Qualitätsmanagement an der Fakultät für Maschinenbau
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Die Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Chemnitz hat im Juli 2010 erneut nachgewiesen, dass sie auf der Basis eines zertifizierten Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2008 arbeitet. Nach dem erfolgreichen dreitägigen Audit erhält sie zur Bestätigung ein Zertifikat über die erfolgreiche Anwendung des Qualitätsmanagementsystems in den Hauptprozessen von Lehre, Forschung und Organisation. Hier steht "Q" für Qualität Erstmals wurde das Qualitätsmanagementsystem der Fakultät für Maschinenbau am 27.09.2007 erfolgreich zertifiziert. Zur Überreichung des Zertifikat am 16.10.2007 durch den Rektor, Prof. Matthes an den Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Prof. Wielage, gab es folgende Pressemeldung: "Erfolgreich Management-Zertifizierung absolviert") Die offizielle Zertifikatsübergabe durch die Geschäftsleitung der DQS fand am 06.11.2007 statt. (Zum weiterlesen: "Zukunft für Systemakkreditierung und ISO 9001") Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 wurde durch die DQS GmbH - Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen durchgeführt. |
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Die Qualitätspolitik und Qualitätsziele der Fakultät für Maschinenbau der TU Chemnitz
Qualitätspolitik
INTERN: EFFIZIENT – EXTERN: EXZELLENT
Mit einer kontinuierlichen Planung, Lenkung, Sicherung und Verbesserung von Lehre und Forschung wird die Fakultät für Maschinenbau den aktuellen wirtschaftlichen, demografischen und bildungspolitischen Herausforderungen gerecht. Das zur Anwendung gebrachte prozessorientierte Qualitätsmanagementsystem basiert auf der internationalen Norm DIN EN ISO 9001:2008. Mit Hilfe einer regelmäßigen Bewertung des Qualitätsmanagementsystems durch interne und externe Audits, Management-Review sowie durch die Aufrechterhaltung des Gütesiegels des Fakultätentages werden das Qualitätsbewusstsein gesteigert, Verbesserungspotenziale in Lehre und Forschung ermittelt und kontinuierlich in Maßnahmen umgesetzt. Mit gezielt eingesetzten regelmäßigen Evaluationen wird die Zufriedenheit aller interessierter Parteien (Studenten, Mitarbeiter, Professoren, Absolventen, Forschungspartner, Arbeitgeber der Absolventen, Industrie und Gesellschaft usw.) ermittelt und analysiert sowie eine Erhöhung der Zufriedenheit aller interessierten Parteien angestrebt. Eine sowohl internationale als auch regionale Ausrichtung der Lehr- und Forschungskooperationen steigert unsere Reputation über die Grenzen von Deutschland hinaus und verbindet uns mit unserem regionalen Maschinenbaustandort Mittelsachsen.
Unser Leitsatz spiegelt somit unser Ziel wider, mit einer effizienten Steigerung der Lehr- und Forschungskompetenzen, exzellente Ergebnisse zu erreichen. Wichtig ist uns dabei die frühzeitige Entwicklung und Förderung unseres Ingenieurnachwuchses. Dabei setzen wir in der Lehre auf die ausgewogene Vergabe von externen Lehraufträgen an Persönlichkeiten aus der Industrie sowie auf ein flexibles Lehrangebot und internationale Ausbildungskooperationen. Diese Qualitätspolitik wird von allen Führungskräften und Mitarbeitern mit einer aktiven Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements umgesetzt.
Qualitätsziele
Qualitätsziele für ..
..die Lehre
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.. die Forschung
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Die Ziele sind mit Kennzahlen untersetzt, die beeinflussbar und messbar sind.

Warum sind Stifte bunt?
Die Frage nach der Qualität
Wünsche schaffen Qualität
Wenn Sie einen Stift kaufen wollen, wie gehen Sie vor? Sie nehmen den Erstbesten? Glauben wir nicht! Sie werden sich überlegen, wie der Stift sein sollte. Sie haben Wünsche zur Farbe von Stift und Schrift, zur Form, zur Handlichkeit u.v.m. Und Sie haben die Erwartung, dass all diese Wünsche erfüllt werden. Im Bereich des Qualitätsmanagements werden diese Wünsche als Anforderungen bezeichnet.
Doch wie wird aus Wünschen Qualität?
Die Qualität ist definiert als:
… Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt.
Quelle: nach DIN EN ISO 9000:2005
D.h.: Die Qualität ist umso höher, je mehr Anforderungen bzw. je besser die Anforderungen erfüllt werden.
Erfüllung von Anforderungen = Qualität
Ein Beispiel:
Ihr Stift soll blau aussehen und rot schreiben. Ist er blau und schreibt rot, erfüllt er alle Anforderungen, d.h. der Stift hat hohe Qualität. Ist er blau, schreibt aber schwarz, werden die Anforderungen nur teilweise erfüllt, d.h. er hat geringere Qualität. Ist er rosa und schreibt grün, sind keine Anforderungen erfüllt und der Stift hat keine Qualität. Qualität ist also subjektiv: rote, blaue, grüne etc. Stifte bevorzugt.
Ziel eines Anbieters ist es nun möglichst alle Wünsche der Kunden, und damit deren Anforderungen, zu erfüllen. Erst dann wird eine hohe Kundenzufriedenheit erzielt und der Kunde kauft wieder beim selben Anbieter.
Stifte sind deshalb bunt, damit individuelle Wünsche erfüllt und hohe Kundenzufriedenheit erzielt werden!
Missverständnisse über Qualität
Nur Luxusgüter und Markenwaren haben hohe Qualität?
NEIN! Jedes Produkt, das die an es gestellten Anforderungen erfüllt, hat hohe Qualität! Dazu gehören z.B. auch Stifte, die jeder benutzt!
Alles, was Qualität hat, muss teuer sein?
NEIN! Produkte mit hoher Qualität können auch kostengünstig angeboten werden, wenn Produkte so entwickelt und gefertigt werden, dass sie den Anforderungen genügen und die Herstellungskosten durch optimale Planung minimiert werden.
Preis und Name lassen keine Aussage über die Qualität eines Produktes zu. Qualität ergibt sich nur aus der Erfüllung der Kundenwünsche bzw. der Anforderungen.

Wie erzeugt man Qualität?
Das Zusammenspiel der definierten Anforderungen und die durchgehende Anwendung sowie die kontinuierliche Verbesserung von beschriebenen Prozessen bildet das
Qualitätsmanagementsystem.
Das Qualitätsmanagementsystem basiert auf den vier Aufgaben: PLAN-DO-CHECK-ACT. Damit wird die Erfüllung der Anforderungen umgesetzt und permanent überwacht.
Qualitätsmanagement in der Küche
Ein Koch nutzt und verbessert konsequent seine bewährten Rezepte und schreibt diese inklusive der Verbesserungen auf. Dies ist mit der Arbeit in einem Qualitätsmanagementsystem vergleichbar. Die Rezepte entsprechen Prozessbeschreibungen. Sie basieren auf grundlegenden Tätigkeiten, wie z.B. Blanchieren oder Schmoren. Die Tätigkeitsbeschreibungen und Rezepte sind in einem Kochbuch gesammelt, analog erfolgt die Zusammenstellung von Prozessbeschreibungen in einem Qualitätsmanagement-Handbuch.
| Dieser kontinuierliche Verbesserungsprozess von Rezepten bzw. Prozessen ist NIE abgeschlossen! |
Nachgewiesene Qualität
Werden alle Prozesse auf die Erfüllung von Anforderungen ausgerichtet
- und werden diese Prozesse anhand eines anerkannten Regelwerkes strukturiert, optimiert und dokumentiert
- und wird dies von einer unabhängigen Institution bestätigt,
kann eine Zertifizierung erreicht werden.
Ein anerkanntes Regelwerk für Qualitätsmanagementsysteme sind die Standards der DIN EN ISO 9000 ff.:
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DIN EN ISO 9000
Grundlagen und Begriffe -
DIN EN ISO 9001
Anforderungen -
DIN EN ISO 9004
Leitfaden zur Leistungsverbesserung
Zertifizierungen sind in den verschiedendsten Branchen in Deutschland, Europa und der Welt zu finden.
Kontakt
Beauftragter der Fakultät für Qualitätssicherung:
Prof. Dr.-Ing. Klaus Nendel
Reichenhainer Straße 70, Zimmer D115
Tel.: 0371 531-23110
Fax: 0371 531-23119
E-Mail: klaus.nendel@...
E-Mail: qualitaet@...
Qualitätsmanagement-Beauftragte:
Peggy Hindemit, M.A.
Reichenhainer Straße 70, Zimmer A021
Tel.: 0371 531-35147
Fax: 0371 531-835147
E-Mail: peggy.hindemit@...

