Bis heute gibt es nur wenige wissenschaftliche Studien, die sich mit dem Uranerzbergbau in Sachsen und Thüringen und seinen gesellschaftspolitischen Zusammenhängen auseinandersetzen. Diese Lücke will das im August 2008 begonnene Projekt, welches sowohl den Bergbau bis zur Einstellung der Produktion als auch dessen Sanierung beleuchtet, schließen. Es wird unter anderem vom Bundeswirtschaftsministerium und mehreren Stiftungen gefördert.
Ein internationales Expertenteam wird noch nicht erschlossene Quellen und Materialien in deutschen und russischen Archiven sichten und auswerten. Dabei ist u.a. die Zusammenstellung und Herausgabe eines Quellenbandes geplant.
Vom 23. bis 25. Juni 2011 werden die Ergebnisse des Projekts auf einer Fachtagung vorgestellt. Das Programm der Tagung finden Sie hier.
Für weitere Informationen siehe die entsprechenden Pressemitteilungen der TU Chemnitz: