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Historie

Geschichte des Instituts
01.02.1957

Gründung des Instituts für Messtechnik und Austauschbau; Ziel der Institutsgründung: Erarbeitung von Lehrplänen für den Aufbau einer speziellen Fachrichtung, die einer dringenden Forderung der Industrie nach Ausbildung von Hochschulabsolventen Rechnung getragen hat

1961

Beginn der Ausbildung in der Fachrichtung Kontrolltechnik, deren Bezeichnung sich später in Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung geändert hat und noch heute besteht (IFMQ)

bis Mitte 1994

Institut unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing.habil. Dr. eh. mult. Harry Trumpold

seit 1994

Institut unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Michael Dietzsch; Durch seine langjährige erfolgreiche Praxistätigkeit auf dem Gebiet der Qualitätssicherung im In- und Ausland hat Prof. Dietzsch umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen (u.a. Leitung der Qualitätssicherung in einem Werk der Robert Bosch Corporation in den USA) gesammelt.

seit Beginn der Kontrolltechnik 1961

Ausbildung von 700 Diplomingenieuren mit Spezialkenntnissen in Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung im Direktstudium und von mehr als 1000 Fachingenieure im postgradualen Studium

seit 1994

Professur Qualitätsmanagement, entwickelt aus der Dozentur für Verzahnungsmesstechnik und Gütesicherung, ist integriert in die Professur Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung und wird von Prof. Dr.-Ing. Michael Dietzsch und Dr.-Ing. Karsten Althaus vertreten.

Durchführung von Messaufgaben der Dimension, Form, Welligkeit und Rauheit bis in den Nanometerbereich mit modernen Messgeräten und kalibrierten rückgeführten Normalen

Durch die Verbindung von Lehre, Forschung und die Mitarbeit in nationalen und internationalen Normungsgremien verfügt das Institut über besondere Kompetenz auf den Gebieten der Rauheits-, Form- und Koordinatenmesstechnik.

Internationale und nationale Mitarbeit

In der Internationalen Messtechnischen Konföderation (IMEKO), der Europäischen Organisation für Qualität (EOQ) sowie im ISO-Komitee TC 213

In den Arbeitskreisen des VDI, DIN und der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ); Dr.-Ing. Karsten Althaus ist Obmann des DGQ-Regionalkreises Chemnitz

seit 1964

Ergebnisse zu den umfangreichen Arbeiten über Begriffe, Kenngrößen, Tolerierungsgrundsätze und Messverfahren für Form- und Lageabweichungen sowie für die Oberflächenrauheit, werden insbesondere im alle vier Jahre stattfindenden Internationalen Oberflächenkolloquium (ICS) vorgestellt.

Mit mehr als 400 Veröffentlichungen und rd. 600 Vorträgen auf nationalen und internationalen wissenschaftlichen Veranstaltungen in insgesamt 23 Ländern haben Mitarbeiter des IFMQ ihre Arbeitsergebnisse vorgestellt. Mehr als 60 Dissertationen wurden erfolgreich abgeschlossen.