TU Chemnitz : IKK : Forschung : Exkursionen : Liberec (WS2011/2012)
Professur für Interkulturelle Kommunikation





Liberec (WS2011/2012)

Bearbeitete Themenstellungen

  • Geselligkeit
  • Street Art
  • Deutschlandbild
  • Dreiländereck I - Studierende
  • Dreiländereck II - Präsenz Deutschlands
  • Hilfsbereitschaft gegenüber Reisenden
  • Verkehrsverhalten von Fußgängern in Liberec
  • Fremdenverkehr

Abschlussbericht

Feldforschung in Tschechien: Studierende des Masterstudiengangs Interkulturelle Kommunikation und Interkulturelle Kompetenz besuchen im Rahmen der Auslandsexkursion die nordböhmische Stadt Liberec 

Im Januar 2012 (15.-21.01.) besuchten 31 Studierende des ersten Fachsemesters des Masterstudiengangs ›Interkulturelle Kommunikation und Interkulturelle Kompetenz‹ für eine Woche die tschechische Stadt Liberec.

Diese Studienexkursion stellt einen zentralen Bestandteil der Methodenausbildung in diesem Studiengang dar. Ziel ist dabei, Studierende dazu zu befähigen, selbständig methodisch kontrollierte empirische Untersuchungen in interkulturellen Kontexten bzw. bezogen auf interkulturelle Fragestellungen zu planen und durchzuführen. Wissenschaftlich begleitet wurde die Exkursion von Dipl-Soz. Benjamin Kahlert und Katrin Hallmann, M.A.

In acht studentischen Forschungsgruppen wurden gemeinsam Untersuchungspläne entwickelt und die methodisch-praktische Vorgehensweise besprochen. Mit Hilfe von Befragungen, Einzelinterviews, Feldexperimenten und ethnographischen Beobachtungen wurden verschiedene Fragestellungen in Liberec erforscht.

Eine Gruppe von Studierenden untersuchte die Geselligkeit in Gaststätten der Stadt durch strukturierte Beobachtungen und Befragungen. Eine zweite Forschergruppe erforschte Street Art in Liberec, eine dritte untersuchte mittels Beobachtung das Verkehrsverhalten von Fußgängern in der Stadt. Weitere Untersuchungen fanden zum Deutschlandbild, zum Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Polen, zur Notwendigkeit von Hilfsbereitschaft gegenüber Reisenden sowie zu Fremdenverkehr statt.

Die Ergebnisse werden in Form von Exkursionsberichten dokumentiert, die von den Forschungsgruppen gemeinsam erarbeitet werden.