Professur Virtuelle Fertigungstechnik

Finite-Elemente-Analysen


Simulationsmodell eines Drückwalzprozesses Mit Hilfe der uns zur Verfügung stehenden FEM- Programme sind wir in der Lage ein weitreichendes Spektrum an umformenden Fertigungsverfahren in der Simulation abzubilden. Sowohl für die Blechumformung als auch für die Massivumformung stehen spezialisierte Tools zur Verfügung. Damit sind wir in der Lage bereits in zeitigen Planungsphasen möglich entstehende Probleme zu erkennen, einen Kraftbedarf zu berechnen und eine Beurteilung anhand gewünschter Ergebnisgrößen durchzuführen.

Prozessauslegung und -optimierung


Auch für bereits in Produktion befindliche Bauteile ist es möglich, mit Hilfe der Simulation Probleme zu erkennen und ggf. die vorhandenen Prozesse zu optimieren. Gerade für klein- und mittelständische Unternehmen bietet sich durch eine Zusammenarbeit mit uns die Möglichkeit, von Simulationstechniken zu profitieren, ohne dafür selbst aufwendige Hardware, Software und den entsprechenden Spezialisten er-/anwerben zu müssen. In unserem eigenen Versuchsfeld und in Zusammenarbeit mit anderen Professuren haben wir auch die Möglichkeit problembezogene Grundlagenuntersuchungen durchzuführen, so dass Untersuchungen bei Ihnen an den Produktionsmitteln auf ein Minimum reduziert werden können und somit Ausfallzeiten für die Produktion entfallen bzw. sehr gering sind. Sind Sie interessiert? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf!
 
..., denn für jedes praktische Problem gibt es eine virtuelle Lösung.

Belastungsprüfungen und Fließkurvenaufnahme


Eine wesentliche Grundlage jeder Simulation sind Werkstoffkennwerte. Wir sind in der Lage Fließkurven im Stauchversuch (u.a. Kegelstauchversuch, Parallelstauchversuch) aufzunehmen. Mit unserer Baustoffprüfpresse, die eine Nennkraft von 2000kN besitzt, sind darüber hinaus vielfältige statische Druckbelastungsprüfungen oder Einpressversuche vorstellbar. So können wir nicht nur für uns praxisnahe Werkstoffdaten erzeugen, sondern auch für Sie verschiedene Tests mit ähnlichen Beanspruchungsarten durchführen.

Formänderungsanalyse


Neben den Werkstoffkennwerten ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Simulation der Praxisabgleich. Nur wenn für eine Anzahl an Referenzen hinreichend genaue Ergebnisse erzielt worden, sind Aussagen zum Spannungszustand im Bauteil und spätere Aussagen im Planungsprozess zur Herstellbarkeit eines Bauteils möglich. Um für ebene Bauteile den Formänderungszustand zu erfassen, hat die Professur das Formänderungsanalysesystem ARGUS der Firma GOM. Sollte in Ihrem Unternehmen für Bauteile ein Abgleich aus dem Zweck heraus, die Umformgrade zu kennen, oder auf den Anlysen einen Simulationsabgleich durchzuführen, dann stehen wir gerne für Sie zur Verfügung.