Drittmittelfinanzierung: Programm zur Förderung der Integration ausländischer Studierender (PROFIN) beim Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) und finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Titel: „kulturcampus - Interkulturelle Trainings für Studierende der TU Chemnitz“
Leitung: Hede Helfrich, Prof. Dr. phil. habil., Dr. h. c. (Rus); Dina Khokhleva M.A.;
Projektkoordination: Elisabeth Maurer (cand. M.A.), Robert Wagner (cand. M.A.)
Zusammenfassung: Das Modellprojekt kulturcampus unterstützt die Internationalisierungsstrategie der Hochschule durch die Konzeption, Durchführung und Evaluation interkultureller, integrationsfördernder Bildungs- und Beratungsangebote für Studierende unterschiedlicher kultureller Herkunft von Studierenden der TU Chemnitz. Auf Basis der Ergebnisse des studienbegleitenden Lehrforschungsprojekts ›Bedarf an interkulturell ausgerichteten Bildungsangeboten an der TU Chemnitz‹ soll die soziale Integration ausländischer Studierender in die Universitätskultur und ihre nachhaltige Bindung an den Standort Deutschland unterstützt werden: (1) durch eine wissenschaftlich fundierte Konzeption von modellhaften, übertragbaren Modulen und Trainingsplänen für interkulturelle Präsenzveranstaltungen mit dem Ziel einer Sensibilisierung für Fremdheit, Toleranz und Diversität sowie zur Stärkung der Intensität und Qualität sozialer Integration. Im Vordergrund steht dabei der Erwerb von fachübergreifenden, sozialen Kompetenzen mit Fokus auf die Schlüsselqualifikation interkultureller Kompetenz. Dies wird ergänzt durch eine virtuelle Lernplattform, auf der Studierende Kontakte initiieren und in Lern- und Arbeitsgruppen zusammenarbeiten können, wobei interkulturelle Differenzen als Lern- und Entwicklungsressourcen genutzt werden. Zudem dient die Plattform auch der Sicherung und Weitergabe des Erfahrungswissens der ProjektmitarbeiterInnen an zukünftige MitarbeiterInnen sowie der Vernetzung mit anderen Universitäten. (2) Diese konkreten Maßnahmen sind integraler Teil eines (Optimierungs-)Prozesses der systematischen Bildungsbedarfsermittlung, theoriebasierten Konzeption und prozessbegleitenden Evaluation studienbegleitender interkultureller Begegnungs- und Beratungsangebote im Lebenszyklus des Hochschulstudiums. Die Professur für Interkulturelle Kommunikation, die eng mit dem Internationalen Universitätszentrum zusammenarbeitet, gewährleistet die wissenschaftliche Beratung und Qualitätssicherung des Projektes und unterstützt mit ihrer Büro- und Geschäftsausstattung sowie technischen Infrastruktur.
Weitere Information: http://www.kulturcampus.eu
Kontakt: hede.helfrich@phil.tu-chemnitz.de, dina.khokhleva@phil.tu-chemnitz.de