Liebe Leserinnen
und Leser,
Deutsch
ist eine schöne Sprache, gewiss. Aber was ist das schönste deutsche
Wort? Deutschland suchte den Wort-Superstar, genauer gesagt: der Deutsche
Sprachrat, ein Zusammenschluss des Instituts für Deutsche Sprache Mannheim,
der Gesellschaft für deutsche Sprache Wiesbaden und des federführenden
Goethe-Instituts in München, hatte einen internationalen Wettbewerb ausgeschrieben.
"Muttersprachler und Deutschlerner sind eingeladen, ihr liebstes,
schönstes, kostbarstes deutsches Wort einzureichen und ihre Wahl mit
einer kurzen Begründung zu versehen." Vom 4. Mai bis 1. August 2004
konnte man seinen Vorschlag einreichen, die Preisverleihung fand am 24. Oktober
statt.
Zur Jury gehörten unter anderem Herbert Grönemeyer, der Filmregisseur
Joseph Vilsmaier, Volker Finke (Trainer des SC Freiburg), WDR-Intendant Fritz
Pleitgen, Deutsche-Welle-Intendant Erik Bettermann, die Literaturkritikerin
Sigrid Löffler, die Vorsitzende des Goethe-Instituts Prof. Jutta Limbach
sowie der IDS-Chef Prof. Ludwig Eichinger und der GfdS- Vorsitzende Prof.
Rudolf Hoberg. Den ersten Preis gewann Doris Kalka aus Tübingen mit ihrer
Begründung für "Habseligkeiten".
| Der Kommentar von
Michael
Klemm zur Wahl
der Jury: Einer
kam durch |
| Was wäre Ihr
Favorit gewesen? Zum LEO-Voting |
Als sprachinteressierte Zeitschrift ließ es sich LEO
natürlich nicht nehmen, bei dieser "Superstar"-Suche mitzumachen.
Die LEO-RedakteurInnen hatten deshalb
jeweils ihr schönstes deutsches Wort bestimmt und mit viel Liebe begründet.
Und nicht nur das: Wir wollten
und wollen auch weiterhin unsere Leserinnen und Leser herzlich einladen, ihre
Lieblinge zu präsentieren. Schreiben Sie einfach
Ihr Wort und eine kleine Laudatio an: leo@tu-chemnitz.de.
Wir hoffen auf ein Mosaik der schönen
Wörter, eine Miss Germany-Wahl verbaler Art, ein Festival des Sprachgefühls.
Hier die bisherigen Beiträge unserer Leser:
Veröffentlicht
am 14.06.2004, zuletzt geändert am 09.11.2004
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