Professur Schweißtechnik
*

Aktuelles


Lehrgang zum Schweißfachingenieur 2013 (22. und 23. März) Geschrieben am: 22.02.2013
Die für den SFI Lehrgang stattfindenden Praktika an der TU Chemnitz sind unter folgendem Link einzusehen:

Praktikumsplan (PDF)

Berichterstattung in DVS-TV Geschrieben am: 20.02.2013
DVS-TV ist der Branchensender für die Füge-, Trenn- und Beschichtungstechnik. In wöchentlichen Videobeiträgen werden aktuelle Berichte veröffentlicht. Die Veranstaltung "90 Jahre Schweißtechnik" der Professur Schweißtechnik wurde dabei zum Anlass genommen, einen Beitrag über das Ereignis sowie über unsere Professur zu verfassen.

Das Video ist über folgende URL zu erreichen:

www.dvstv.de

Professur Schweißtechnik auf der EuroBLECH 2012 Geschrieben am: 05.11.2012
Die Professur Schweißtechnik stellte Verfahren und Prozesse zum Fügen von Mischverbindungen auf der Messe EuroBLECH vom 23. bis zum 27. Oktober 2012 vor. Dabei besetzten die Mitarbeiter Wolf Georgi und André Hälsig einen Bereich des Gemeinschaftsstands der Europäische Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung e.V. (EFB) in Halle 11. Neben einer Reihe von Demonstrationsbauteilen konnten an den entwickelten Versuchsanlagen beständige Fügeverbindungen zwischen faserverstärktem Kunststoff und oberflächenbehandeltem Metall demonstriert werden. Diese Fügeverfahren zielen auf die Lösung der aktuelle Problemstellung des Leichtbaus in der Serienfertigung.
Auf der 22. EuroBLECH zeigten in den fünf Messetagen 1.520 Aussteller aus 39 Ländern auf insgesamt 84.000 m² Nettoausstellungsfläche ein hochklassiges Spektrum an innovativen Produkten für die gesamte Fertigungskette der Blechbearbeitung. Insgesamt 60.500 Fachbesucher aus aller Welt haben die EuroBLECH 2012 besucht.
André Hälsig vor dem selbst konzipierten Versuchstand zum thermischen Fügen von faserverstärkten Kunststoffen mit Metallen.

Wolf Georgi präsentiert verschiedene an der Professur hergestellte Verbindungen.

Professur Schweißtechnik auf der EuroBLECH 2012 Geschrieben am: 22.10.2012
Neue Werkstoffkombinationen erfordern spezielle Techniken zum Fügen. Da dies mit dem Schweißen allein nicht mehr getan ist, untersucht die Professur Schweißtechnik auch neue alternative Fügeverfahren. Ein Gebiet ist dabei das Verbinden von verschiedenartigen Werkstoffen wie Kunststoff mit Metallen. Das kann neben dem konventionellen Kleben auch über mechanische, thermische oder kombinierte Verfahren erfolgen.
Aktuelle Untersuchungen und Ergebnisse stellt die Professur Schweißtechnik dabei in der Woche vom 22. bis zum 26. Oktober auf der größten Fachmesse für die blechbearbeitende Industrie, der EuroBLECH 2012 vor. Auf dem Messestand E14 in Halle 11 in Hannover sind nicht nur hergestellte Produkte, sondern auch ein Versuchsaufbau zum Wärmekontaktfügen zu sehen. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter DI Georgi und DI Hälsig stehen dabei für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Weitere Informationen auf der Homepage der EuroBLECH 2012
Quelle: EuroBLECH 2012

DVS Congress 2012 in Saarbrücken Geschrieben am: 08.10.2012
Vom 17. bis zum 18. September 2012 fand die Große Schweißtechnische Tagung mit Studentenkongress im Congress Centrum Saar statt.

Auch in diesem Jahr ergab sich die Möglichkeit für vier Chemnitzer Studenten des Maschinenbaus und Mitglieder der Chemnitzer Studentengruppe des DVS e.V. an der Teilnahme der Tagung. Finanziell wurden die Studenten vom DVS BV Chemnitz sowie durch das Zukunftsprojekt Studenten und Young Professionals des DVS unterstützt.

Die Professur Schweißtechnik konnte im Rahmen dieser Veranstaltung dem Fachpublikum aktuelle Forschungsschwerpunkte präsentieren.
DI Brumm stellte zum Thema "Schweißen von pulvermetallurgisch hergestellten ferritischen Chromstählen" die Ergebnisse vor.

Nähere Informationen auf der Homepage des DVS
http://www.dvs-ev.de/2012/

Stellenausschreibung Geschrieben am: 30.08.2012
An der Professur Schweißtechnik der Fakultät für Maschinenbau ist zum 01.10.2012 eine Drittmittelstelle als

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in
(Entgeltgruppe 13 TV-L)


zunächst befristet bis 30.09.2013 zu besetzen. Eine projektübergreifende Weiterbeschäftigung ist vorgesehen.

Nähere Informationen sind unter folgendem Link zu finden:
Ausschreibung

IIW Annual Assembly (8.7. - 13.7.) Geschrieben am: 09.07.2012
In der Zeit vom 8. bis zum 13. Juli finden im amerikanischen Denver, Colorado das "65th Annual Assembly" des International Institute of Welding (IIW) und die internationale Konferenz "Welding for Repair and Life Extension of Plants and Infrastructure" statt.

In diesem Rahmen nutzen Mitarbeiter unserer Professor die Gelegenheit, den aktuellen internationalen Forschungsstand in der Schweißtechnik zu erfahren und Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen. Zudem werden dem Fachpublikum eigene Ergebnisse präsentiert.

Professor Mayr leitet die Kommision IX-C "Creep and Heat Resistant Welds". Stefanie Göthel stellt neue Erkenntnisse zu alternativen Kontaktrohrwerkstoffen für das MSG Schweißen vor ("Alternative materials for gas metal arc welding contact tubes"). André Hälsig präsentiert mit dem Thema "Energy balance study of gas shield arc welding processes" Ergebnisse aus umfangreichen Untersuchungen der Wirkungsgrade von Schweißprozessen.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter IIW2012.com.

Positive Bilanz für eingeworbene Drittmittel Geschrieben am: 19.04.2012
Das Einwerben von Drittmitteln ist für Forschungsstellen ein wichtiges Standbein, um Forschungsvorhaben und Anschaffungen finanzieren und realisieren zu können. Die Professur Schweißtechnik konnte im Jahr 2011 diesbezüglich wieder ein positive Bilanz ziehen. Im Einwerben der zusätzlichen Gelder platzierte sie sich unter den Top 10 der Professuren an der Technischen Universität Chemnitz.

Weitere Informationen zu diesem Thema sind im Artikel Diese Professuren sind spitze im Einwerben von Drittmitteln der Pressestelle zu finden.

Schweißtechnik in der 5. Auflage Geschrieben am: 16.02.2012
Am 16. Februar ist die 5. Auflage des Buches "Schweißtechnik - Schweißen von metallischen Konstruktionswerkstoffen" erschienen.
Das Grundlagenwerk wurde dazu grundlegend aktualisiert und erweitert. Auf 512 Seiten findet sich Wissen zu einer Vielzahl an Fügeverfahren zum Verbinden von Metallen.

Das Buch ist für einen Preis von 34,90 € im Carl Hanser Verlag erhältlich.

Tiefe Einblicke in Schweißverbindungen durch Neutronenbeschuss Geschrieben am: 01.02.2012
Der Einsatz neuer Werkstoffe erfordert auch neue Verarbeitungsstrategien. Dies ist auch für die Entwicklung thermischer Kraftwerke der Zukunft erforderlich, in denen - etwa zur Steigerung des Wirkungsgrades - Bauteile immer höheren Temperaturen und Kräften ausgesetzt werden. Ein Team um Prof. Dr. Peter Mayr, Leiter der Professur Schweißtechnik der Technischen Universität Chemnitz, sucht deshalb nach Wegen, Schweißverbindungen von warmfesten Stählen beständiger gegen Hitze und mechanische Belastungen zu gestalten.

Kürzlich hatte das Team bestehend aus Forschern der TU Chemnitz und der TU Graz (Österreich) die Möglichkeit, tiefe Einblicke in geschweißte Bauteile zu erhalten. Am Oak Ridge National Laboratory (ORNL) im amerikanischen Tennessee konnten die Wissenschaftler mehrere Tage die Neutronenstrahlquelle SNS (Spallation Neutron Source) nutzen. In dieser Großforschungseinrichtung wird ein Neutronenstrahl von extrem hoher Energie erzeugt und in das Diffraktometer VULCAN übertragen. Dort durchdringt der Neutronenstrahl die Probe und wird durch Wechselwirkungen abgelenkt. Detektoren können dies messen und so lassen sich Aussagen über Atomabstände, Gefüge und Spannungen im Bauteil treffen. Der Neutronenstrahl am ORNL ist dabei das einzige Werkzeug, welches so tief in den Werkstoff eindringen kann, dass Messungen von höchster Qualität auch an dickwandigen Bauteilen vorgenommen werden können. In 96 Messstunden am VULCAN konnten die Forscher Daten sammeln, die so noch nie vorlagen und somit auch in der knappen Zeit ein neues Kapitel in der Untersuchung von Fügeverbindungen aufschlagen. Die Aufarbeitung der gesammelten enormen Datenmenge ist nun eine große Herausforderung und erfolgt in einer Kooperation zwischen der TU Chemnitz, der TU Graz und dem ORNL.

Die Nutzung dieser hochmodernen Forschungsanlage ist hoch begehrt und wird nach strengen Auswahlverfahren nur ausgewählten Forschergruppen ermöglicht. Auf dem Gebiet der Schweißtechnik leistet die TU Chemnitz damit in Deutschland Pionierarbeit. Die nun aufgestoßene Tür soll genutzt werden, um eine engere Zusammenarbeit zwischen der TU Chemnitz und dem ORNL zu etablieren. Weitere Messungen sind bereits für 2012 in Vorbereitung. Die Professur Schweißtechnik kann sich durch diese Aktivitäten auf dem Gebiet der Grundlagenforschung profilieren und letztendlich einen Beitrag zur Entwicklung von hocheffizienten thermischen Kraftwerken der Zukunft liefern.

(Original Artikel)
Die Neutronen Spallationsquelle SNS am Oak Ridge National Laboratory in den USA zählt zu den modernsten Einrichtungen, die für Materialforschungen genutzt werden. Auch die Chemnitzer Schweißtechniker profitieren davon. Foto: Oak Ridge National Laboratory (ORNL)

Der Untersuchungen mit Hilfe der Neutronenstrahlquelle SNS erfolgten durch eine Gruppe aus Wissenschaftlern des Oak Ridge National Laboratory, der TU Chemnitz und der TU Graz. Vordere Reihe (v.l.): Wei Zhang, Ph.D., Ke An, Ph.D. (ORNL), Prof. Dr. Peter Mayr (TU Chemnitz), hintere Reihe (v.l.): Christian Schlacher (TU Graz) und Frank Podlesak (TU Chemnitz).

Seite: [1] [2] [3] [4]