Der Islamexperte Herr Prof. Dr. Marek Dziekan (Universität Łódź, Polen) wird referieren zu den Themen:
Der Arabische Frühling (22. Mai um 19:00 im Raum 2/N106)
sowie
Islam in Mittel- und Osteuropa – Geschichte und Gegenwart (23. Mai um 11:30 im Raum 2/N101).
Herr Dr. Krzysztof Załucki, LL.M. Eur. (Universität Oppeln, Polen) wird referieren zu den Themen:
Europäisierung nationaler Politik in den Mitgliedstaaten der EU (15. Mai um 19:00 im Raum 2/N106)
sowie
Polnische EU-Ratspräsidentschaft: eine Bewertung (16. Mai um 11:30 im Raum 2/NK004).
Einladung zu Krzysztof Krauzes Mój Nikifor / Mein Nikifor - Mittwoch, 09. Mai 2012 um 21:00 Uhr im Filmclub Mittendrin
Künstlerbiografie, PL 2004, 96 min, OmeU _web.jpg)
Die eigentliche Sensation an diesem Film ist der Hauptdarsteller oder, besser gesagt, die Hauptdarstellerin. Kaum jemand hätte Krystyna Feldmann zugetraut, dem eigenbrötlerischen, knorrigen Künstler Epifaniusz Drowniak – besser bekannt unter dem Namen Nikifor – Leben einzuhauchen. Um so größer war die Überraschung, als sich zeigte, dass Feldmann sich dermaßen intensiv in die Figur einfühlte, dass der Zuschauer spätestens nach zehn Minuten vergisst, dass hier kein Mann agiert.
Eine Veranstaltung des Polnischen Instituts Berlin – Filiale Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Institut für Europäische Studien, dem Institut für Europäische Geschichte der TU Chemnitz und dem Filmclub Mittendrin
Eintritt: frei
Ort: Filmclub Mittendrin, Reichenhainer Str. 35–37, 09126 Chemnitz
Eine alte Grubenarbeiter-Siedlung soll Neubauten weichen. Viele der alten Bewohner sind ausgezogen, andere packen bereits. Habryk, Kumpel im Ruhestand, verabschiedet sich von seinen Nachbarn und verkündet, dass er das Haus nicht verlassen wird. Seine Frau und der verheiratete Sohn, der noch bei seinen Eltern wohnt, unterstützen ihn. Der Abrisstermin rückt immer näher und Habryks älterer Sohn versucht ihn zum Auszug zu überreden, doch sogar die Direktorin des Bergwerks kann ihn nicht umstimmen. Der Druck auf Habryk steigt – sein Enkel wird in der Schule verprügelt, das Lieblingskaninchen wird erschlagen und die Abrisstruppen rücken an. Doch auch ihnen sagt der Standhafte den Kampf an.
Kazimierz Kutz gehört zu den Klassikern des polnischen Kinos. Seiner Heimat blieb der 1929 in Katowice geborene Oberschlesier sein Leben lang treu – allein sechs seiner über 20 Spielfilme spielen in der Region, die nach seiner Aussage Nahrung für seine Phantasie und sein innerer Reichtum ist. Sie inspirierte ihn zu Meisterwerken wie „Das Salz der schwarzen Erde“ (1969) und „Eine Perle in der Krone“ (1971), die gemeinsam mit „Wie Perlen im Rosenkranz“ Kutz‘ sog. Schlesischen Triptychon bilden. Der letzte Teil, der mit Laiendarstellern gedreht wurde, ist ein melancholischer Abgesang auf das alte, langsam verschwindende Schlesien.
Eine Veranstaltung des Polnischen Instituts Berlin – Filiale Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Institut für Europäische Studien, dem Institut für Europäische Geschichte der TU Chemnitz und dem Filmclub Mittendrin
Herr Dr. Rafał Riedel von der Universität Opole wird referieren zu dem Themen:
11:30 Presidency in the European Union Council after the Lisbon Treaty
13:45 Recent parliamentary elections in Poland
Beide Veranstaltungen finden statt am Montag, den 16. April 2012 im Raum 213 im TW9.
Professur Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas ist an der Erstellung eines fünfbändigen Werkes über die deutsch-polnische Nachbarschaft beteiligt.

Diese Publikation soll die unterschiedlichen Beziehungsebenen nicht nur als Geschichte der politischen Beziehungen, sondern vorrangig als Geschichte von Transfers und Verflechtungen beschreiben. Den fünften Band, der die Entwicklung seit 1945 darstellt, verfasst Prof. Dr. Stefan Garsztecki, Inhaber der Professur Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas an der TU Chemnitz, gemeinsam mit seinem polnischen Kollegen Prof. Dr. Krzysztof Malinowski (Posen/Stettin).
Nähere Informationen in der Pressemeldung
Einladung zum 15. Politik- und Regionalwissenschaftlichen Symposium
„Tschechien und Polen – Triebfedern der Europäischen Integration?“
15. Politik- und Regionalwissenschaftliches Symposium der Professur Internationale Politik, der Professur für Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas sowie der „Sächsisch-Tschechischen Hochschulinitiative"
| Termin: | 2. Dezember 2011, 9.00 Uhr |
| Ort: | Altes Heizhaus, Straße der Nationen 62 |
Alle Interessierten sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen. Eine Tagungsgebühr wir nicht erhoben. Es wird allerdings um eine Anmeldung gebeten.
Hier finden Sie die Einladung (nähere Informationen, Lageskizze) und das Programm für dieses Symposium.
Im Oktober findet die Herbstschule "Böhmen und Sachsen in Europa" statt. Beteiligt sind vier Universitäten aus dem sächsisch-tschechischen Grenzraum. Bewerbungen können Sie bis zum 31.08.2011 an Piotr Kocyba per Email richten (kurzer Lebenslauf sowie Themenvorschlag für eine Kurzrepräsentation in einem der vier thematischen Blöcke). Nähere Informationen und das Programm finden Sie hier (English version).
Einladung zum Antrittsvortrag Prof. Dr. Stefan Garszteckis zum Thema:
Historischer Diskurs und politische Kultur in Ostmitteleuropa
1. Juni 2011 - 19 Uhr - Raum N 113
Weitere Informationen finden Sie hier.
Herr Prof. Dr. Marek Dziekan (Universität Łódź, Polen) wird referieren zum Thema:
Der Islam in Europa
Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 25. Mai 2011 um 19:00 im Raum 013 (TW09)
Frau Dr. habil. Aleksandra Trzcielińska-Polus (Universität Oppeln, Polen) wird referieren zum Thema:
Schlesische Identitäten heute
Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 12. Mai 2011 um 09:15 im Raum 013 (TW09)
Das Institut für Europäische Studien und das Institut für Europäische Geschichte der TU Chemnitz laden in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Berlin, Filiale Leipzig sowie dem Filmclub Mittendrin ein zu "Herrn Kukas Empfehlungen/ Lekcje Pana Kuki" (PL/AUT 2008, 94 min., OmeU).
Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Professur für Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas lädt zu einer Infoveranstaltung der AG Bildung des deutsch-tschechischen Jugendforums über die tschechische Republik als Zielland von Auslandsaufenthalten ein. Welche Möglichkeiten es für einen Aufenthalt in Tschechien gibt, welche Unis Sprachkurse auf Englisch anbieten, mit welchen Kosten zu rechnen ist und wie man an Stipendien kommt ist am 26.04.2011 im Raum 2/B3 um 19 Uhr zu erfahren.
Die Professur für Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas, die Professur für Wirtschafts- und Sozialgeographie laden in Zusammenarbeit mit der Sächsisch-Tschechischen Hochschulinitiative ein zur Fachtagung "Regionale Identität und transnationale Räume in Ostmitteleuropa".
Tagungsleiter sind Prof. Dr. Stefan Garsztecki sowie PD Dr. Christoph Waack von der TU Chemnitz.
Das Programm in deutscher und tschechischer Sprache finden Sie hier.
Die Professuren Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas und Europäische Regionalgeschichte der TU Chemnitz laden in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Berlin, Filiale Leipzig sowie dem Filmclub Mittendrin ein zu Krzysztof Kieślowskis "Bez końca/ Ohne Ende" (PL 1985, 103 min, OmdU).
Der plötzlich an einem Herzinfarkt verstorbene Anwalt Antoni Zyro hinterlässt seine Frau Urszula. Sie rät einem seiner Mandanten – Darek Strach, der sich wegen Anstiftung zum Streik vor Gericht verantworten muss –, sich von Mieczysław Labrador und seinem Referendar vertreten zu lassen. Doch beide Anwälte verfolgen verschiedene Strategien, mit denen der Angeklagte Darek nicht einverstanden ist.
Urszula verzweifelt derweil immer mehr über den Verlust ihres Mannes. Im Alltag geschehen immer wieder Zufälle. Deshalb glaubt sie, ihr verstorbener Mann wolle sie vor der Wahl Dareks für den Anwalt Labrador warnen. Um ihrem Verlustschmerz ein Ende zu machen, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung.
„Ohne Ende“ spielt im Jahr 1982, der Spätphase des Sozialismus. Obwohl im Mittelpunkt eine Liebesgeschichte steht, wurde der Film als hochpolitisch gedeutet. Seine ästhetische Besonderheit erlangt er u. a. dadurch, dass Jerzy Radziwiłowicz als Erzähler und Begleiter in die Rolle des Antoni schlüpft.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Einladung zu Ryszard Bugajskis „Przesłuchanie/Verhör einer Frau“ am Montag, 13.12.2010 um 21:00 Uhr im Filmclub Mittendrin
Die Professuren Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas und Europäische Regionalgeschichte der TU Chemnitz laden in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Berlin, Filiale Leipzig sowie dem Filmclub Mittendrin ein zu Ryszard Bugajskis „Przesłuchanie/Verhör einer Frau“ (PL 1982, 111 min, OmeU).
Antonia Dziwisz (Krystyna Janda) wird von zwei Männern in einem Restaurant betrunken gemacht und wacht am nächsten Morgen im Gefängnis auf. Es beginnt ein endloses Verhör. Die stalinistischen Funktionäre versuchen sie durch Folter zu zwingen, eine belastende Zeugenaussage gegen ihren Freund zu unterschreiben. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen. Es folgen weitere Erpressungen, Gewalt und Misshandlungen. Selbstmordversuche misslingen, ein in Haft gezeugtes Kind wird ihr kurze Zeit nach der Geburt entrissen.
Der legendäre Film „Verhör einer Frau“ zeigt die Geschichte einer unschuldigen Frau Anfang der 1950er Jahre, die Opfer der gewaltsamen Handlungen des polnischen Stalinismus wird. Bugajski stellte die Geschichte konsequent aus Sicht der Solidarność dar, ließ Bezüge zur Gegenwart zu und wird darum als einer der antikommunistischsten Filme Volkspolens eingestuft. Nicht zufällig verschwand er sofort in den Tresoren der Machthaber.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Evolution der Funktion von Grenzen in Europa (Ewolucja funkcji granic w Europie)
Dr. Grzegorz Balawajder, Dr. habil. Aleksandra Trzcielińska-Polus (Universität Oppeln, Polen)
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 02. Dezember 2010 um 10.00 Uhr im Raum 213 (ThW 9) statt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Die Professuren Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas und Europäische Regionalgeschichte der TU Chemnitz laden in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Berlin, Filiale Leipzig sowie dem Filmclub Mittendrin ein zu Andrzej Wajdas DER MANN AUS EISEN (PL 1981, 147 min, OmdU).
Es sind im Laufe der Jahre zahlreiche Filme gedreht worden, welche sich unmittelbar mit den Ereignissen zu Beginn der Achtzigerjahre auf der Lenin-Werft in Gdańsk beschäftigten. Nicht nur in Polen – auch Volker Schlöndorff griff in seinem Film „Strajk“ dieses Thema auf. Doch nach wie vor ist es ein Film der ersten Stunde, an dem sich alle messen lassen müssen – Andrzej Wajdas Meisterwerk „Der Mann aus Eisen“.
Auch dreißig Jahre später hat der Film über die Streikbewegung an der Danziger Lenin-Werft nichts von seinem ästhetischen Reiz verloren. Er lebt vor allem von seiner unmittelbaren Nähe zu den Ereignissen. Das liegt nicht nur daran, dass der Film sehr bald nach den Streiks fertiggestellt wurde. Vor allem vermischt Wajda mit großem Geschick Dokumentar- und Spielfilmszenen bis zur Unkenntlichkeit und schafft damit einen überwältigenden Eindruck von Authentizität.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Professuren Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas und Europäische Regionalgeschichte der TU Chemnitz laden in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Berlin, Filiale Leipzig sowie dem Filmclub Mittendrin ein zur Fortführung der im letzten Semester begonnenen Filmreihe, die dieses Semester unter dem Titel "Die Solidarność-Zeit im Film" stattfinden wird. Monatlich werden herausragende Filme vorgestellt, die Entstehung und Werdegang der ersten unabhängigen Gewerkschaft in Ostmitteleuropa „Solidarność“ behandeln. Zu jeder Vorführung werden der Film, sein Entstehungskontext sowie seine Rezeption vorgestellt.
Krzysztof Zanussis TARNFARBEN (PL 1977, 96 min, OmdU) eröffnet diese Filmreiheam. In seinem Psycho-Drama zeigt Zanussi kunstvoll die Universität als Metapher für den Zustand der polnischen Gesellschaft in den späten Siebzigern, in der die bedingungslose Anpassung des Einzelnen zur Überlebensstrategie geworden ist. Den hohen künstlerischen Stellenwert belegt der nationale und internationale Erfolg – der Film gewann 1977 beim Polnischen Filmfestival den Goldenen Löwen. Im Ausland gewann er Preise in Teheran und Rotterdam. Weitere Informationen finden Sie hier.
Einladung zu Marek Piwowskis DER AUSFLUG am Montag, 05.07.2010 um 21:00 Uhr im Filmclub Mittendrin
Die Professuren Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas und Europäische Regionalgeschichte der TU Chemnitz laden in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Berlin, Filiale Leipzig sowie dem Filmclub Mittendrin ein zu Marek Piwowskis REJS - DER AUSFLUG (PL 1970, 65 min, OmdtU).
Wenn man einen beliebigen Polen nach drei Filmen fragt, die definitiv Kult sind, wird er einen auf jeden Fall nennen: „Rejs“. Dabei ist die Handlung eigentlich unspektakulär: Ein blinder Passagier wird auf einem Ausflugsschiff irrtümlich für einen Kultursekretär der Kommunistischen Partei gehalten und dazu aufgefordert, gemeinsam mit den Reisenden ein Programm zu erstellen. Diese neue Rolle nutzt er hemmungslos aus und lässt die Passagiere aus unterschiedlichsten Schichten nach seiner Pfeife tanzen.
Natürlich ist diese Ausflugsfahrt auf dem Dampfer eine bittere Satire. Das erkannte auch die Zensur und schickte ihn um 22 Minuten gekürzt mit nur einer Kopie auf die Reise durch die Kinos. Es half nichts – die Komödie, die mit zahlreichen Laiendarstellern gedreht wurde, zählt bis heute zu den bekanntesten Filmen Volkspolens.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Einladung zu Krzysztof Kieślowskis DER ZUFALL MÖGLICHERWEISE am Montag, 07.06.2010 um 21:00 Uhr im Filmclub Mittendrin
Die Professuren Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas und Europäische Regionalgeschichte der TU Chemnitz laden in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Berlin, Filiale Leipzig sowie dem Filmclub Mittendrin am kommenden Montag ein zu Krzysztof Kieślowskis PRZYPADEK - Der Zufall möglicherweise (PL 1987, 114 min, OmdtU).
Wer glaubt, „Lola rennt” habe eine geniale Grundidee gehabt, der kennt offensichtlich Kieslowskis PRZYPADEK nicht. In diesem Film spielt der Regisseur drei Lebensläufe von Witek Długosz durch, die an einem bestimmten Punkt der Handlung auseinander gehen. Sie führen ihn in Parteistrukturen, die Opposition oder ein beschauliches Kleinbürgerleben. Damit zeigt Kieślowski die Tragweite persönlicher Entscheidungen in der durch und durch politisierten Gesellschaft Volkspolens.
Der Film markiert den Übergang von Kieślowskis Dokumentarfilmen hin zum Erzählkino mit existenziellen Inhalten. Anhand markanter biografischer Eckdaten Długoszs erzählt Kieślowski eine Geschichte über die Entwicklung des Kommunismus in Polen von der Nachkriegszeit bis in die frühen Achtzigerjahre. Diese Schilderung war durchaus nicht vorsichtig, weshalb der fertig gestellte Film von der Zensur sechs Jahre zurückgehalten wurde. Erst 1987 konnte er in Cannes laufen – außerhalb des Wettbewerbs, weil man ihn für zu kompliziert für westliche Zuschauer hielt.
Einladung zu Andrzej Wajdas DER MANN AUS MARMOR am 10.05.2010 um 21:00 Uhr im Filmclub Mittendrin
Die Professuren Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas und Europäische Regionalgeschichte der TU Chemnitz laden in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Berlin, Filiale Leipzig sowie dem Filmclub Mittendrin am Montag den 10. Mai 2010 um 21:00 im Filmclub Mittendrin zur Vorführung Andrzej Wajdas "Der Mann aus Marmor" (OT "Człowiek z marmuru") in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln ein.
Wajdas Filmporträt der Solidarność-Zeit "Der Mann aus Eisen" gilt als Meilenstein der Filmgeschichte. Weniger Aufmerksamkeit erfuhr sein älterer Film, der einen anderen Zeitabschnitt der polnischen Geschichte beleuchtet – die Stalin-Zeit. Die Brisanz von "Der Mensch aus Marmor" illustriert u. a. der Umstand, dass das Drehbuch erst nach über zehn Jahren zur Verfilmung freigegeben wurde: Der Meisterregisseur befasste sich in den Augen der Zensur allzu kritisch mit der Entstehung der sozialistischen Modellstadt Nowa Huta bei Krakau.
"Wieder einmal besucht Andrzej Wajda die Gespenster der polnischen Geschichte, doch diesmal keine aus ferner Vorzeit, sondern solche, deren Spuren noch frisch sind. Ohne Zweifel einer der großen Filme dieses Jahrzehnts." (Die Zeit 35/1979)
Einladung zu Andrzej Wajdas ASCHE UND DIAMANT am 21. April 2010 um 21:00 Uhr im Filmclub Mittendrin
Die Professuren Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas und Europäische Regionalgeschichte der TU Chemnitz laden in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Berlin, Filiale Leipzig sowie dem Filmclub Mittendrin am Mittwoch, den 21. April, um 21:00 Uhr zur Eröffnung der Filmreihe „Die Volksrepublik Polen im Film“ ein. Nach einem einleitenden Kurzvortrag wird Andrzej Wajdas „Asche und Diamant“ (OT: „Popiól i diament“) in der deutschen Synchronfassung vorgeführt.
Weiterhin werden im monatlichen Rhythmus polnische Filme vorgestellt, die im sozialistischen Polen entstanden sind oder die Zeit der Volksrepublik behandeln. Die Vorführungen stehen allen Interessierten offen, Eintritt wird nicht erhoben. Genauere Informationen finden Sie hier.
Einladung zum Vortrag: Sächsisch-niederschlesische Regionalkooperation – Ansätze einer gemeinsamen Regionalplanung? (21.04.2010)
Der Lehrstuhl für Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas und die Sächsisch-Tschechische Hochschulinitiative laden ein:
Am 21.04.2010 diskutieren Dr. Peter Heinrich (Leiter der Verbandsverwaltung im Regionalen Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien, Bautzen/Budyšin) und Dr. Maciej Zathey (Breslauer Wojewodschaftsbüro für Urbanistik) zum Thema
„Sächsisch-niederschlesische Regionalkooperation – Ansätze einer gemeinsamen Regionalplanung?“
Einladung zur Teilnahme an der Frühjahrsschule „Spurensuche: Polnische Emigration in Nordwestdeutschland im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit“ (3.05. – 8.05.2010)
Sie können diese Frühjahrsschule sowohl als eine Exkursion als auch als ein Bachelorprojekt einbringen. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt (Beachten Sie den Bewerbungsschluss am 20.04.2010).