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Deutsch-Tschechische Hochschulstudie

Im Rahmen des Projekts „Das wissenschaftliche Potential und die regionalen Verflechtungen von Universitäten im deutsch-tschechischen Grenzraum“ wird die Kooperation zwischen den im deutsch-tschechischen Grenzraum ansässigen Hochschulen untersucht. Dabei handelt es sich um die Universitäten Dresden, Freiberg, Chemnitz, Bayreuth, Bamberg, Regensburg und Passau sowie České Budĕjovice, Plzeň/Cheb, Ústí nad Labem und Liberec.

Zunächst einmal wird eine Analyse des Ist-Zustands und der für die Zukunft in Aussicht genommenen grenzübergreifenden Aktivitäten durchgeführt. Daran schließt sich ein Workshop an, der Mitarbeiter/innen von jeder o.g. Universität am 28. Mai 2009 in Cheb zusammenführen soll. Erste Ergebnisse werden im Rahmen eines Politik- und Regionalwissenschaftlichen Symposiums an der TU Chemnitz vorgestellt und diskutiert, das am 6. November 2009 an der TU Chemnitz stattfinden wird. Die für das erste Quartal 2010 in Nordostoberfranken vorgesehene Abschlussveranstaltung richtet sich insbesondere an junge Nachwuchswissenschaftler/innen der untersuchten Universitäten, welche zu grenzüberschreitenden Forschungsaktivitäten ermuntert werden sollen. Am Ende des Projektes entsteht ein Bericht mit Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Wissenschaftskooperation im deutsch-tschechischen Grenzraum.

Der offizielle Beginn des Vorhabens ist Anfang Mai 2009, die Laufzeit beträgt zwölf Monate. Kofinanziert wird dieses Projekt durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, dem Institut für Entwicklungsforschung im Ländlichen Raum Ober- und Mittelfrankens e.V. sowie der Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Chemnitz e.V.

Am 18. August 2010 ist der fertiggestellte Projektbericht als Beiträge zur Kommunal- und Regionalentwicklung (BKR), Heft 48. erschienen.