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Abgeschlossene Projekte


1)    1997-1998 Mitarbeit am Projekt “The Business Elite of East-Central Europe: Their Background, Motivation and Outlook”, gefördert im Rahmen von PHARE, ACE, von der Europäischen Union. Projektleitung für den deutschen Teil Z. Krasnodębski, Universität Bremen. Projektpartner waren Wissenschaftler aus Prag, Budapest, Warschau und Oxford.

2)    10/1999-9/2002 (vorher Antragsphase) Mitarbeit am Forschungsprojekt “Einwanderung aus Polen am Beispiel der Hansestadt Bremen. Prozesse der Selbstwahrnehmung und Konstituierung einer Migrantengruppe in Auseinandersetzung mit der Mehrheitsgesellschaft”. Interdisziplinäres Projekt, das kultursoziologische, politologische und historische Fragestellungen umfasst.

3)    Im Jahr 2000 Mitarbeit beim Projekt “Tradition für die Demokratie”, Leitung auf deutscher Seite St. Garsztecki, gemeinsames Forschungsprojekt der Universität Bremen und des Instituts für Philosophie und Soziologie der Polnischen Akademie der Wissenschaften, gefördert von der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit. Es wurden zwei deutsch-polnische Konferenzen in Warschau ausgerichtet (Februar sowie Dezember 2000), sowie Feldstudien im Sommer 2000 in Białowieża, Ostpolen.

4)    Juli 2000 bis April 2001 Projekt bezüglich des deutschen Polenbildes im Rahmen der EU-Osterweiterung, gefördert vom Bund. Gemeinsames Projekt des Studienganges Kulturgeschichte Ost- und Ostmitteleuropa, Bremen, und des Instituts für Öffentliche Angelegenheiten (Instytut Spraw Publicznych), Warschau. Von beiden Partnern wurde ein ausführlicher und identischer Fragebogen für jeweils repräsentative Umfragen in Deutschland und Polen erarbeitet.

5)    Februar 2003 bis Februar 2006 Forschungsprojekt zum Thema „Kollektive Identitäten und Geschichte in historiographischen und politischen Diskursen im postsowjetischen Raum: Belorussland, Litauen, Polen, Ukraine“. Mein Arbeitsbereich umfasste die politischen Diskurse in Polen, Belorussland und Litauen.

6)  Mai 2010 Der Lehrstuhl für Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas an der TU Chemnitz organisierte in Kooperation mit dem Seminar für Ost- und Ostmitteleuropäische Studien an der Universität Bremen und dem Zentrum für Studien und Forschung zur Polonia (Ośrodek Studiów i Badań Polonijnych) an der Universität Stettin (Uniwersytet Szczeciński) eine Frühjahrsschule zum Thema „Spurensuche: Polnische Emigration in Nordwestdeutschland im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit“. Das aus Mitteln der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung geförderte Projekt nimmt das Thema historische polnische Migration von Polen nach Deutschland, besonders die mit dem Zweiten Weltkrieg verknüpften Abschnitte der polnischen Zwangsemigration, unter die Lupe. Die Feldforschung konzentriert sich auf die Geschichte der Polen, die infolge des Untergrundkampfes sowie einer aktiven Beteiligung am Warschauer Aufstand verhaftet und in die Arbeitslager verschleppt wurden.