Neuere Ansätze der Medienwirkungsforschung
Im Unterschied zu den älteren Ansätzen der Medienwirkungsforschung orientieren sich die neueren Modelle am Prinzip des One Step Flow of Communication. Hierbei entfernt man sich von den Grundlagen der Meinungsführerkonzepte und geht von einem direkten Informationsfluss zwischen Sender und Empfänger aus.
Selbstverständlich können die interpersonalen Einflüsse nicht vollständig ignoriert werden, auch in den Modellen der neueren Medienwirkung wird ihnen ein hohes Beeinflussungspotential zugesprochen.
Dennoch werden sie in ihrem bisherigen Zusammenhang vernachlässigt, da sich der Forschungsschwerpunkt der neuen Ansätze von der generellen Medienwirkung zur Mediennutzung hin verlagert.
Ein One-Step-Flow-of-Communication beschreibt einen Kommunikationsprozess, bei dem die Informationen direkt von Sender zu Empfänger gelangen.
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