| Teilprojekt D2: |
Erzeugung definierter Oberflächeneigenschaften durch spanende Endbearbeitung von AMC |
| Laufzeit: |
01/2006 bis 12/2013 |
| Link: | sfb692.tu-chemnitz.de |
| Projektträger: | |
| Teilprojektleiter: |
Prof. Dr.-Ing. Andreas Schubert |
| Mitarbeiter: |
Dipl.-Ing. Andreas Nestler |
| Problem: |
Aluminium-Matrix-Composites (AMC) sind neuartige Leichtbauwerkstoffe, die in Sicherheitsbauteilen eingesetzt werden sollen. AMC bestehen aus dem relativ weichen Aluminiumlegierung als Grundwerkstoff und darin eingebetteten harten Partikeln. Die spanende Bearbeitung solcher Werkstoffe stellt eine besondere Herausforderung dar. Einerseits verschleißen die Werkzeuge durch die harten Partikel sehr schnell, andererseits werden die Partikel aus der Aluminiummatrix herausgerissen und hinterlassen oberflächennahe Hohlräume, die Ausgangspunkt für Risse sein können. |
| Zielstellung: |
Die Oberfläche von AMC soll bei der spanenden Endbearbeitung so wenig wie möglich geschädigt werden. Eine Lösungsstrategie besteht darin, bei der spanenden Bearbeitung die nur wenige Mikrometer großen, harten keramischen Partikel zu zerschneiden ohne ihre Lage in der umgebenden Aluminium-Matrix zu verändern. Dafür ist ein besonders harter Schneidstoff erforderlich. Es gilt zu untersuchen, ob neben Diamant auch Hartmetalle einsetzbar sind. Da Diamant ab einer Temperatur von ca. 600 °C an der Luft oxidiert, ist in diesem Zusammenhang auch die Untersuchung verschiedener Kühlschmierstoffstrategien sinnvoll. ![]() |