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Migrationspolitik und Versicherheitlichung in den Grenzregionen Ostpolens

Förderung

Gefördert durch die DFG seit 2008

Projektmitarbeiter Radoslaw Buraczynski

Ausbildung

2001                 
Abitur in Zgorzelec (Polen)

2002 - 2008   
Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Arabistik an der FU Berlin

Beschäftigung

2/2006-6/2006   
Berliner Institut für Vergleichende Sozialforschung

seit 8/2008         
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas an der TU Chemnitz
 

Kontakt

Technische Universität Chemnitz
Europa-Studien
Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas
Thüringer Weg 9
Zimmer 307
D-09107 Chemnitz

Tel.: 0371/531-37516
E-Mail: radoslaw.buraczynski@phil.tu-chemnitz.de


Projektbeschreibung

Die Frage des Projekts lautet, wie die EU-Politik einerseits die Orte, die sie versicherheitlicht, verändert und wie sie andererseits dort interpretiert wird. Die Forschung über die Europäisierung der Verwaltungen zeigt, dass nicht nur klare Machtgefälle bestehen, sondern dass sich immer auch lokale Interpretationen von Vorgaben und Regeln durchsetzen. Auf der Diskursebene ist zu fragen, inwiefern die Diskurse über Sicherheit lokal angewandt werden und sich verändern.

Folgende Forschungsfragen differenzieren das Erkenntnisziel des Projekts:

1. Wie ist die Entwicklung der Versicherheitlichung von Migrationspolitik an der östlichen EU-Außengrenze?

2. Wie wird Migration, Sicherheit und die Grenzregion in Polen in nationalen und lokalen Medien konstruiert?

3. Wie interpretiert die lokale Bevölkerung Sicherheit, Migration, ihre Region und die Grenze? Gibt es eine Perspektive der Entsicherheitlichung?

Die besondere Qualität des Projekts ist die Verbindung der Teilbereiche vor allem über die verschiedenen Maßstabsebenen. In einem ersten theoretischen Schritt werden Verbindungen zwischen den verschiedenen Diskussionssträngen geschaffen. Der zweite, empirische Teil des Projekts kombiniert dann die Ebenen und Forschungsmethoden. Zur Anwendung kommen Policy-Analyse, Diskursanalyse und qualitative Befragungen.