angabe der Heftnummer zu verzichten.

Vor- und Zuname des Autors: Titel. Untertitel, in: Name der Zeitschrift Jahrgang (Jahr) Heftnummer, Seite(n).

Beispiele:

  • Vgl. Wolfgang Luthardt: Institutionen direkter Demokratie in der Schweiz und in anderen westeuropäischen Staaten - ein empirischer Beitrag zur Demokratietheorie, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen 23 (1992), S. 146-162.
  • Armin Pfahl-Traughber: Wo steht die PDS? Versuch einer extremismusorientierten Einschätzung, in: liberal 35 (1993) 3, S. 18.

 

Gestaltung der Anmerkungen mit Abkürzungen

Um die Anmerkungen rationeller zu gestalten, empfiehlt es sich, gebräuchliche Abkürzungen zu verwenden, die z.T. oben bereits auftauchen.

Die wichtigsten Abkürzungen
a.a.O
Art.
Aufl.
Ebd.
Ders.
Dies.
f.
ff.
Hrsg.
o.J.
o.O.
S.
Vgl.
am angegebenen Ort
Artikel
Auflage
Ebenda
Derselbe
Dieselbe(n)
die angegebene und die folgende Seite
die angegebene und die folgenden Seiten
Herausgeber
ohne Erscheinungsjahr
ohne Verlagsort
Seite(n)
Vergleiche
Anwendungsbeispiel für einen Anmerkungsapparat

1 Siehe Bernd Guggenberger: Art. Regierungserklärung, in: Uwe Andersen/Wichard Woyke (Hrsg.): Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland, 2. Aufl., Opladen 1995, S. 498-500.

2 Vgl. ebd., S. 500.

3 Ebd., S. 499.

4 Ulrich von Alemann/Erhard Forndran: Methodik der Politikwissenschaft. Eine Einführung in Arbeitstechniken und Forschungspraxis, 5. Aufl., Stuttgart u.a. 1995, S. 23 f.

5 Guggenberger (Anm. 1), S. 498.

6 Vgl. ders./Claus Offe (Hrsg.): An den Grenzen der Mehrheitsdemokratie. Politik und Soziologie der Mehrheitsregel, Opladen 1984.

4.2. Bibliographie

Allgemeine Hinweise

Die Bibliographie enthält alle Titel - in alphabetischer Reihenfolge -, die für die eigene Arbeit verwendet wurden. Bei größeren Studien empfiehlt es sich, zwischen Primärliteratur (Quellen) und Sekundärliteratur zu unterscheiden. Gegenüber den Anmerkungen ergeben sich darüber hinaus kleinere Änderungen: - Die Zunamen der erstgenannten Autoren bzw. Herausgeber stehen vor den Vornamen. - Bei Monographien wird auf das gesamte Werk verwiesen, nicht nur auf die zitierten Seiten. - Sammelbände, auf die in einer Anmerkung als Ganzes verwiesen wurde, tauchen so auch in der Bibliographie auf. - Wurde aus einem Aufsatz in einem Sammelband zitiert, so ist im Literaturverzeichnis die erste und die letzte Seite des Aufsatzes anzugeben. - Das gleiche gilt für Artikel aus einem Lexikon, Handbuch oder sonstigen Nachschlagewerk sowie für Zeitschriftenaufsätze.

Beispiel für eine Bibliographie:

  • Alemann, Ulrich von/Erhard Forndran: Methodik der Politikwissenschaft. Eine Einführung in Arbeitstechniken und Forschungspraxis, 5. Aufl., Stuttgart u.a. 1995.
  • Armingeon, Klaus: Art. Steuerpolitik, in: Dieter Nohlen (Hrsg.): Wörterbuch Staat und Politik, 3. Aufl., München 1995, S. 745-748.
  • Engels, Dieter: Organisation und Arbeitsweise des Deutschen Bundestages, in: Raban Graf von Westphalen (Hrsg.): Parlamentslehre. Das parlamentarische Regierungssystem im technischen Zeitalter, München 1993, S. 208-252.
  • Guggenberger, Bernd: Art. Regierungserklärung, in: Uwe Andersen/Wichard Woyke (Hrsg.): Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland, 2. Aufl., Opladen 1995, S. 498-500.
  • Ders./Claus Offe (Hrsg.): An den Grenzen der Mehrheitsdemokratie. Politik und Soziologie der Mehrheitsregel, Opladen 1984.
  • Luthardt, Wolfgang: Institutionen direkter Demokratie in der Schweiz und in anderen westeuropäischen Staaten - ein empirischer Beitrag zur Demokratietheorie, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen 23 (1992), S. 146-162.
  • Mintzel, Alf/Heinrich Oberreuter: Zukunftsperspektiven des Parteiensystems, in: Dies. (Hrsg.): Parteien in der Bundesrepublik Deutschland, Opladen 1992, S. 495-508.
  • Pfahl-Traughber, Armin: Wo steht die PDS? Versuch einer extremismusorientierten Einschätzung, in: liberal 35 (1993) 3, S. 18-28.

5. Beispiele für Zwischenprüfungsfragen (mündliche Prüfung)

5.1. Politikwissenschaft allgemein

  • Was ist Politik, was Politikwissenschaft?
  • Womit beschäftigt sich die Politikwissenschaft?
  • Inwiefern versteht sich die Politikwissenschaft als „junges Fach mit alter Tradition“?
  • Welche Entwicklung erfuhr die Politikwissenschaft in der Bundesrepublik Deutschland?
  • Welche historischen, politischen, wissenschaftlichen Einflüsse haben die Politikwissenschaft bis heute geprägt?
  • Welches Verständnis liegt den Umschreibungen „Demokratiewissenschaft“, „Integrationswissenschaft“ zugrunde?
  • Charakterisieren Sie die Teilbereiche der Politikwissenschaft! Wo gibt es Abgrenzungsprobleme?
  • Welches Wissenschaftsverständnis liegt dem normativ-ontologischen, dem empirisch-analytischen, dem kritisch-dialektischen Ansatz zugrunde?
  • Kennen Sie Fachvertreter, die sich dem jeweiligen Ansätzen zuordnen lassen?
  • Welche Unterscheidung verfolgen die Politikbegriffe „Polity, Politics, Policy“?
  • Welche Probleme treten bei der Abgrenzung dieser Politikbegriffe auf?

5.2. Politische Theorie und Ideengeschichte

Beispiel: Montesquieu

  • Nennen Sie die Grundzüge der Gewaltenteilungslehre bei Montesquieu und verorten Sie ihren Stellenwert in seiner politischen Philosophie.
  • Beurteilen Sie Montesquieus Anthropologie vor dem Hintergrund der Aufklärung.
  • Beurteilen Sie Montesquieus Kritik an der französischen Monarchie vor dem Hintergrund seiner politischen Biographie.
  • Welche Staatsform ist für Montesquieu die beste?
  • Welche Partizipationschancen räumt Montesquieu dem Volk ein?
  • Wie gestaltet sich das Verhältnis von Recht, Politik und Verfassung in der politischen Philosophie Montesquieus?
  • Anhand welcher Kriterien läßt sich Montesquieu als Liberaler bewerten?
  • Rekonstruieren Sie Montesquieus Grundbegriffe der politischen Philosophie: politisches Handeln, Freiheit, Gesetze, politische Ethik!

5.3. Politische Systeme, Politische Institutionen

Beispiel: Demokratischer Verfassungsstaat

  • Was versteht man unter der Staatsformenlehre?
  • Welches sind die Strukturelemente des demokratischen Verfassungsstaates?
  • Besteht zwischen dem Demokratieprinzip und dem Amtsprinzip im demokratischen Verfassungsstaat ein Spannungsverhältnis?
  • Was sind repräsentative Demokratien, was plebiszitäre?
  • Worin unterscheidet sich das parlamentarische, das präsidentielle und das Direktorialsystem?
  • Welche historischen und zeitgenössischen Beispiele kennen Sie?
  • Wodurch unterscheiden sich osteuropäische Demokratien von den westeuropäischen Demokratien?
  • Was sind „Konkurrenzdemokratien“, was „Konkordanzdemokratien“?
  • Wie läßt sich das Spannungsverhältnis zwischen Mehrheitsregel und Minderheitenschutz erklären?
  • Was versteht man unter dem Begriff der Volkssouveränität?

5.4. Internationale Politik

Beispiel: Europäische Integration

  • Skizzieren Sie die wichtigsten Etappen des europäischen Integrationsprozesses nach dem 2. Weltkrieg.
  • Nennen Sie die wichtigsten integrationstheoretischen Ansätze zur Erklärung des europäischen Integrationsprozesses.
  • Was bedeutet die Bezeichnung "Organisation `sui generis´" für die Europäische Gemeinschaft?
  • Nennen Sie die wichtigsten Organe der Europäischen Union und beschreiben Sie ihre Aufgaben.
  • Welches sind die drei Säulen der Europäischen Union nach dem Maastrichter Vertrag und worin unterscheiden sie sich grundsätzlich?
  • In welcher Form und über welche Verfahren kann die Europäische Union im außenpolitischen Bereich tätig werden?
  • Welche institutionellen Verflechtungen im sicherheitspolitischen Bereich wurden im EU-Vertrag festgelegt und wie sind diese aus heutiger Sicht zu beurteilen?
  • Welche Regelungen des Maastrichter Vertrages sollen die Schaffung einer stabilen europäischen Währung garantieren?
  • Welche Hindernisse für das termingerechte Inkrafttreten der Europäischen Währungsunion existieren?
  • Welche Vorteile und welche Gefahren für den Integrationsprozess beinhaltet das "Kerneuropa-Konzept"?

6. Literatur zur Vorbereitung der Zwischenprüfung

Hinweis

Bitte beachten Sie auch die offizielle Liste mit Auswahl-Literatur für die Zwischenprüfung

6.1. Politikwissenschaft allgemein

  • Alemann, Ulrich/Erhard Forndran: Methodik der Politikwissenschaft. Eine Einführung in Arbeitstechnik und Forschungspraxis, 5. Aufl., Stuttgart u.a. 1995.
  • Mols, Manfred/Hans-Joachim Lauth/Christian Wagner (Hrsg.): Politikwissenschaft: Eine Einführung, 2. Aufl., Paderborn u.a. 1996.

6.2. Politische Theorie und Ideengeschichte

  • Beyme, Klaus von: Die politischen Theorien der Gegenwart. Eine Einführung, 7. Aufl., Opladen 1992.
  • Druwe, Ulrich: Politische Theorie, 2. Aufl., Neuried 1995.
  • Lenk, Kurt/Berthold Franke: Theorie der Politik. Eine Einführung, Frankfurt a.M./New York 1987.
  • Lieber, Hans-Joachim (Hrsg.): Politische Theorie und Ideengeschichte von der Antike bis zur Gegenwart, 2. Aufl., Bonn 1993.
  • Müller, Wolfgang C.: Politische Theorie und Ideengeschichte. Wozu?, in: Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft 23 (1994), S. 213-228.
  • Neumann, Franz (Hrsg.): Handbuch politische Theorien und Ideologien, Opladen 1995.

Zu den Klassikern politischen Denkens werden folgende Verlagsreihen empfohlen:

  • Reihe: Klassiker auslegen, Akademie Verlag, Berlin
  • Reihe: rororo Bild-Monographien, Rowohlt, Reinbek
  • Reihe: Große Denker, Beck´sche Reihe, München
  • Reihe: Campus Einführung, Campus Verlag, Frankfurt a.M./New York
  • Reihe: SOAK-Einführungen, Junius Verlag, Hamburg

6.3. Politische Systeme, Politische Institutionen

Bücher:

  • Backes, Uwe/Eckhard Jesse: Politischer Extremismus in der Bundesrepublik Deutschland, 4. Aufl., Bonn 1996.
  • Berg-Schlosser, Dirk/Ferdinand Müller-Rommel (Hrsg.): Vergleichende Politikwissenschaft. Ein einführendes Studienhandbuch, 2. Aufl., Opladen 1992.
  • Besson, Waldemar/Gotthard Jasper: Das Leitbild der modernen Demokratie. Bauelemente einer freiheitlichen Staatsordnung, Neuausgabe, Bonn 1990.
  • Ismayr, Wolfgang (Hrsg.): Die politischen Systeme Westeuropas, Opladen 1997.
  • Rudzio, Wolfgang: Das politische System der Bundesrepublik Deutschland. Eine Einführung, 4. Aufl., Opladen 1996.
Aufsätze:
  • Glaeßner, Gert-Joachim: Zwischenbilanz: Die neue Bundesrepublik fünf Jahre nach dem Ende des Kommunismus, in: Deutschland Archiv 28 (1995), S. 10-20.
  • Ismayr, Wolfgang: Der Deutsche Bundestag: Strukturprobleme und Reformperspektiven einer politischen Institution, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 50/91, S. 25-40.
  • Jesse, Eckhard: Typologie politischer Systeme der Gegenwart, in: Grundwissen Politik, 3. Aufl., Bonn 1997, S. 239-312.
  • Kaltefleiter, Werner: Strukturelemente des deutschen Parteiensystems, in: Zeitschrift für Politik 42 (1995), S. 16-26.
  • Kluxen-Pyta, Donate: Verfassungspatriotismus und nationale Identität, in: Zeitschrift für Politik 37 (1990), S. 117-133.
  • Lehmbruch, Gerhard: Die deutsche Vereinigung: Strukturen und Strategien, in: Politische Vierteljahresschrift 32 (1991), S. 585-604.
  • Merkel, Wolfgang: Systemwechsel: Probleme der demokratischen Konsolidierung in Ostmitteleuropa, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 18-19/94, S. 3-11.
  • Nowotny, Thomas: Vom Aufstieg und Fall großer Begriffe. Zur Kategorisierung von Staaten, in: Europa-Archiv 46 (1991), S. 41-49.
  • Patzelt, Werner: Das Volk und seine Vertreter: eine gestörte Beziehung, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 11/94, S. 14-23.
  • Schedler, Andreas: Die demoskopische Konstruktion von ‘Politikverdrossenheit’, in: Politische Vierteljahresschrift 34 (1993), S. 414-435.

6.4. Internationale Politik

  • Bredow, Wilfried von/Thomas Jäger: Die Außenpolitik Deutschlands. Alte Herausforderungen und neue Probleme, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 1-2/91, S. 27-38.
  • Czempiel, Ernst-Otto: Aktivieren, reformieren, regieren? Zum 50jährigen Bestehen der Vereinten Nationen, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 42/95, S. 36-45.
  • Hanrieder, Wolfram: Deutschland - Europa - Amerika. Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland 1949-1994, Paderborn 1995.
  • Kaiser, Karl/Hanns W. Maull: Deutschlands neue Außenpolitik; Bd. I: Grundlagen, München 1994.
  • Link, Werner: Der Ost-West-Konflikt. Die Organisation der internationalen Beziehungen im 20. Jahrhundert, 2. Aufl., Stuttgart u.a. 1988.
  • List, Martin u.a.: Internationale Politik. Probleme und Grundbegriffe, Opladen 1995.
  • Loth, Wilfried: Der Weg nach Europa, Göttingen 1990.
  • Maull, Hanns W.: Zivilmacht Deutschland. Vierzehn Thesen für eine neue deutsche Außenpolitik, in: Europa-Archiv 47 (1992), S.269-278.
  • Meyers, Reinhard: Grundbegriffe, Strukturen und theoretische Perspektiven der Internationalen Politik, in: Grundwissen Politik, 3. Aufl., Bonn 1997, S. 313-434. Nuscheler, Franz: Lern- und Arbeitsbuch Entwicklungspolitik, 4. Aufl., Bonn 1995.
  • Nuscheler, Franz: Das Nord-Süd-Problem, in: Grundwissen Politik, 3. Aufl., Bonn 1997, S. 435-514.
  • Unser, Günther: Die UNO. Aufgaben und Strukturen der Vereinten Nationen, 5. Aufl., München 1992.
  • Volger, Helmut: Zur Geschichte der Vereinten Nationen, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 42/95, S. 3-12.
  • Weidenfeld, Werner/Wolfgang Wessels: Europa von A-Z, 4. Aufl., Bonn 1995.
  • Woyke, Wichard: Die Außenpolitik des vereinten Deutschland - die dritte deutsche Republik auf der Suche nach einer Rolle im internationalen System, in: Uwe Andersen u.a.: Politik und Wirtschaft am Ende des 20. Jahrhunderts, Opladen 1995, S. 31-50.

7. Politikwissenschaftliche Nachschlagewerke und weiterführende Literatur

  • Alemann, Ulrich von: Grundlagen der Politikwissenschaft, Opladen 1994.
  • Andersen, Uwe/Wichard Woyke (Hrsg.): Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland, 3. Aufl., Opladen 1997.
  • Bellers, Jürgen/Rüdiger Robert (Hrsg.): Politikwissenschaft I: Grundkurs Politikwissenschaft, Münster 1992.
  • Benda, Ernst/Werner Maihofer/Hans-Jochen Vogel (Hrsg.): Handbuch des Verfassungsrechts der Bundesrepublik Deutschland, 2. Aufl., Berlin/New York 1995.
  • Beyme, Klaus von u.a (Hrsg.): Politikwissenschaft. Eine Grundlegung, 3 Bde., Stuttgart 1987.
  • Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Grundwissen Politik, 3. Aufl., Bonn 1997.
  • Fetscher, Iring/Herfried Münkler (Hrsg.): Pipers Handbuch der politischen Ideen, 5 Bde., München/Zürich 1985 ff.
  • Gasteyger, Curt: Europa zwischen Spaltung und Einigung 1945 bis 1993. Darstellung und Dokumentation, Bonn 1994.
  • Gerlach, Irene/Rüdiger Robert (Hrsg.): Politikwissenschaft II: Innenpolitik der Bundesrepublik Deutschland, Münster 1993.
  • Herbst, Ludolf: Option für den Westen. Vom Marschallplan bis zum deutsch-französischen Vertrag, München 1989.
  • Jachtenfuchs, Markus/Beate Kohler-Koch (Hrsg.): Europäische Integration, Opladen 1996.
  • Jakobeit, Cord/Alparslan Yenal (Hrsg.): Gesamteuropa. Analysen, Probleme und Entwicklungsperspektiven, Bonn 1993.
  • Kaiser, Karl/Hanns W. Maull (Hrsg.): Deutschlands neue Außenpolitik, Bd. II: Herausforderungen, München/Wien 1995.
  • Kaiser, Karl/Hans-Peter Schwarz (Hrsg.): Die neue Weltpolitik, Bonn 1995.
  • Kevenhörster, Paul/Wichard Woyke (Hrsg.): Internationale Politik nach dem Ost-West-Konflikt. Globale und regionale Herausforderungen, Münster 1995.
  • Knapp, Manfred/Gert Krell (Hrsg.): Einführung in die Internationale Politik, 3. Aufl., München/Wien 1996.
  • Konegen, Norbert (Hrsg.): Politikwissenschaft IV: Politische Philosophie und Erkenntnistheorie, Münster 1993.
  • Konegen, Norbert (Hrsg.): Politikwissenschaft V: Wirtschaftspolitik für Politikwissenschaftler, Münster 1994. Maier, Hans/Heinz Rausch/Horst Denzer (Hrsg.): Klassiker politischen Denkens, 2 Bde., München 1985.
  • Mohr, Arno (Hrsg.): Grundzüge der Politikwissenschaft, München/Wien 1995.
  • Monar/Neuwahl/Noack: Sachwörterbuch zur Europäischen Union, Stuttgart 1993.
  • Nohlen, Dieter (Hrsg.): Wörterbuch Staat und Politik, 3. Aufl., Bonn 1995.
  • Nohlen, Dieter (Hrsg.): Lexikon der Politik, 7 Bde., München 1992 ff.
  • Nohlen, Dieter/Franz Nuscheler (Hrsg.): Handbuch der Dritten Welt, Bd. 1: Grundprobleme - Theorien - Strategien, 3. Aufl., Bonn 1993.
  • Opitz, Peter J. (Hrsg.): Grundprobleme der Entwicklungsländer, München 1991.
  • Opitz, Peter J. (Hrsg.): Weltprobleme, 4. Aufl., Bonn 1996.
  • Rittberger, Volker (Hrsg.): Theorien der Internationalen Beziehungen. Bestandsaufnahme und Forschungsperspektive, Opladen 1990.
  • Schraepler, Hans-Albrecht: Taschenbuch der Internationalen Organisationen, München 1994.
  • Tauras/Meyers/Bellers (Hrsg.): Politikwissenschaft III: Internationale Politik, Münster 1994.
  • Weidenfeld, Werner/Karl-Rudolf Korte (Hrsg.): Handbuch zur deutschen Einheit, 3. Aufl., Frankfurt a. M./New York 1996.
  • Woyke, Wichard (Hrsg.): Handwörterbuch Internationale Politik, Opladen 1994.

8. Politikwissenschaftliche Periodika

  • American Political Science Review (APSR)
  • Aus Politik und Zeitgeschichte. Beilage zur Wochenzeitung "Das Parlament" (APuZ)
  • Außenpolitik
  • British Journal of Political Science
  • Comparative Politics (CP)
  • Criticon
  • Deutsche Studien
  • Deutschland Archiv (DA)
  • The Economist
  • Europa-Archiv (EA)
  • European Journal of Political Research (EJPR)
  • E+Z (Entwicklung und Zusammenarbeit)
  • Foreign Affairs (FA)
  • Foreign Policy
  • German Politics
  • Government and Opposition (GO)
  • History of Modern Ideas
  • Integration
  • International Affairs
  • International Organizations
  • International Security
  • Internationale Politik
  • Internationale Politik und Gesellschaft
  • Jahrbuch Dritte Welt
  • Jahrbuch der Europäischen Integration
  • Jahrbuch Extremismus & Demokratie
  • Jahrbuch Politisches Denken
  • Le Monde diplomatique
  • Leviathan
  • Mittelweg 36
  • Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft (ÖZP)
  • Osteuropa
  • Osteuropa (Wirtschaft)
  • Parliamentary Affairs (PA)
  • Political Theory
  • Politische Vierteljahresschrift (PVS)
  • S+F (Vierteljahresschrift für Sicherheit und Frieden)
  • Der Staat
  • Staatswissenschaften und Staatspraxis
  • Third World Quarterly
  • Transition
  • West European Politics (WEP)
  • Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB)
  • Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl)
  • Zeitschrift für Politik (ZfP)
  • Zeitschrift für Politikwissenschaft (ZPol)

politische Richtungszeitschriften:

  • Das Argument
  • Blätter für deutsche und internationale Politik
  • Die Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte
  • liberal
  • Die politische Meinung
  • Politische Studien

Zeitschriften zur politischen Bildung:

  • Gegenwartskunde
  • Der Bürger im Staat
  • Politische Bildung
  • Informationen zur politischen Bildung

Rezensionszeitschriften:

  • Annotierte Bibliographie für die politische Bildung
  • Das Historisch-Politische Buch (HPB)
  • Neue Politische Literatur (NPL)
  • New York Review of Books
  • Soziologische Revue
  • Time Literally Supplement

wichtige Zeitschriften aus den Nachbardisziplinen:

  • Geschichte in Wissenschaft und Unterricht (GWU)
  • Historische Zeitschrift (HZ)
  • Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte (VfZ)
  • Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie (KZfSS)
  • Archiv des öffentlichen Rechts (AöR)

wichtige Tages- und Wochenzeitungen:

  • Financial Times (FT)
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)
  • Frankfurter Rundschau (FR)
  • International Herald Tribune (IHT)
  • Le Monde
  • Neue Zürcher Zeitung (NZZ)
  • Das Parlament
  • Rheinischer Merkur
  • Süddeutsche Zeitung (SZ)
  • die Tageszeitung (taz)
  • Die Welt
  • Die Zeit

wichtige Magazine:

  • Focus
  • Newsweek
  • Der Spiegel
  • TIME