Definitionen von Medienwirkung
Den Begriff der Medienwirkung zu definieren ist nicht mit der Aussage, dass Fernsehen schaden und nutzen kann, dass es aber auch umgekehrt sein könnte, abgetan. Die Medienwirkungsforschung behandelt(e) im Laufe der Zeit zahlreiche Forschungsgegenstände: Beschäftigte man sich zunächst mit der kurzfristigen Wirkung von Medien - wie sich also Meinungen, Einstellungen oder Verhaltensweisen verändern - so bildete sich bald ein weiter gefasster Wirkungsbegriff heraus:
| Berelson/ Steiner (1972): |
"Wirkung als jeder Wechsel im Verhalten des Publikums als Folge der Tatsache, dass es einer bestimmten Kommunikation ausgesetzt war." |
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| Schulz (1982): |
"Der Begriff Medienwirkung umfasst in einem weiten Sinn alle Veränderungen, die [...] auf Medien, bzw. deren Mitteilungen zurückgeführt werden können. Diese Veränderungen können sowohl direkt die Eigenschaften von Individuen [...] betreffen wie auch den auf andere Weise induzierten Wandel dieser Eigenschaften." |
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| Hasebrink (2002): |
"Medien wirken, wenn unter Wirkung die gegenseitige Beziehung zwischen Medienangeboten und Rezipienten im Sinne einer wechselseitigen Beeinflussung verstanden wird, im Zuge derer sich alle selbst verändern." |
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