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Das Projekt
Das Sächsisch-Tschechische Hochschulzentrum (STHZ) ist am 1. April 2003 an der Technischen Universität Chemnitz eingerichtet worden. Es wird mit Mitteln der EU-Gemeinschaftsinitiative Interreg IIIA kofinanziert. Die Förderung ist zunächst einmal bis zum Jahr 2006 gesichert. Das Sächsisch-Tschechische Hochschulzentrum (STHZ) an der Technischen Universität Chemnitz schafft die Voraussetzungen zur Intensivierung der fachwissenschaftlichen Interaktionen zwischen Angehörigen sächsischer und tschechischer Hochschulen im Grenzgebiet. Dabei werden einerseits die fachspezifischen Kontakte der TU Chemnitz mit der partnerschaftlich verbundenen Westböhmischen Universität Pilsen (Západočeská univerzita v Plzni) erweitert. Andererseits werden weitere tschechische Universitäten einbezogen, die an einem Ausbau der grenzübergreifenden fachwissenschaftlichen Kommunikation interessiert sind.
Außerdem soll die grenzüberschreitende Regionalentwicklung durch innovative Impulse in verschiedenen Arbeitsfeldern wie Wirtschaft, Verkehr, Umwelt, Kultur und Bildung gestärkt werden.
Dies erfolgt u.a. im Zusammenwirken mit den beiden regionalen Partnern, der Initiative Südwestsachsen e.V. sowie der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen.
Die Ziele
Ziel des Sächsisch-Tschechischen Hochschulzentrums (STHZ) an der Technischen Universität Chemnitz ist der Aufbau einer langfristig angelegten wissenschaftlichen Kooperation von Hochschulen im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet. Die Koordination universitärer Einzelmaßnahmen mit Schlüsselfunktion steht dabei im Vordergrund. Als Fernziel ist die Bildung eines nachhaltigen, grenzübergreifenden Forschungsnetzwerkes von Wissenschaftlern, Studierenden sowie sonstigen Experten unter vorrangiger Einbeziehung der im sächsisch-tschechischen Grenzraum agierenden Hochschulen vorgesehen.
Ausgangspunkt dieser Kooperation sind verschiedene Aktivitäten der Technischen Universität Chemnitz, die sich insbesondere mit ihren sozial-, kultur- und wirtschaftswissenschaftlichen Potenzialen als Motor der grenzübergreifenden Zusammenarbeit versteht. Dadurch sollen nicht zuletzt auch die hochschulischen Standortfaktoren im sächsischen Grenzraum gestärkt werden.
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