Professur für Germanistische Sprachwissenschaft






"Definition von Qualitätszielen zur Steuerung der Qualität und Effizienz von Hochschulen"

gefördert vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) mit dem Kanzler der Technischen Universität Chemnitz Eberhard Alles als Projektleiter

 

 

 

Projektteam

Professur für Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung
(Fakultät für Maschinenbau):
Prof. Dr.-Ing. Michael Dietzsch (Projektleiter)
Dipl.-Ing. Olivia Harnisch
Dr. Marina Domschke

Professur für Germanistische Sprachwissenschaft
(Philosophische Fakultät):
Prof. Dr. Werner Holly
Sonja Ruda, M. A.

Beratend:
Dr. Ruth Geier (Philosophische Fakultät; Medienkommunikation)
Dipl.-Ing. Jana Trommler (Qualitätsbeauftragte der Fakultät für Maschinenbau)


Laufzeit

geförderter Zeitraum: 01.03.2006 bis 31.12.2006
geplante Fortführung vom 1.1.2007 bis 31.12.2008

Allgemeines Projektziel

Eine Möglichkeit, die Effizienz und die Qualität an Hochschulen zu steuern, ist die Einführung eines Qualitätsmanagements mit geeigneten Qualitätszielen. Ausgehend von den in der Fakultät für Maschinenbau bereits definierten Qualitätszielen soll das vom SMWK geförderte Projektteam für alle Fakultäten der Technischen Universität Chemnitz ein abgestimmtes, praktikables System von Qualitätszielen entwickeln, das zu einem Bestandteil der Hochschulsteuerung werden soll. Voraussetzung für die Attraktivität einer Hochschule ist die Erhöhung der Zufriedenheit von internen Adressaten (Studierende, Professoren/-innen, wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen, nicht-wissenschaftliches Personal in den Professuren, Werkstätten und der Verwaltung) und externen Adressaten (Forschungsträger, Wirtschaft, öffentliche Hand). Zugleich müssen Maßnahmen entwickelt werden, wie die Befragungen kommunikativ vorzubereiten und zu begleiten sind. Das Forschungsprojekt verfolgt die Idee, dass Qualitätsziele nicht einfach von außen gesetzt und statisch sind, sondern das Ergebnis einer Aushandlung in verschiedenen Gruppen. Die Erwartungen der verschiedenen Adressaten sind durch Befragungen zu ermitteln und gehen in die festzulegenden Qualitätsziele ein. Diese sind durch geeignete Merkmale (z. B. Zufriedenheit) und Instrumente (z. B. Fragebögen für Adressaten) zu untersetzen und in einem kontinuierlichen Prozess zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Aktuelle Projektphase

Entwicklung von Fragebögen auf der Grundlage von Vorarbeiten
Durchführung von Befragungen zur Ermittlung von Erwartungen der Adressaten
Auswertung der Ergebnisse; Vorläufige Formulierung neuer Qualitätsziele
Untersetzung der Qualitätsziele durch quantifizierbare Merkmale
Überprüfung der Zielerreichung und Ableitung von Verbesserungspotentialen
durch eine erneute Befragung der Adressaten
Überarbeitung bzw. Neufassung der Qualitätsziele

Die Arbeitsschritte der ersten Projektphase werden in geeigneter Weise kommuniziert und in einer abschließenden Informationsveranstaltung vorgestellt. Gleichzeitig ist eine Strategie zu entwickeln, wie die Projektergebnisse an anderen Fakultäten und Hochschulen bekannt gemacht und diskutiert werden können.

Anschließendes Vorhaben

In einer zweiten Projektphase sollen auf der Grundlage der bisherigen Ergebnisse die erarbeiteten Qualitätsziele unter aktiver Mitarbeit interessierter sächsischer Hochschulen implementiert werden. Dabei müssen die Fragebögen angepasst werden an weitere Adressatengruppen und an die Anforderungen der Partnerhochschulen. Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung der Lehre und Forschung an Hochschulen unter Einbeziehung der Hochschulverwaltungen – durch die "Definition von Qualitätszielen zur Steuerung der Qualität und Effizienz von Hochschulen".