Der Studiengang Interkulturelle Kommunikation und interkulturelle Kompetenz ist - anders als traditionelle handlungs-, sozial- und kulturwissenschaftliche Disziplinen - auf ein relativ enges Themenfeld fokussiert. Dessen praktische Bedeutung in den modernen Gesellschaften einer globalisierten Welt ist in den vergangenen Jahrzehnten enorm gestiegen, nicht zuletzt wegen anhaltender interkultureller Konflikte.
Der im Studium angestrebte Grad an Professionalisierung beseitigt nicht die Notwendigkeit einer gezielten Spezialisierung im Hinblick auf eine der zahlreichen beruflichen Möglichkeiten, zwischen denen Absolventinnen und Absolventen wählen können, ja müssen. Diese Wahl sollte bereits im Laufe des Masterstudiums sachkundig vorbereitet und schließlich getroffen werden. Diesbezüglich ist auch die Kontaktaufnahme mit Repräsentanten verschiedener beruflicher Einsatzfelder geboten. Die stetige Profilierung eigener beruflicher Interessen sollte dabei die große Dynamik eines nationalen und internationalen Arbeitsmarktes berücksichtigen, in dem unentwegt neue Herausforderungen entstehen und innovative berufliche Engagements möglich werden. Häufig müssen hinreichend spezifische Tätigkeitsfelder und -profile erst geschaffen werden, da sich berufliche Karrieremuster, Positionen, Rollen und Aufgaben im interessierenden Feld erst in jüngerer Zeit herausbilden. Ein hohes Maß an Flexibilität, Mobilität, Motivation und lebenslange Lernbereitschaft, Eigenverantwortlichkeit und Eigeninitiative gehören zu den unabdingbaren Voraussetzungen nicht nur eines erfolgreichen Studiums, sondern auch der angestrebten Berufskarriere. Diese kann z. B. folgende typische Tätigkeiten der Erzeugung, Aufbereitung und Vermittlung oder Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse beinhalten: