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| Praktika und externe studentische Arbeiten |
Möchten Sie gern Ihre Erfahrungen anderen
mitteilen? Senden Sie einfach Ihren Bericht mit einem Foto an:
pmstudy@mb.tu-chemnitz.de |
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Maik Müller - Bachelor Media Production - 1.04.2009-30.09.2009 -
Xaar, Cambridge, UK und Jäfälla, Schweden |
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Im Zeitraum zwischen April und September 2009 bot sich mir die Möglichkeit eines Praktikums
in der Advanced Application Technology Gruppe des Inkjet-Druckkopfhersteller Xaar in Cambridge,
Großbritannien, als auch XaarJet AB in Jäfälla, Schweden. Die ersten drei Monate verbrachte ich in
Cambridge und beschäftigte mich zum einen mit einem Projekt zur Programmierung einer Bildanalysesoftware
und zum anderen mit der etwas eigensinnigen britischen Kultur. Die zweite Hälfte meiner Zeit verbrachte
ich in der Nähe Stockholms. Dort erwarteten mich vielseitige und interessante Aufgaben,
wie z.B. das Inline-Beschichten von Dosen unter Nutzung mehrerer Druckköpfe, die Ansteuerung eines Tintensystems
oder Untersuchungen an einem neuen Druckkopf.
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Ich erfuhr eine sehr intensive Betreuung mit täglichen kurzen Besprechungen
in einem angenehmen Arbeitsumfeld von Mitarbeitern und anderen Studenten.
Neben der Betreuung blieb immer viel Freiraum für eigene Ideen und Vorschläge zur Problemlösung. Abseits der Arbeit bot die wunderschöne Stadt
Stockholm genügend Möglichkeiten seine Zeit zu verbringen, sei es in einem Museum, in einem der vielen Cafés, an der Uferpromenade,
beim Schlendern über Södermalm oder beim Segeln oder Baden im drittgrößten See Schwedens ganz in der Nähe meiner
Unterkunft. Schnell fanden sich auch Freunde, die diese Momente mit einem teilten. Jedem, dem sich so eine Möglichkeit bietet,
empfehle ich ein solches Praktikum.
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Sonja Grenz - Magister Grafische Technik - 12.10.2007-26.11.2007 -
Johns Hopkins University Baltimore, USA |
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In der Zeit von Oktober bis November 2007 war ich im Rahmen eines
Forschungsprojektes an der Johns Hopkins University in Baltimore (USA) tätig.
Der Forschungsaufenthalt wurde im Rahmen eines Projektes ("Charged OFET's") der
Deutschen Forschungsgemeinschaft realisiert. Das Projekt "Charged OFET's"
beschäftigt sich mit der Verbesserung der Leistungsfähigkeit von gedruckten,
organischen Feldeffekttransistoren durch elektrostatische Aufladung. Neben der
interessanten Arbeit in der Forschungsgruppe von Prof. Howard E. Katz waren
auch die Ausflüge in die Umgebung von Baltimore eine Bereicherung. Kurze
Städtetrips nach Washington, Philadelphia und New York waren ebenso ein
besonderes Erlebnis wie der Wochenendausflug zu den Niagarafällen. Die Johns
Hopkins University ist eine schöne Universität mit typisch amerikanischen
Flair und auf jeden Fall eine Reise wert.
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| Michael Müller -
Mechatronik/Mikrotechnik - 03.09.2007-08.02.2008 - VTT Technical Research
Centre of Finland, Finnland |
Ich habe mein Fachpraktikum im Winter 2007/2008 nur unweit südlich des
Polarkreises in Oulu, beim VTT Technical Research Centre of Finland
absolviert. Dort habe ich im Bereich gedruckte Elektronik und Optoelektronik
gearbeitet. Meine Hauptaufgaben waren die Planung, Durchführung und
Auswertung von Versuchen zur Herstellung, Charakterisierung und Optimierung
polymerelektronischer Schichten im Tiefdruck. Die experimentelle Arbeit war
vielfältig, herausfordernd und überwiegend in Reinräumen angesiedelt.
Außerdem konnte ich stets neue Ideen einbringen, mit den freundlichen und
offenen Kollegen diskutieren und dann auch umsetzen.
Besonders gefallen haben mir die lockere Arbeitsatmosphäre, der junge
Altersdurchschnitt der Arbeitskollegen, flache Hierarchien, kreative
Kaffeepausen und die oft sehr direkte, aber liebenswerte "Art" der Finnen.
Meine Kollegen waren fast ausschließlich Finnen, die aber alle fließend
Englisch sprechen, mich von Anfang an voll integriert haben und auch
keineswegs schweigsam waren.
Die fünf Monate Oulu waren beeindruckend, erlebnisreich, und
erstaunlicherweise dank Schnee und ausreichend Straßenbeleuchtung nie
wirklich dunkel. Oulu liegt am bottnischen Meerbusen, ist wie Chemnitz
städtebaulich keine Perle und hat auch etwa genauso viele Einwohner und
Studenten, davon auch viele internationale Austauschstudenten.
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Dementsprechend ist reichlich Infrastruktur für die Freizeitgestaltung
vorhanden und ich habe an den Wochenenden und Abenden unheimlich viele Leute
kennengelernt. Wer gern Sport treibt, Ski fährt, Schlittschuh läuft,
Sauna-Partys feiert, mal mit einem Schneemobil mit 120km/h über zugefrorene
Seen jagen, den Weihnachtsmann in seinem Büro besuchen oder Nordlichter
sehen wollte, der ist (im Winter) in Oulu genau richtig.
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| Jens Hammerschmidt - Magister Germanistik / Grafische Technik -
16.02.-21.03.07 Manipal Press Limited, Indien |
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Ich habe mich in den Monaten Februar bis April 2007 in der Studentenstadt Manipal in Indien aufgehalten und dort
ein vierwöchiges Praktikum in der Druckerei Manipal Press Limited absolviert, um mich dort hauptsächlich mit den
Programmen InDesign und Photoshop CS2 zu beschäftigen. Außerdem fand in der Zeit an der Universität eine Internationale
Konferenz für Druck und Medien statt, an der ich als Zuhörer teilnahm.
Ohne vorher definitive Zusagen für ein Praktikum im Ort bekommen zu haben, hatte ich mich trotzdem nach Indien aufgemacht
und wurde von den indischen Studenten und dem ansässigen "department of printing and media" mehr als freundlich aufgenommen
und man half mir bei der Suche nach einer Unterkunft, der Ausführung meines Praktikums und bei der Durchführung mehrerer Ausflüge.
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Da ich eine so lange Reise natürlich nicht nur zur Weiterbildung nutzen wollte, besuchte ich mit Unterstützung der Studenten und meiner
Arbeitskollegen auch verschiedene Wasserfälle und Strände, wurde zu einer indisch-muslimischen Hochzeit eingeladen, konnte der mehr
oder weniger legalen Tradition des "chicken fights" beiwohnen, nahm an einem hinduistischen Fest teil, und lernte so bei den Ausflügen
das wirkliche, indische Leben kennen, wobei ich einen umfassenden und spannenden Einblick in den Querschnitt der dort lebenden
Bevölkerung erhielt, von der reichen Arztfamilie bis hin zu den bettelnden Straßenkindern. |
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Das Praktikum hätte ich so zwar auch in Deutschland absolvieren können, aber erstens ließ man mir bei der Gestaltung
desselben komplett freie Hand und zweitens kann ein Aufenthalt in solch einem Land nur als Bereicherung angesehen werden. Immer wieder!
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| Ulrike Geyer - Wirtschaftsingenieurwesen
Medientechnik - 16.10.2006 bis 16.02.2007 - Electronics Design
Division der Mid-Sweden University in Sundsvall |
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Ich habe für vier Monate in der Electronics Design Division der
Mid-Sweden University in Sundsvall gearbeitet. Zu meinen Aufgaben gehörten
Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von zahlreichen Versuchen, die
dem Bereich der gedruckten Elektronik zuzuordnen sind, zum Beispiel an der
Flexodruckmaschine. Die Arbeit hat mir sehr gut gefallen, da ich eigene Ideen
einbringen und umsetzen, und somit sehr selbstständig arbeiten konnte.
Gleichzeitig herrschte eine lockere und sehr nette Arbeitsatmosphäre, ich
wurde sehr schnell integriert und gut aufgenommen. Neben den durchweg positiven
Erfahrungen, die ich während des Praktikums gesammelt habe, hatte ich auch
die Möglichkeit, an einem Schwedischkurs teilzunehmen, der sehr viel
Spaß gemacht hat und durch den ich viele Leute kennen gelernt habe. Auch
Sundsvall hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Stadt befindet sich etwa 400
km nördlich von Stockholm und liegt am Meer. |
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Ich kann einen Auslandsaufenthalt ebenfalls nur empfehlen. Es war sehr
interessant, für eine bestimmte Zeit in einem anderen Land zu leben und
Neues kennen zu lernen. Ich möchte diese Erfahrung auf keinen Fall missen.
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| Tilman Liebert - Magister Pädagogik / Grafische
Technik - 02.08.-10.10.2006 - Print & Publishing Education Center,
Mongolei |
Vom 02. August bis zum 10. Oktober 2006 bot sich mir die Chance in der Mongolei ein
Praktikum zu absolvieren.
Mitten in der Hauptstadt Ulaanbaatar erlebte ich neun Wochen lang den Alltag eines
Bildungszentrums im Bereich Druck
(Print & Publishing Education Center). Als Teil der Mongolischen Staatsuniversität
für Wissenschaft und Technik und
Förderungsprojekt der GTZ und des DED, gab es interessante Aufgaben zu lösen.
Qualitätsmanagement, betriebliche
Bildung und Neuinvestitionen stellten die Grundpfeiler der Entwicklung des Unternehmens
dar. Durch Besuche in mehreren
anderen Einrichtungen des Druckgewerbes, konnte ich mir ein umfassendes Bild der
mongolischen Druckindustrie machen.
Arbeitsbedingungen und Qualitätsmanagement werden jedoch wesentlich anders
(kulturdifferent)
interpretiert und nur weil dort auch eine Heidelberg GTO steht, herrschen keine deutschen
Qualitätsstandards.
Umso wichtiger ist die Rolle einer Einrichtung, die Qualifizierungsmaßnahmen in
dieser Region durchführt und kleine Unternehmen konkurrenzfähig macht.
Zusammenfassend kann ich auf ein anspruchsvolles Praktikum zurückblicken, was mir
viele Horizonte geweitet und nicht
zuletzt eine Kultur ans Herz gelegt hat, die der Unseren sehr fremd ist. Als ich am
10.10.2006 zufrieden in den Sitz einer
uralten Tupolev Richtung Moskau fiel, wusste ich dort etwas Sinnvolles für das
Bildungszentrum und mich getan zu haben. |
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| Markus Hösel - Mikrotechnik/Mechatronik
- 15.08.-18.11.2005 - M-real Technology Centre, Schweden |
Zwischen 15.08. und 18.11.2005 habe ich ein zusätzliches Praktikum in
Schweden absolviert. Gearbeitet habe ich für das M-real Technology Centre
in Verbindung mit dem Digital Printing Center der Mid Sweden University in
Örnsköldsvik (besonderere Dank geht hierbei an Dr. Engisch).
Ich hatte u.a. vielfältige Qualitätsuntersuchungen von verschiedenen
Papieren auf einem neuen Inkjet-Versuchsstand zu planen und durchzuführen.
Die Arbeit machte Spaß und die Kollegen waren auch alle sehr nett und
hilfsbereit. Ich wurde gut aufgenommen und eingegliedert und sprachliche
Probleme gab es auch nicht (alles auf Englisch).
Die Kommune Örnsköldsvik liegt 600km nördlich von Stockholm direkt
an der Ostsee und hat ca. 55000 Einwohner. Das Leben in Mittelschweden war sehr
angenehm und habe neben der Arbeit auch viel unternommen und kennen gelernt.
Ein Kurzurlaub in Stockholm rundete den dreimonatigen Aufenthalt positiv
ab.
Ich habe sehr viele positive Erfahrungen gesammelt und viele Kontakte
geknüpft und kann einen Auslandsaufenthalt absolut empfehlen. |
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