Professur Internationale Politik






„Gesellschaftspolitische Schriftenreihe der Begabtenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.“

Hintergrund

Die „Gesellschaftspolitische Schriftenreihe der Begabtenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.“ wird mitherausgegeben von Prof. Dr. Beate Neuss.

Publikationen

Band 5

Maria Elisabeth Rotter, Faktor Bürokratie. Der Einfluss bürokratischer Politik auf deutsche und amerikanische Demokratieförderung in Polen und der Ukraine, Münster 2011.

 

Band 4

Nicole Weisheit-Zenz, Öffentliche Meinung im Dienste des Regimes? Soziale Kontrolle und 'Opposition' in der DDR in den letzten Jahren ihres Bestehens, Münster 2010.

Wie nutzte das DDR-Regime Mechanismen öffentlicher Meinung zur sozialen Kontrolle und Stabilisierung seiner Herrschaft? Das vielfältige Spektrum der in dieser Studie untersuchten Mittel reicht von Medienlenkung und Propaganda über die Sozialisation der Bürger bis hin zu den Maßnahmen der Staatssicherheit. Andererseits: Wie gelang es den Bürgerinnen und Bürgern in den letzten Jahren des SED-Staats mehr und mehr Einfluss auf die öffentliche Meinung zu nehmen und sie gegen das Regime und seine Repräsentanten zu mobilisieren? Welche Rolle spielten neben den Aktionen von Oppositionellen und Demonstrationen die Möglichkeiten einer kritischen verbalen und schriftlichen Kommunikation auf unterschiedlichsten Ebenen.

Band 3

Niklas Potrafke, Konvergenz in der deutschen Finanz- und Sozialpolitik?, Münster 2009.

In der öffentlichen Debatte wird oft gemutmaßt, CDU/CSU und SPD hätten sich in ihren programmatischen Aussagen und politischen Handlungsoptionen angenähert. Im Blick auf die deutsche Finanz- und Sozialpolitik CDU/CSU- und SPD-geführter Bundesregierungen im Zeitraum von 1949 bis 2005 argumentiert die vorliegende Studie differenziert. Sie stellt programmatische, wenn auch sich im Zeitverlauf abschwächende Differenzen zwischen den beiden Volksparteien fest. Im politischen Alltagshandeln lassen sich in den untersuchten Politikfeldern anhand ökonometrischer Modelle jedoch kaum Unterschiede ausweisen. Das Ergebnis zeigt, dass politische Ideologien in Deutschland an Bedeutung verloren haben. Wahlerfolge wurden vor allem in der Mitte des politischen Spektrums zu erzielen versucht. Dabei würden gerade zwei sich deutlich voneinander unterscheidende Volksparteien den politischen Diskurs in Deutschland anregen, Wettbewerb sichern und darüber hinaus politische Stabilität garantieren.

Band 2

Verena Schöberl, "Es gibt ein großes und herrliches Land, das sich selbst nicht kennt ... Es heißt Europa". Die Diskussion um die Paneuropaidee in Deutschland, Frankreich und Großbritannien 1922-1933, Münster 2008.

Im Spannungsfeld zwischen Völkerbund und Nationalstaat gehört die Paneuropaidee zu den meistdiskutierten Themen der Zwischenkriegszeit. Sowohl die deutschen als auch die französischen und britischen gesellschaftlichen und politischen Eliten engagierten sich in dieser Debatte. Die Vorstellung eines gemeinsamen Bekenntnisses zur europäischen Idee war allerdings unter dem Primat des Nationalen zum Scheitern verurteilt. Hinzu kam ein fehlender Grundkonsens über die Identität Europas. Damit ist die Paneuropadebatte der Zwischenkriegszeit aufschlussreich auch für unser heutiges Europa. Nur wenn es gelingt, eine europäische Identität zu finden, kann die "immer engere Union" zusammenwachsen.

Band 1

Marwan Abou Taam, Deutsche Sicherheit im Spannungsfeld des internationalen Terrorismus und der Weltordnungspolitik, Münster 2006.

Globalisierung, Migration, Staatenzerfall und der Aufstieg der nichtstaatlichen Akteure sind Herausforderungen, die den modernen Nationalstaat in seinen Grundfesten bedrohen. Hierbei werden Weltanschauungen und kulturelle Unterschiede zunehmend als Konfliktlinien definiert. Daraus entsteht ein Spannungsfeld, welches das am Ordnungskonzept von innerer und äußerer Souveränität orientierte traditionelle Sicherheitsverständnis aufhebt und neue Strategien erfordert. Diese Problematik wird am Beispiel des islamistischen Djihadismus diskutiert. Der erfolgreiche Kampf gegen den Djihadismus entscheidet sich für die offene Gesellschaft - so die Argumentation - durch die Stärke, Überzeugungskraft und Integrationsfähigkeit der Demokratie.

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