Lehrveranstaltungen
Informationen zum Einschreibetool OPAL
Die Anmeldung zu den meisten Veranstaltungen der Professur findet über die Lenrplattform OPAL statt. Gehen Sie dazu bitte vom 27.03., 8:00 Uhr bis 30.03.2012 auf die entsprechende Einschreibeseite. Die Anmeldung auf der Lernplattform OPAL erfolgt mit Ihrem URZ Login der TU Chemnitz.
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Das Vorlesungverzeichnis als PDF-Dokument.
Prof. Dr. Stefan Pfeiffer
Vorlesung: Augustus
BEUGE PM 1, 3, 4, 6; MEUGE SM 1; MAGE; BEUST; BPOW
Zeit: montags, 13.15-14.45 Uhr
Beginn: 2.4.2012
Raum: 2/Eb7
Mit Augustus beginnt die römische Kaiserzeit. Kaum eine Person hat die Weltgeschichte mehr verändert als dieser Mann, der sich als Erbe Caesars sah und trotzdem, nach Beginn seiner Alleinherrschaft, die Wiederherstellung der römischen Republik verkündete – so legte er die Grundlagen für das römische Prinzipat, die Herrschaft des Ersten Mannes. In der Vorlesung werden zunächst die politischen und sozialen Hintergründe des Aufstiegs des jungen Mannes, der zu dieser Zeit noch Octavian genannt wurde beleuchtet. Nach einer Darlegung der historischen Entwicklungslinien, wir ein Blick auf die gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen Strukturen seiner Alleinherrschaft geworden.
Literatur:
J. Bleicken, Augustus, Hamburg 2010.
Klaus Bringmann, Augustus, Darmstadt 2007.
K. Bringmann – T. Schäfer, Augustus und die Begründung des römischen Kaisertums, Berlin 2002.
W. Eck, Augustus und seine Zeit, München 2006 (4. Auflage).
D. Kienast, Augusts. Prinzeps und Monarch, Darmstadt 2009 (4. Auflage).
J. Scheid, Res gestae divi Augusti. Hauts faits du divin Auguste, Paris 2007.
P. Zanker, Augustus und die Macht der Bilder, München 1997 (3. Auflage).
Prof. Dr. Stefan Pfeiffer
Hauptseminar: Rom und Germanien
BEUGE PM 6; MEUGE EM 1, SM 1; BEUST
Zeit: montags, 15.30-17.00 Uhr
Beginn: 2.4.2012
Raum: 2/D1
Im Zentrum des Seminars wird die Politik Roms gegenüber den Völkern, die diesseits und jenseits des Rheins lebten und die von den Römern als Germanen bezeichnet wurden, stehen. Hierbei werden sowohl die literarischen Quellen als auch die archäologischen Funde und Befunde in den Blick genommen. Auf einer Exkursion vom 04. - 09.06.2012 (Pflicht im BA-Studiengang Europäische Geschichte) werden dann wichtige archäologische Stätten im nördlichen Germanien besucht (Köln, Xanten und Kalkriese).
Literatur:
D. Baatz: Der römische Limes. Archäologische Ausflüge zwischen Rhein und Donau, 4. Aufl., Berlin 2000.
M. Carroll: Römer, Kelten und Germanen. Leben in den germanischen Provinzen Roms, Darmstadt 2003
R. Wolters: Römische Eroberung und Herrschaftsorganisation in Gallien und Germanien: Zur Entstehung und Bedeutung der sogenannten Klientel-Randstaaten, Bochum 1990
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 beschränkt.
ANMELDUNG ÜBER OPAL. Nähere Informationen dazu siehe oben.
Prof Dr. Stefan Pfeiffer/Prof. Dr. Gerhard Dohrn-van Rossum
Hauptseminar: Grenzen und Grenzbegriffe in Antike und Mittelalter
BEUGE PM 6, MEUGE SM 5
Zeit: mittwochs, 11.30-13.00 Uhr
Beginn: 4.4.2012
Raum: 4/204
Grenzen umschreiben Räume, sichern Frieden, markieren Fronten, trennen und verbinden. Die Vorstellung, dass politische Gemeinschaften ihre Identität auch durch Umgrenzung von geographisch-topographischen Räumen sichern ist historisch nicht selbstverständlich. Das Römische Reich sah sich lange als grenzenlos und die Entstehung des modernen Staates wird häufig mit der Herausbildung linearer Grenzen in Verbindung gebracht. Grenzgesellschaften werden als besondere Sozialformationen thematisiert. Die meisten europäischen Sprachen haben mehr als ein Wort für Grenzen. Im Seminar sollen an ausgewählten Beispielen die Begrifflichkeit, die Konzepte und die Wirklichkeit von Grenzen in der Vormoderne untersucht werden.
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 beschränkt.
ANMELDUNG ÜBER OPAL. Nähere Informationen dazu siehe oben.
Prof. Dr. Stefan Pfeiffer
Übung: Einführung in die Antike
BEUGE PM 1, 3, 4, 5; BEUST, BPOW
Zeit: mittwochs, 9.15-10.45 Uhr
Beginn: 4.2.2012
Raum: 2/D101
Die Geschichte der Antike umfasst einen Zeitraum von fast 4000 Jahren. Sie reicht, mit Beginn der schriftlichen Überlieferung von den frühen Hochkulturen an bis hin zum Beginn des Mittelalters. Nach einem kurzen Überblick über die Hochkulturen wird sich der Hauptteil der Übung mit der griechischen und der römischen Geschichte beschäftigen. Sowohl die zentralen Quellengruppen als auch die wichtigsten historischen Ereignisse sollen besprochen werden, so dass am Ende ein Grundwissen über die Geschichte der Antike erarbeitet ist.
Literatur:
H. J. Gehrke/H. Schneider, Geschichte der Antike. Ein Studienbuch, Stuttgart 2006
W. Dahlheim, Die Antike. Griechenland und Rom von den Anfängen bis zur Expansion des Islam, Paderborn u.a. 1994.
Die Teilnehmerzahl ist auf 35 beschränkt.
ANMELDUNG ÜBER OPAL. Nähere Informationen dazu siehe oben.
Prof. Dr. Stefan Pfeiffer / Sandra Scheuble-Reiter, M.A.
Übung zur Exkursion „Römisches Pannonien“ (10.-15.09.2012)
BEUGE PM 6, EM 2; MEUGE SM 1
Blockveranstaltung: 14.07.2012
Vorbesprechung: Dienstag 10.4., 11.30-13.00, Raum 2/W040
ACHTUNG: Anmeldung nötig bis 1.4.2012
Die nach ihren Bewohnern benannte Landschaft Pannonien erhielt Mitte des 1. Jh. den Status einer eigenständigen römischen Provinz und wurde um 103/106 in die Provinzen Pannonia Superior mit der Hauptstadt Carnuntum und Pannonia Inferior mit der Hauptstadt Aquincum aufgeteilt. Mehrere Legionen und Hilfstruppen, die entlang des pannonischen Donaulimes stationiert waren, die Ansiedlung von Veteranen und die Erhebung zahlreicher Gemeinden in den Rang von Munizipien und Kolonien führte zu einer relativ starken Romanisierung des pannonischen Gebietes.
Im Rahmen Exkursion wollen wir uns einerseits einen Überblick über die historische Entwicklung dieser Region unter römischer Herrschaft verschaffen und andererseits einen Eindruck vom Leben in einer römischen Provinz mit ihren unterschiedlichen Siedlungsformen erhalten. Neben der Besichtigung der archäologischen Denkmäler und Museen in Aquincum/Budapest sind dazu auch Tagestouren in das Legionslager Brigetio/Komárom, die Kolonie Savaria/Szombathely sowie die römische Siedlung Sopianis/Pécs mit ihren frühchristlichen Mausoleen geplant.
Literatur:
J. Fitz, Die Verwaltung Pannoniens in der Römerzeit, 4 Bde., Budapest 1993–1995.
H. Friesinger, F. Krinzinger (Hg.), Der römische Limes in Österreich. Führer zu den archäologischen Denkmälern, Wien 1997.
C. Póczy, Aquincum. Das römische Budapest, Mainz am Rhein 2005.
H. Pohlenz (Hg.), Das römische Budapest. Neue Ausgrabungen und Funde in Aquincum (Katalog zur Ausstellung des Westfäl. Museums für Archäologie), Münster 1986.
Z. Visy, Der pannonische Limes in Ungarn, Stuttgart 1988.
Sandra Scheuble-Reiter, M.A.
Proseminar: Augustus. Prinzeps und Monarch
BEUGE PM 1, 3, 5; MAGE; BEUST, BPOW
Zeit: dienstags, 15.30-17.00 Uhr
Beginn: 3.4.2012
NEUER RAUM: 2/Eb6
Das Ende der Republik und die Begründung des Prinzipats, des römischen Kaisertums, sind auf das Engste mit der Person des Octavian/Augustus verknüpft und stellen eine tiefgehende Zäsur in der römischen Geschichte dar. In der Zeit des Bürgerkrieges trat Octavian/Augustus das Erbe Caesars an, stieg zur Alleinherrschaft auf und konnte schließlich eine monarchische Ordnung etablieren und konsolidieren, die er geschickt in die Strukturen der Republik einbettete. Im Rahmen des Proseminars soll der Weg des Caesarerben herausgearbeitet werden, d.h. welche politische Situation er vorfand, wie er sich gegen seine Kontrahenten durchsetze und wie es ihm letztlich gelang, seine neue Position zu legitimieren. Dadurch sollen die Teilnehmer einen Einblick in die unterschiedlichen Bereiche seines politischen Wirkens erhalten und gleichzeitig die verschiedenen Quellengattungen sowie die damit verbundenen methodischen Probleme (antike Autoren, Inschriften, archäologische Denkmäler, Münzen), die uns für den ersten römischen Princeps in so großem Umfang zur Verfügung stehen, kennenlernen.
Literatur:
J. Bleicken, Augustus, Hamburg 2010.
Klaus Bringmann, Augustus, Darmstadt 2007.
K. Bringmann – T. Schäfer, Augustus und die Begründung des römischen Kaisertums, Berlin 2002.
W. Eck, Augustus und seine Zeit, München 2006 (4. Auflage).
D. Kienast, Augusts. Prinzeps und Monarch, Darmstadt 2009 (4. Auflage).
J. Scheid, Res gestae divi Augusti. Hauts faits du divin Auguste, Paris 2007.
P. Zanker, Augustus und die Macht der Bilder, München 1997 (3. Auflage).
Die Teilnehmerzahl ist auf 35 beschränkt.
ANMELDUNG ÜBER OPAL. Nähere Informationen dazu siehe oben.
Sandra Scheuble-Reiter, M.A.
Übung: Frauen in der griechisch-römischen Antike
BEUGE PM 1, 3, 5; MEUGE SM 1; MAGE; BEUST; BPOW
Zeit: mittwochs, 9.15-10.45 Uhr
Beginn: 3.4.2012
Raum: 3/B103
Wenn wir uns fragen, wie sich eigentlich das Leben der Frauen in der Antike gestaltete, so stellen wir fest, dass die Spuren, die sie in unserer Überlieferung hinterlassen haben, vergleichsweise spärlich sind. Hinzu kommt, dass die meisten archäologischen und vor allem literarischen Zeugnisse, die Aufschluss über Frauen geben, in der Regel nicht von Frauen stammen. Ziel der Übung ist es deshalb, in einem ersten Schritt anhand von Fallbeispielen herauszuarbeiten, wie das Leben der Frauen im griechischen und römischen Kulturraum aussah und welche Bedeutung ihnen in den unterschiedlichen sozialen und auch politischen Gefügen zukam. Ein weiterer Fokus soll auf die Denkmuster über Frauen gelegt werden, d.h. was in welchen Kontexten über sie geschrieben wurde.
Literatur:
E. D’Ambra, Roman Women (Cambridge Introduction to Roman Civilization), Cambridge 2006.
D. Balsdon, Die Frau in der römischen Antike, München 1989.
U. Blank-Sangmeister, Römische Frauen. Ausgewählte Texte Lateinisch/Deutsch, Stuttgart 2001.
E. Hartmann, Frauen in der Antike: Weibliche Lebenswelten von Sappho bis Theodora, Mün-chen 2007. S. B. Pomeroy, Frauenleben im Klassischen Altertum, Stuttgart 1985.
W. Schuller, Frauen in der griechischen und römischen Geschichte, Konstanz 1995.
T. Späth – B. Wagner Hasel (Hg.), Frauenwelten in der Antike. Geschlechterordnung und weibliche Lebenspraxis, Stuttgart – Weimar 2000.
Die Teilnehmerzahl ist auf 35 beschränkt.
ANMELDUNG ÜBER OPAL. Nähere Informationen dazu siehe oben.
Daniel J. Naumann
Sprachkurs Altes Hebräisch. Einführungskurs I
Zeit: montags, 19.00-20.30 Uhr
Beginn: 2.4.2012
Raum: 2/D201
Ausgehend von den Anfängen der Alphabetschrift wird – ausschließlich an Originaltexten – an die althebräische Grammatik herangeführt. Textgrundlage stellen die Biblia hebraica sowie Inschriften aus der altisraelitischen Königszeit dar. Es werden Texte bearbeitet, die das alte Israel, seine Ursprünge, seine Menschen und seine Gottesverehrung im Kontext des altorientalischen Machtgefüges des 2./1. Jahrtausends v. Chr. vorstellen.
Der Kurs kann ohne spezielle Voraussetzungen besucht werden und schließt auf Wunsch nach einem weiteren Semester mit dem Hebraicum ab. Grundlegende Übersichten, erste Texte und weiterführende Literaturempfehlungen werden zu Kursbeginn ausgereicht.
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.althebräisch.de.
Sprachkurs Altgriechisch IV Lektüre
Im Sommersemester 2012 findet auch wieder ein Sprachkurs Altgriechisch IV, diesmal ein Lektürekurs statt. Bitte bei Herrn Dr. Eske Bockelmann melden. Die Zeit der Veranstaltung wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben, der Ort ist wie immer Reichenhainer Straße 39, Raum 333.
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