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Häufig gestellte Fragen

In diesem Bereich findet sich Antworten auf einige häufig gestellte Fragen zum Studienablauf, die von der Fachgruppe Historia Europae ausgearbeitet wurden.
 

Wie funktioniert die Einschreibung in Seminare?

Seit dem Wintersemester 2009/10 laufen die Einschreibungen zu den meisten Veranstaltungen des Instituts für Europäische Geschichte über die Lernplattform OPAL der sächsischen Hochschulen. Die Links zu den entsprechenden Einschreibemodulen von OPAL finden sich auf den Webseiten der Professuren > Lehrveranstaltungen. Zur Anmeldung auf der Lernplattform OPAL wird der URZ Login der TU Chemnitz genutzt. Der Einschreibezeitraum beginnt meist am Montag in der letzten Woche vor Veranstaltungsbeginn um 8 Uhr.

Solltet man sich nach erfolgreicher Anmeldung zu einer Veranstaltung doch entscheiden, nicht daran teilzunehmen, dann sollte man sich wieder über OPAL austrageb, damit Studenten auf der Warteliste automatisch nachrücken können. Es empfiehlt sich, sich zuerst bei den Seminaren, im Anschluss bei den Übungen und am Ende, falls dies gefordert/empfohlen wird bei Vorlesungen anzumelden.

 

Wann muss man das Basismodul abschließen?

Das Basismodul legt die wissenschaftlichen und inhaltlichen Grundlagen, um in den folgenden Semestern das Studium erfolgreich zu bestehen. Es ist nicht vorgeschrieben, dies im ersten Semester zu absolvieren, jedoch wird dies sehr empfohlen!
 
 

Muss man Sprachen belegen?

Sprachen sind grundsätzlich nicht verpflichtend zu belegen. Jedoch wird dringend empfohlen wenigstens Englischkurse zu belegen. Darüber hinaus empfehlen sich je nach Interessengebiet Latein- und/oder Altgriechisch als „tote Sprachen“ in den Bereichen Antike und Mittelalter. Für jene Fachgebiete ist aber auch Französisch angebracht. Französisch ist jedoch auch im Bereich der Neueren und Neuesten Geschichte günstig. Darüber hinaus lohnt es sich bei Interesse des Ostmitteleuropäischen Raumes eine entsprechende Sprache zu belegen.

Ebenso in den Bereich Sprach fällt die Schriftsprache; hier gilt es zu beachten, dass erst ab Mitte des 20. Jh. unsere heutige Schriftsprache nahe zu vollständig etabliert ist und im Zeitraum davor andere Schriften dominierten. Wo die Druckschrift unter Umständen noch lesbar scheint, sollte man bei großem Interesse dennoch auch ältere Schreibschriften lernen (bspw.: Kurrent- oder/und Sütterlinschrift)

 

Was muss ich bei dem Praktikum beachten und wie bekomme ich einen Schein?

Bei dem mehrwöchigen Praktikum sind schon bei der Suche zwei grundsätzliche Dinge zu beachten:

1. Muss es der Prüfungsordnung gemäß einer der folgenden Module zuzuordnen sein §19 (2):

PM 6: Grenzen und Regionen
PM 7: Europ. Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
EM 3: Europäische Politik
EM 4: Euopäische Institutionen/Verwaltung/Recht

2. Außerdem gibt es vom Fachbereich Geschichte ein Hinweisblatt, in dem zum einen der Europabezug und zum anderen ein Praktikum im Ausland empfohlen werden.

Weiterhin sollte man sich schon sehr früh über einen Praktikumsplatz Gedanken machen, besonders dann, wenn man internationale Praktika absolvieren möchte, da diese zumeist sehr beleibt sind. Potentielle Praktikumsplätze in der Region Sachen sollten aber auch mindestens 4-6 Monate vorher angeschrieben werden. (Fallen Fahrkosten oder Kosten für Auslandsaufenthalte an, wendete euch für mögliche Förderungen an das IUZ oder das Bafög-Amt).
 

Habt ihr das Praktikum absolviert, beginnt der Weg zum Schein:

1. Das Prüfungsauschussvorsitzende muss auf Basis der Prüfungsordnung dem Praktikum zustimmen, sollte es Bedenken geben, kann man dies schon vor Beginn/Bewerbung klären.

2. muss nach dem Prüfungsausschuss das Praktikumsamt einen Schein erstellen, hier ist auch die Bestätigung des Prüfungsauschussvorsitzenden vorzulegen und

3. schafft ihr diesen Schein des Praktikumsamtes in das Prüfungsamt, wo ihr darauf die entsprechenden Creditpoints bekommt.

 

Wann muss ich die Zwischenprüfung absolvieren und ist diese wichtig?

Die Zwischenprüfung ist ein Relikt aus den Zeiten des Magisterstudiums und umfasst im Bachelor (alte Studienordnung) die ersten vier Semester. Im B.A. Europäische Geschichte gilt folgende Regelung:

Um die Zwischenprüfung zu absolvieren muss man alle Creditpoints der ersten vier Semester (Grundstudium) gesammelt haben und bekommt darauf ein Zwischenprüfungszeugnis. Um dies zu zu bekommen, müssen vor der Anmeldung der letzten Prüfungsleistung (Hausarbeit) des Grundstudiums alle Vorleistungen (Vorlesungen, Übungen) beim Prüfungsamt als bestanden vermerkt sein. Darauf könnt ihr mit dem Bestehen der letzten Hausarbeit der ersten vier Semester die Zwischenprüfung bestehen. Die Zwischenprüfung ist aber nicht Voraussetzung, um Lehrveranstaltungen/Module des Hauptstudiums zu belegen!

Nun ist es in aller Regel so, dass man kaum vor Ende des vierten Semesters alle Scheine der Vorlesungen oder Übungen zusammen hat, da Profs Klausuren oder Essay erst während der vorlesungsfreien Zeit korrigieren. Hier bietet sich die Praxis an, dass man ein Seminar des Hauptsudiums in das vierte Semester vorzieht und das letzte Seminar des Grundstudium erst im fünften Semester macht. So kann man problemlos auf alle Scheine warten und kann, wie aus dem Studienablaufplan hervorgeht, in jedem Semester 2 Hausarbeiten schreiben und verhindert eine Ansammlung von Arbeiten im fünften Semester.

 

Was muss ich beachten, wenn ich mich zur Abschlussprüfung anmelden möchte?

Bei der Anmeldung zur letzten Prüfung des Studiums (=Abschlussprüfung) müssen zwei Bedinungen erfüllt sein:

1. Alle Studienleistungen des Grundstudiums müssen erbracht sein (=Zwischenprüfung muss bestanden sein).

2. Alle Prüfungsvorleistungen und alle Prüfungsleistungen ausgenommen der Letzten (in der Regel: B.A.-Arbeit) müssen bestanden wurden sein.

Entsprechend müssen alle Scheine/Prüfungsergebnisse beim ZPA vorliegen.

Sind diese Dinge erfüllt, so druckt man sich das Formular zur Anmeldung der Abschlussprüfung aus und füllt dies mit seinem Prüfer aus, den man ebenso selbst wählen kann, wie das Thema. Dieses Formular muss dann in das ZPA gebracht werden. Nun muss nur noch der Prüfungsausschuss dem Thema und dem Prüfer zustimmen, was der Regelfall ist und darauf versendet das ZPA eine Bestätigung des Themas inklusive Abgabedatum an die zu prüfende Person.
 

Was sind Creditpoints (CP) und Arbeitsstunden (AS)?

Creditpoints und Arbeitsstunden sind unterschiedliche Einheiten. Die Anzahl Arbeitsstunden sind das Maß an Stunden, die Studierende an Arbeitsbelatung in einem Semester in eine Lehrveranstaltung haben. Der Creditpoint ist die Einheit der Leistung, welche mit der in einer Lehrveranstaltung absolvierten Arbeitsstunden äquivalent ist.

Im Studiengang B.A. Europäische Geschichte der TUC gilt folgende Aufteilung:

1 CP = 60 A S
2 CP = 120 AS = 1 Vorlesung
4 CP = 240 AS = 1 Übung
6 CP = 360 AS = 1 Seminar