Am 20. Oktober 2011 fand das zweite "Krobnitzer Gespräch" statt. Zu diesem Anlass erschienen auch die Beiträge der letztjährigen Veranstaltung in der Reihe "Krobnitzer Hefte". Einzelheiten entnehmen Sie bitte der entsprechenden Pressemitteilung und dem Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.
Umgeben von einem Landschaftspark erhebt sich der imposante Bau des Krobnitzer Schlosses in der Oberlausitz. Das um die Mitte des 18. Jahrhunderts von der Familie v. Üchtritz erbaute barocke Herrenhaus erwarb im Jahr 1873 der preußisches Kriegsminister und Generalfeldmarschall Albrecht Theodor Emil Graf von Roon. Im Jahr 2002 begann unter der Bauherrschaft der Stadt Reichenbach die umfassende Sanierung von Gut, Schloss und Park. In der ehemaligen Schmiede sind ein Veranstaltungs- und ein Sonderausstellungsraum entstanden.
Beginnend mit dem Jahr 2010 organisieren der Schlesitz-Oberlausitzer Museumsverbund, der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien und die Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts dort jährlich ein eintägiges Symposium mit international anerkannten Fachleuten zu historischen Fragestellungen der Region und darüberhinaus. Bisher widmeten sich die Tagungen unter Förderung des Sächsischen Staatsministeriums des Inneren und weitere regionaler Förderer zumeist einem deutsch-polnischen Beziehungshorizont. Für die Zukunft ist auch die Einbeziehung des deutsch-tschechischen Verhältnisses vorgesehen. Die Beiträge der Symposien, die sich besonders an ein interessiertes Publikum vor Ort richten, werden in den Reihe "Krobnitzer Hefte" publiziert und damit auch breiter verfügbar gemacht. Die Reihe wird herausgegeben von Dr. Steffen Menzel, Geschäftsführer der Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH.