Sowohl in Ostdeutschland insgesamt als auch speziell in Sachsen bzw. im
Regierungsbezirk Chemnitz gibt es zahlreiche Industriebrachen, die es zu
sanieren gilt. Ein Teil von ihnen sind bereits einer sinnvollen Nutzung
zugeführt worden. Der andere Teil wiederum lässt sich nur schleppend oder -
nicht zuletzt auf Grund des hohen Aufkommens - unter Umständen nicht mehr
flächendeckend revitalisieren.
Daher hat sich die Initiative Südwestsachsen e.V. dazu
entschlossen, die Erstellung dieser Studie zum Thema „Möglichkeiten der
Revitalisierung von Industriebrachen aus den im Rahmen des Förderprogramms ‚VwV-Stadtentwicklung’
nicht umsetzbaren Vorhaben“ anzuregen, um wichtige Erkenntnisse in Bezug auf
die Unterschiedlichkeit der dabei auftretenden Problematik kennenzulernen
und insbesondere praxisorientierte Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise
zu erhalten.
Auf diesem Hintergrund haben sich folgende Fragestellungen
ergeben, die mit Hilfe empirischer Arbeitstechniken untersucht worden sind:
Die vorliegende Studie ist im Auftrag der Solaris
Förderzentrum für Umwelt gGmbH erarbeitet worden. Sie enthält wesentliche
Ergebnisse der umfangreichen empirischen Erhebungen. Ausserdem beinhaltet sie
die wichtigsten Vorschläge zur Organisation und Durchführung anstehender
Revitalisierungsmassnahmen, die möglichst zeitnah realisiert werden sollten.
An dieser Stelle sei der Initiative Südwestsachsen e.V. und
der Solaris Förderzentrum für Umwelt gGmbH für ihre Unterstützung gedankt.
Unser Dank gebührt weiterhin dem Sächsischen Staatsministerium für
Wirtschaft und Arbeit für seine Projektförderung sowie der Europäischen
Kommission für die Bereitstellung finanzieller Mittel. Nicht zuletzt
bedanken wir uns bei den Mitgliedern des Fachbeirats (u.a. Sächsisches
Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, Sächsisches Staatsministerium
des Innern, Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft,
Regierungspräsidium Chemnitz, Netzwerk Brachflächenrevitalisierung „VwV-Stadtentwicklung“,
Landkreis Chemnitzer Land, Ostdeutscher Sparkassen- und Giroverband,
A.V.A.T.I.S. Revisionsgesellschaft mbh) und den beteiligten Gemeinden für
deren Anregungen sowie dem IREGIA e.V. für dessen Interesse.
Prof. Dr. Peter Jurczek,
Dipl.-Geogr. Claas Beckord,
Projektleiter Projektbearbeiter
Chemnitz, Januar 2004