Professur Internationale Politik






Reihe „Chemnitzer Schriften zur europäischen und internationalen Politik“

Hintergrund

Die Reihe „Chemnitzer Schriften zur europäischen und internationalen Politik“ wird herausgegeben von Prof. Dr. Beate Neuss.

Publikationen

Band 7

Jakob Kullik, Vernetzte (Un-)Sicherheit? Eine politisch-rechtliche Analyse der deutschen Cybersicherheitspolitik, Hamburg 2014.

Die detaillierte Studie von Jakob Kullik untersucht, welchen strategischen Stellenwert das Politikfeld Cybersicherheit in der Sicherheitspolitik Deutschlands einnimmt, welche Ministerien, Behörden und neuge­schaffenen Einrichtungen in der nationalen IT-Sicherheit beteiligt sind und wie sie miteinander kooperieren. Darüber hinaus wird aufgezeigt, welche konkreten operativen IT-Fähigkeiten die verantwortlichen exekutierenden Stellen (Polizei, Bundeswehr, Nachrichtendienste) besitzen. Zusätzlich zur nationalen Ebene spielen die Europäische Union (EU) und die Nordatlantische Allianz (NATO) ebenfalls eine wichtige Rolle in der multinationalen Kooperation bei Cybersicherheit.

Band 6

Alina Alexandra Bot, International Leverage on Minority Rights and Protection. The Case of Romania Within Integration into International and European Organisations, Hamburg 2013.

Dieses Buch untersucht den komplexen Weg, den Rumänien im Bereich der Rechte und dem Schutz von Minderheiten zu folgen hatte, durch die Prüfung der Hypothese, wonach sich minderheitsbezogene Bereiche auf nationaler Ebene lediglich als eine direkte Folge der politischen Konditionalität der Kopenhagener Kriterien entwickelt haben. Es wird gezeigt, dass der Mangel an allgemein anerkannten Standards und die sich auf internationaler Ebene ständig entwickelnden Mechanismen mit Kontroll- und Durchsetzungsbefugnissen zu zusätzlichen Herausforderungen geführt haben. 

Band 5

Marc Schneider, Türkisch-armenische Annäherung? Eine Außenpolitikanalyse, Hamburg 2013.

Der Annäherungsprozess zwischen der Türkei und Armenien erfuhr mit der Unterzeichnung der Zürich-Protokolle im Jahr 2009 internationale Aufmerksamkeit. Beide Staaten vereinbarten die Aufnahme diplomatischer Beziehungen und die Öffnung der gemeinsamen Grenze. Die Studie von Marc Schneider untersucht, gestützt auf die Methode der Außenpolitikanalyse, das Zustandekommen der Zürich-Protokolle sowie das Scheitern ihrer Umsetzung. Unter Berücksichtigung historischer Aspekte, internationaler Akteure und innenpolitischer Faktoren analysiert sie dabei eindrucksvoll, von welchen Zielen und Interessen die Inhalte der türkischen Armenienpolitik bestimmt werden.

Band 4

Mandy Rönicke, Die Multikausalität moderner Sklaverei. Ein theoretischer und empirischer Diskurs anhand ausgewählter Fallbeispiele, Hamburg 2013.

Durch die Vielzahl an Faktoren, die moderne Sklaverei beeinflussen, stellt deren Bekämpfung eine große Herausforderung für die internationale Staatengemeinschaft dar. Dabei weisen die gegenwärtigen Formen von Sklaverei in ihrer Prävalenz und ihrer landesspezifischen Multikausalität erhebliche Unterschiede auf. Infolgedessen und aufgrund der klandestinen Ausprägung moderner Sklaverei sind die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung vorrangig reaktiv ausgerichtet und folgen überwiegend strafrechtlichen und opferzentrierten Ansätzen. Die in der Studie untersuchten Ursachen und Triebkräfte moderner Sklaverei zeigen jedoch deutlich, dass eine stärkere Konzentration auf präventive Ansätze für eine effektive Bekämpfung unentbehrlich ist.

Band 3

Beate Neuss / Matthias Niedobitek / Lukáš Novotný / Premysl Rosulek (Hrsg.), Kooperations­beziehungen in der neuen Europäischen Union – unter besonderer Berücksichtigung des sächsisch-tschechischen Grenzraums –, Hamburg 2012.

Das Entstehen einer neuen Union mit dem Vertrag von Lissabon war den Herausgebern Anlass für eine aktuelle Bestandsaufnahme ausgewählter Aspekte der gegenwärtig bestehenden EU-Kooperationsbeziehungen, unter besonderer Berücksichtigung des sächsisch-tschechischen Grenzraums. Diese Bestandsaufnahme fand 2011 im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung statt, die maßgeblich von der an der TU Chemnitz angesiedelten Sächsisch-Tschechischen Hochschulinitiative (STHI) unterstützt wurde. Die Autorinnen und Autoren sind Politikwissenschaftler, Rechtswissenschaftler, Sozialwissenschaftler und Kulturwissenschaftler, deutscher und tschechischer Universitäten.

Band 2

Gesine Herrmann, Die deutsche Baltikumspolitik 1988–2004. Zwischen Ablehnung, Unterstützung und Zurückhaltung, Hamburg 2012.

Die Studie analysiert die deutsche Politik gegenüber Estland, Lettland und Litauen von der ersten Souveränitätserklärung einer baltischen Republik gegenüber der UdSSR 1988 bis zur Aufnahme der drei Länder in die EU und die NATO 2004. Um die wesentlichen Interessen, Einfluss­faktoren und Veränderungen der Baltikumspolitik der Bundesregierungen in dieser Zeit zu bestimmen, werden vier Themenfelder untersucht: die deutsche Haltung zu den Unabhängigkeitsbestrebungen, zur postsow­jetischen Transformation, zur europäischen sowie zur transatlantischen Integration der baltischen Staaten.

Band 1

Thomas Hockert, Umweltinduzierte Konflikte im Vergleich. Intervenierende Variablen im Nexus von Ökologie und Gewalt, Hamburg 2011.

Die vergleichende Studie von Thomas Hockert wirft einen Blick hinter die Kulissen der Diskussion um die sozialen Folgen des globalen Klimawandels und zeigt an den Beispielen Ferghanatal und Darfur eindrucksvoll die Wichtigkeit des sozialen und politischen Kontextes auf, wenn es um die Frage geht, wie, wann und wo Umweltveränderungen zu Sicherheitsproblemen führen können.

Bestellmöglichkeit über den Verlag