Die Dissertation beschäftigt sich mit einem mehrdimensionalen Thema der Sicherheitspolitik der Russländischen Föderation im internationalen Kontext
Ziel der Arbeit ist es, das Terrorismusbekämpfungssystem sowie den Ansatz Russlands zur Terrorismusbekämpfung auf Stärken und Defizite zu analysieren. Der Zeitraum seit der zweiten Tschetschenienkampagne (1999) einschließlich der so genannten "militärischen" (im Zusammenhang mit der nachrichtendienstlichen) und "politischen" Phasen der Bekämpfung und der Prävention des Terrorismus bis heute stellt den Analysezeitraum dar.
Wie in der Terrorismusforschung bewiesen, wirken sich die Terrorismusbekämpfungsansätze sowohl nach innen als auch nach außen aus. Dementsprechend sollen nicht nur Bekämpfungsmaßnahmen Russlands im Inland erforscht, sondern auch sein Mitwirken in Internationalen Organisationen (vgl. z. B. Kooperation Russlands mit den NATO-Staaten im Rahmen des Russland-NATO-Rates) sowie die Kooperation mit der EU untersucht werden.
Es gilt zu hinterfragen, welche Schwerpunkt- und Akzentsetzung die russische Regierung vorgenommen hat sowie auf welchen Grundprinzipien sich das Anti-Terror-System in Russland stützt.
Es soll die Frage beantwortet werden, ob die rechtlichen Rahmenbedingungen und Reaktionen auf terroristische Risiken der Natur des modernen Terrorismus Rechnung tragen.

Betreuer der Dissertation: Prof. Dr. Eckhard Jesse (TU Chemnitz)
Hochschulort: Chemnitz
Kontakt:
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