Professur für Oberflächentechnik und Funktionswerkstoffe

Veranstaltungskalender

24.04.-26.04.2013 DVM-Tag mit Nachwuchs-Karriere-Workshop, Berlin (GER)
13.05.-15.05.2013 ITSC - International Thermal Spray Conference and Exposition, Busan (KOR)
21.05.-22.05.2013 DGM-Nachwuchsforum, Bochum (GER)
18.06.-20.06.2013 LÖT 2013 - 10. Internationales Kolloquium Hart- und Hochtemperaturlöten und Diffusionsschweißen, Aachen (GER)
03.07.-05.07.2013 19. Symposium Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde der DGM, Karlsruhe (GER)
18.09.-20.09.2013 ZVO-Oberflächentage 2013, Dresden (GER)
05.09.-06.09.2013 16. WTK - Werkstofftechnisches Kolloquium, Chemnitz (GER)
05.11.-06.11.2013 Weiterbildungskurs "Elektrochemische Schichten", Chemnitz (GER)

 

Highlights

Professor Lampke (links, Inhaber der Professur für Oberflächentechnik und Funktionswerkstoffe) erläutert den Mitgliedern der ESF-Nachwuchsforschergruppe Dr. Falko Böttger-Hiller und M. Sc. Mina Pouya (rechts) die Möglichkeiten der elektrochemischen Abscheidung auf Kohlenstofffasergeweben.

Zweite Phase der ESF-Nachwuchsforschergruppe "TranS-Ver" erfolgreich angelaufen

Die an der TU Chemnitz ansässige Nachwuchsforschergruppe TranS-Ver (Transfer neuartiger Smart Fiber-Verbunde in sächsische KMU) hat das Ziel, in eine neue Dimension von intelligenten und multifunktionalen Werkstoffen, so genannten smart materials vorzustoßen. Durch die Beschichtung von Kohlenstofffasern und deren Weiterverarbeitung zu Kohlenstoff verstärkten Kunstoffen (CFK) entstehen Verbunde für funktionale Leichtbauelemente.

In der ersten Förderphase wurden Beschichtungsmöglichkeiten von Kohlenstofffaser-Rovings im Plasma und durch elektrochemische Abscheidung ausgelotet. Die Erkenntnisse aus den Vorarbeiten werden seit Ende des letzten Jahres von acht weiteren Nachwuchsforschern genutzt, um die kontinuierliche Faserbeschichtung  zum einen funktionale CFK herzustellen. Dabei stehen vor allem verschleißfeste Bauteile, aktorische und sensorische Funktionen, sowie die Lötbarkeit von CFK im Fokus. Auf diesem Weg sollen Visionen, wie verschleißfeste, selbstheilende Leichtbauelemente, sowie wartungsfrei Flugzeugtragflächen realisiert werden.

Neben der wissenschaftlichen Herausforderung sich durch die Herstellung neuer Werkstoffe international zu positionieren, erfolgt eine umfassende technologische sowie ökonomische Analyse der einzelnen Prozessschritte. Dadurch soll klein- und  mittelständigen Unternehmen die Möglichkeit geboten werden die Herstellungsverfahren schnell in bestehende Produktionsabläufe zu integrieren und die Kosten-Nutzen-Bilanz ideal abzuschätzen.

Für weitere Informationen besuchen Sie uns unter http://www.tu-chemnitz.de/TranS-Ver/

Doktorandenseminar 2012

Doktoranden auf dem Prüfstand

Junge Wissenschaftler stellen sich kritischen Fragen

Am 3. und 4. Dezember 2012 nahmen 19 Doktoranden von Professor Thomas Lampke, Professur Oberflächentechnik/Funktionswerkstoffe der TU Chemnitz, die Gelegenheit wahr, den Stand Ihrer Forschungsarbeit zu präsentieren und sich kritischen Fragen des Doktorvaters und einer Expertengruppe zu stellen. Zu den Doktoranden gehört auch eine stetig steigende Anzahl an Kandidaten aus der Industrie. Die Promotionsthemen umfassen Fragestellungen zu Schichtbildungsmechanismen, Werkstoffentwicklung, Prozessdiagnostik, Eigenschaftscharakterisierung auf unterschiedlichen Skalen sowie Modellbildung und Simulation. Einige Themen werden auch auf den ZVO-Oberflächentagen 2013 vorgestellt.

Als besonders vorteilhaft für den wissenschaftlichen Austausch hat sich die interdisziplinäre Zusammensetzung der Doktorandengruppe erwiesen. Nach Studienabschlüssen in Werkstoffwissenschaften, Chemie, Physik, Maschinenbau, Mathematik und Computational Engineering, widmen sich die aus Deutschland, Ägypten, Iran, Russland und der Türkei stammenden Doktoranden Fragen der Werkstoffwissenschaft und Oberflächentechnik. Die Kooperation mit vielen nationalen und internationalen Wissenschaftseinrichtungen trägt ebenso zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Promotionsthema bei. Fragt man die Doktoranden nach Ihrer Motivation zum Anfertigen ihrer Doktorarbeit an der Professur Oberflächentechnik/Funktionswerkstoffe, dann werden im Wesentlichen die in Gruppen organisierte interdisziplinäre Zusammenarbeit, die experimentellen Möglichkeiten und das gute Arbeitsklima benannt.

Im diesjährigen Doktorandenseminar stand die Erörterung des Standes von Wissenschaft und Technik im Hinblick auf die Ableitung einer schlüssigen Forschungshypothese im Vordergrund. Im Weiteren wurden Fragen zur statistischen Sicherheit der Ergebnisse und deren Darstellung diskutiert. Die Doktoranden nutzten die Möglichkeit, sich in Gesprächen über die Folgerungen aus den erzielten Ergebnissen auszutauschen.

Durch die regelmäßig stattfindenden Doktorandenseminare erhalten alle Teilnehmer frühzeitig einen Einblick in die Arbeitsweisen ihrer Kolleginnen und Kollegen, in die Kriterien einer guten wissenschaftlichen Praxis und auch in die Darstellung von Forschungsergebnissen, woraus eine gewinnbringende Eigendynamik in den einzelnen Promotionsvorhaben entsteht. Individuelle Konsultationen mit dem Doktorvater und den Abteilungsleitern ergänzen die Seminare. Diese Vorgehensweise sichert das Erreichen des Doktorgrades in überschaubaren Zeiträumen.

TU Chemnitz im Schwedischen Rundfunk Beitrag über die TU Chemnitz im Schwedischen Rundfunk

Die Automobilproduktion ist ein wichtiger Innovationstreiber in Sachsen. Aus diesem Grund wurde im Jahre 2006 der konsekutive Bachelor-/Masterstudiengang "Automobilproduktion" an der TU Chemnitz eingerichtet. Dieser Studiengang wird von Studierenden sehr gut angenommen und eröffnet hervorragende Einstiegsmöglichkeiten bei den Automobilherstellern (OEMs) und den Zulieferern. Führende Automobilmanager bescheinigen dem Studiengang ein sehr ausgewogenes Curriculum. Insbesondere die Ausgewogenheit zwischen Grundlagen- und Spezialisierungsfächern, der zeitliche Umfang der Sprachausbildung sowie die Dauer der praktischen Ausbildung wird als vorbildlich eingestuft.

Der gute Ruf der Chemnitzer Universität und die inhaltliche Nähe zur Automobilindustrie haben Daniela Marquardt vom Schwedischen Rundfunk zu einem Interview mit dem Studiendekan, Professor Thomas Lampke, sowie einigen ausländischen Studierenden, veranlasst. In ihrer Reportage über den Wirtschaftsstandort Deutschland berichtet sie über die Motivation von Studierenden, in Sachsen zu studieren, sowie über die internationale Vernetzung der TU Chemnitz.

Ein Ausschnitt aus dem Interview:

 

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Als Chemnitzer in der Partnerstadt Manchester

In diesem Jahr fand der 15. Europäische Mikroskopie-Kongress vom 16.-21. September in Manchester statt. 1700 Teilnehmer hörten 450 Vorträge in 4 Symposien der Bereiche „physical science“ und „life science“ zur Methodenentwicklung und zu Anwendungen, die von 750 Posterbeiträgen begleitet wurden. Für die Poster wurden jeweils vier erste Preise vergeben. Mit dabei war die Professur Oberflächentechnik/Funktionswerkstoffe, die seit einigen Jahren mit dem Museum für Naturkunde kooperiert. Groß ist die Freude darüber, dass Frau Dr. Dagmar Dietrich für ein Poster über EBSD-Untersuchungen zur Permineralisation des Versteinerten Wald von Chemnitz einen 1. Preis entgegennehmen konnte.

Praxisnah und eng verzahnt mit der Forschung

Erste Master-Absolventen der Automobilproduktion treffen auf den Arbeitsmarkt - Studiengang erhält sehr gute Noten von VW-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Jochem Heizmann

Das "Autoland Sachsen" gehört mit den fahrzeug- bzw. motorbauenden Fabriken von Volkswagen, Porsche, BMW sowie zahlreichen Zulieferfirmen zu den deutschen Spitzenstandorten der Automobilindustrie. Der Bedarf an Fachkräften ist insbesondere in dieser Region seit Jahren hoch. Vor diesem Hintergrund startete 2006 an der Technischen Universität Chemnitz der konsekutive Bachelor/Master-Studiengang Automobilproduktion, dessen ersten zehn Masterabsolventen nun auf dem Arbeitsmarkt ankommen.

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Exzellent und relevant!

Die große Freude über die Bewilligung des Exzellenzclusters "Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) ist dem Sprecher, Prof. Lothar Kroll, sowie den für die Forschungsbereiche Interface und Modellbildung verantwortlichen Professoren Lampke und Ihlemann anzusehen. Der Exzellenzcluster wird von 2012 bis 2017 mit bis zu 38,5 Millionen Euro gefördert. Im deutschlandweit einzigen Cluster auf dem Gebiet des Technologiefeldes "Leichtbau" sollen derzeit noch separat durchgeführte Fertigungsprozesse bei der Verarbeitung unterschiedlicher Werkstoffgruppen - wie Textilien, Kunststoffe und Metalle - zusammengeführt und die daraus entstehenden Leichtbaustrukturen durch die Integration von Mikro- und Nanosystemen intelligent gemacht werden. Das IWW ist mit seinen drei Professuren maßgeblich am Exzellenzcluster beteiligt. So wirken u.a. Prof. Wielage als Leiter des IRD A "Semi-finished Products and Preform Technologies" und Prof. Lampke als Leiter des IRD E "Interface Technologies, Interface Engineering" mit, die TU Chemnitz als Schlüsseltechnologiestandort der Zukunft zu verankern.

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WTK-Logo

Workshop "Angewandte Partikelmesstechnik"

Am 03. November 2011 veranstaltete die Firma Malvern Instruments am Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik (IWW) der TU Chemnitz einen Workshop zum Thema "Angewandte Partikelmesstechnik". Lesen Sie dazu mehr >>>

Zusammenfassung auf analytica-world.com
Zusammenfassung auf chemie.de