Vorwort

Sowohl in Ostdeutschland insgesamt als auch speziell in Sachsen bzw. im Regierungsbezirk Chemnitz gibt es zahlreiche Industriebrachen, die es zu sanieren gilt. Ein Teil von ihnen sind bereits einer sinnvollen Nutzung zugeführt worden. Der andere Teil wiederum lässt sich nur schleppend oder - nicht zuletzt auf Grund des hohen Aufkommens - unter Umständen nicht mehr flächendeckend revitalisieren.

Daher hat sich die Initiative Südwestsachsen e.V. dazu entschlossen, die Erstellung dieser Studie zum Thema „Möglichkeiten der Revitalisierung von Industriebrachen aus den im Rahmen des Förderprogramms ‚VwV-Stadtentwicklung’ nicht umsetzbaren Vorhaben“ anzuregen, um wichtige Erkenntnisse in Bezug auf die Unterschiedlichkeit der dabei auftretenden Problematik kennenzulernen und insbesondere praxisorientierte Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise zu erhalten.

Auf diesem Hintergrund haben sich folgende Fragestellungen ergeben, die mit Hilfe empirischer Arbeitstechniken untersucht worden sind:

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Erstellung einer Gesamtübersicht, die einen Überblick aller Institutionen und Einrichtungen Sachsens enthält, die sich mit der Brachflächensanierung beschäftigen.

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Mitwirkung im Projekt begleitenden Beirat unter Vorsitz der Initiative Südwestsachsen e.V.

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Wissenschaftliche Begleitung der Analyse des Ist-Zustandes und der Massnahmenerarbeitung in Bezug auf fünf zu revitalisierende Industriebrachen, deren Umsetzung im Rahmen des Förderprogramms „VwV-Stadtentwicklung“ bislang noch nicht realisiert werden konnte.

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Erarbeitung einer Studie, die die Projektergebnisse in Form allgemeiner Handlungsempfehlungen beinhaltet und die Möglichkeiten zur Einrichtung eines „Kompetenzzentrums Brachflächenrevitalisierung“ berücksichtigt.

Die vorliegende Studie ist im Auftrag der Solaris Förderzentrum für Umwelt gGmbH erarbeitet worden. Sie enthält wesentliche Ergebnisse der umfangreichen empirischen Erhebungen. Ausserdem beinhaltet sie die wichtigsten Vorschläge zur Organisation und Durchführung anstehender Revitalisierungsmassnahmen, die möglichst zeitnah realisiert werden sollten.

An dieser Stelle sei der Initiative Südwestsachsen e.V. und der Solaris Förderzentrum für Umwelt gGmbH für ihre Unterstützung gedankt. Unser Dank gebührt weiterhin dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit für seine Projektförderung sowie der Europäischen Kommission für die Bereitstellung finanzieller Mittel. Nicht zuletzt bedanken wir uns bei den Mitgliedern des Fachbeirats (u.a. Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, Sächsisches Staatsministerium des Innern, Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, Regierungspräsidium Chemnitz, Netzwerk Brachflächenrevitalisierung „VwV-Stadtentwicklung“, Landkreis Chemnitzer Land, Ostdeutscher Sparkassen- und Giroverband, A.V.A.T.I.S. Revisionsgesellschaft mbh) und den beteiligten Gemeinden für deren Anregungen sowie dem IREGIA e.V. für dessen Interesse.

 

Prof. Dr. Peter Jurczek,                                                          Dipl.-Geogr. Claas Beckord,

Projektleiter                                                                           Projektbearbeiter

 

Chemnitz, Januar 2004

 
 

 

 

 

 

Stand:

13. April 2004.

 

Dieses Projekt wurde durchgeführt von der Professur für Sozial- und Wirtschaftsgeographie der TU Chemnitz im Auftrag der Solaris Förderzentrum für Umwelt gGmbH