Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb






Themenliste für Berufsfeldfallstudien und Seminararbeiten

Nr.
Thema
Ansprechpartner
1  
Entwicklung und Umsetzung eines Leitstandskonzeptes für die Experimentier- und Digitalfabrik
 -> Anforderungen; Konzept; Realisierungsvorbereitung
Dr. Jörg Ackermann
2  
Entwicklung und Umsetzung eines Materialfluss-, Flächen-, Inventar- und Layoutkonzeptes für die Experimentier- und Digitalfabrik
-> Anforderungen/Anwendungsfälle; Flächennutzungspläne/-konzepte
Dr. Jörg Ackermann
3  
Entwicklung und Umsetzung eines Informationsflusskonzeptes (teamgeeignet) für die Experimentier- und Digitalfabrik
-> Anforderungen; Systematisierung und Abgleich bestehende Konzepte; Modellierung und Beschreibung
Dr. Jörg Ackermann
4  
Entwicklung und Umsetzung eines Multimediakonzeptes (Audio, Video, …) für die Experimentier- und Digitalfabrik
-> Anforderungen; Konzept; Realisierungsvorbereitung
Dr. Jörg Ackermann
5  
Entwicklung und Umsetzung eines Sicherheitskonzeptes (teamgeeignet) für
  • Portal
    • Anforderungen (u.a. Demonstration diverse Sicherheitstechnik); Konzept; Realisierungsvorbereitung
  • Verschiebewagen
    • Anforderungen (u.a. Demonstration diverse Sicherheitstechnik); Konzept; Realisierungsvorbereitung
  • EDF gesamt
    • Not-Aus-Konzept (Zentral- und Dezentral-Not-Aus)
      • Anforderungen; Konzept; Realisierungsvorbereitung
    • Laborordnung, Beschilderung und Abläufe
      • Anforderungen; Konzept; Realisierungsvorbereitung
Dr. Jörg Ackermann
6
 
Entwicklung und Umsetzung eines Marketingkonzeptes (teamgeeignet) für die Experimentier- und Digitalfabrik, insbesondere von Postern, Präsentationen und einer Homepage
-> Anforderungen; Konzept; Realisierung
Dr. Jörg Ackermann
7  
Entwicklung und Umsetzung eines Bereitstellkonzeptes für die Experimentier- und Digitalfabrik in Verbindung mit einer Golf-Karosse
-> Anforderungen; Konzept; Realisierungsvorbereitung
Dr. Jörg Ackermann
8  
Entwicklung und Umsetzung eines LHM- und Produktidentifikationskonzeptes für (Barcode, RFID, Nummern etc.) die Experimentier- und Digitalfabrik
-> Anforderungen; Konzept; Realisierungsvorbereitung
Dr. Jörg Ackermann
9  
Betrachtungen der Produkte der Experimentier- und Digitalfabrik hinsichtlich Art, Anzahl (ca. 100-150?) und Struktur
-> Anforderungen; Konzept; Produkteinpflege in PPS-System
Dr. Jörg Ackermann
10  
Inbetriebnahme und Test Balluf-Sensor für die Experimentier- und Digitalfabrik (Positionierungen, Identifikation von Farben, Kontrasten, Gravieren, Nummern etc.)
-> Anforderungen; Konzept; Versuchsreihen
Dr. Jörg Ackermann
11  
Entwicklung und Umsetzung eines Produkt-Nummerierungskonzeptes für die Experimentier- und Digitalfabrik
-> Anforderungen; Konzept; Versuchsreihen; Realisierungsvorbereitung
Dr. Jörg Ackermann
12  
Entwicklung und Umsetzung eines Mobilisierungskonzeptes (Hubwagen, Gabelstapler, Rollwagen, Wagenheber, Luftkissen, Räder etc.) für die Experimentier- und Digitalfabrik
-> Anforderungen; Konzept; Tests und prototypische Realisierungen
Dr. Jörg Ackermann
13  
Operations Strategy in kleinen und mittleren Unternehmen
Hinweis
Zur Aufgabenbearbeitung muss zumindest teilweise auf Englische Literatur zurückgegriffen werden.
Die Arbeit kann auch komplett in Englisch angefertigt werden.
Teilbereiche
  • Überblick zum Konzept Operations Strategy (Inhalt und Entwicklungstendenzen)
  • Charakterisierung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
Ergebnis
Ableitung von Ansatzpunkten und Fehlstellen für die Implementierung von Operations Strategy in KMU
Dr. Ralph Riedel (DJ)
14  
Methoden und Werkzeuge für Operations Strategy
Hinweis
Zur Aufgabenbearbeitung muss zumindest teilweise auf Englische Literatur zurückgegriffen werden.
Die Arbeit kann auch komplett in Englisch angefertigt werden.
Teilbereiche
  • Entscheidungsfelder im Bereich Operations Strategy (ggf. Priorisierung einzelner Felder)
  • Systematisierung geeigneter Methoden und Werkzeuge
Ergebnis
Werkzeugkoffer zur Analyse und Gestaltung von Betriebsstrategien
Dr. Ralph Riedel (DJ)
15  
Operations Strategy im deutschsprachigen Raum
Hinweis
Zur Aufgabenbearbeitung muss zumindest teilweise auf Englische Literatur zurückgegriffen werden.
Teilbereiche
  • Überblick zum Konzept Operations Strategy (Inhalt und Entwicklungstendenzen)
  • Auswahl und Systematisierung typischer Konzepte zur strategischen Betriebsführung (z.B. Technologie-, Prozess- und Produktionsmanagement) im deutschsprachigen Raum
Ergebnis
Systematischer Vergleich der Konzepte und Ableitung von Fehlstellen
Dr. Ralph Riedel (DJ)
16  
Open Innovation - Neue Geschäftsmodelle für KMUs in der Maschinenbau-Branche
Auf Basis einer Branchenstrukturanalyse (nach Porter) in der Maschinenbau-Branche ist zu hinterfragen, wie die Prinzipien von Open Innovation (Offenheit, Gleichrangigkeit, Teilen und globales Handeln) in dieser neue Wettbewerbsvorteile generieren können.
Maik Jähne,
Andreas Merkel
17  
Open Innovation - Gemeinsame Produktentwicklung in der Maschinenbau-Branche
Welche Potentiale sind in der Produktentwicklung der Maschinenbaubranche durch Open Innovation zu vermuten? Hierfür ist der Entwicklungsprozess von Open Source Software (wie Linux, Open Office, etc.) im Vergleich zur klassischen Produktentwicklung von Maschinen zu betrachten.
Maik Jähne,
Andreas Merkel
18  
Pre-PPS-Systeme in KMU
Bei der Einführung von Pre-PPS-Systemen in KMU wird im besonderen Maße auf deren Anforderungen an die rechnergestützte Produktionsplanung eingegangen. Die Erstellung von Datenstämmen und Standards schafft eine Grundlage, um weitere Bausteine der Digitalen Fabrik einzusetzen. Dieses Vorgehen soll mit einer Methodik beschrieben und durch ein Fallbeispiel unterlegt werden.
Dr. Ralph Riedel (RM)
19  
Digitale Fabrik mittels Cloud Computing
Teile von ERP-Systemen werden bereits von Anbietern über Internet-Services bereitgestellt, wie bspw. CRM. Die Fragestellungen dieser Fallstudie lauten: Inwieweit ist dieser Ansatz schon für komplette ERP-Systeme ausgeprägt? Wie kann durch diese Form der IT-Infrastruktur die Kooperation von KMU untereinander erleichtert werden?
Dr. Ralph Riedel (RM)
20

Globale Produktion & Virtuelle Koordination

Globale Produktion erfordert vielfältige Abstimmungen über große Entfernungen. In vielen Unternehmen steigt dadurch der Reiseaufwand oder Aschewolken erfordern neuerdings eine andere Art der persönlichen Abstimmung. Eine viel propagierte Lösung soll die Videokonferenz bzw. Telefonie sein. Ziel dieser Arbeit soll es sein das Thema „verteilte Besprechung“ zu beleuchten, Möglichkeiten, Trends und Hindernisse für (Gruppen)Besprechungen aufzuzeigen.  Das Ergebnis soll einen Eindruck der verschiedenen technischen Möglichkeiten bzw. Lösungen liefern und einen groben Überblick der dazugehörigen Forschungsaspekte auflisten.

Stichworte: Virtuelle Konferenz, Videokonferenz, Virtuelle Besprechung, Vistable & virtuelle Fabrikplanung, Multitouch, Surface, Media Richness, verteilte Planspiele,…
Maik Jähne
21

Entwicklung von Sensor- und Steuerungsmodulen für ein Fahrerloses Transportsystem auf Basis der Open Source Mikrocontroller Plattform Arduino

  • inhaltiche Anforderungsanalyse hinsichtlich Ereignisse und Meldungen
  • technische Anforderungsanalyse hinsichtlich Sensorik, Aktorik, Konstruktion
  • Fachkonzept eines Prototypen
  • Programmierung und Umsetzung (C-artige Programmiersprache)
Hendrik Hopf Andreas Merkel
22

Entwicklung von Überwachungslösungen von Produkten bzw. Prozessen auf Basis der Open Source Mikrocontroller Plattform Arduino

  • Inhaltliche Anforderungsanalyse hinsichtlich Ereignisse, Meldungen
  • Technische Anforderungsanalyse hinsichtlich Sensorik, Aktorik, Konstruktion
  • Fachkonzept eines Prototypen
  • Programmierung und Umsetzung (C-artige Programmiersprache)
Überwachung von Produkten wie GETRIEBEN (Getriebebau Spezima Nossen), OEL-WASSER TRENNERN (Firma AGD) und AKKUMULATOREN (in der Experimentier- und Digitalfabrik der Professur FPL) sowie von FERTIGUNGSPROZESSEN (in der Experimentier- und Digitalfabrik der Professur FPL). Diese Themenstellung ist mehrfach vergebbar.
 
Andreas Merkel
23

Konzeption und prototypische Umsetzung einer dezentralen Fertigungssteuerung im Rahmen der Modellfabrik

  • Einarbeitung in die Konzepte der dezentralen Fertigungssteuerung
  • Formulierung der Anforderungen an einen technischen Demonstrator
  • Fachkonzept eines Prototypen einschließlich des Signalspiels eines Auftragsdurchlaufes
  • Umsetzung

Dieses Thema sollte von mind. 2 Studenten im Rahmen eines Berufsfeldseminars bearbeitet werden. Eine eingeschränkte Bearbeitung ist möglich. Die Modellfabrik wurde realisiert mit Lego® Mindstorms®. Folgend noch ein paar interessante Links zum Einstieg in das Thema: http://youtu.be/RFE-pxGiFMw; http://youtu.be/OMcWsLpKYOg; http://www.springerlink.com/content/vw36u78rx4276251/

Andreas Merkel David Jentsch Janek Götze

24

Analyse und Bewertung von Open Source Electrical Toolkits für die Industrie

  • Analyse von bestehenden Open Source Electrical Toolkits
  • Bewertung dieser hinsichtlich Industrietauglichkeit
  • Eruierung von möglichen Einsatzfeldern
  • Herausarbeitung der Chancen und Risiken

 Folgend ein Vortrag zum Einstieg in das Thema: http://chemnitzer.linux-tage.de/2011/vortraege/788

Andreas Merkel
25

Entwicklung einer Systematik zur Klassifizierung von Reifegraden bzw. -modellen

  • Überblickendes Analysieren existierender Ansätze (z. B. nach Anwendungsbereichen differenziert)
  • Ableiten von Klassifizierungsmerkmalen (z. B. Bewertungsgrundsätze, Detaillierungsgrad, Unternehmensspezifik vs. best-practice-Ansatz, etc.)
  • Anwenden der Klassifizierungsschemas auf ausgewählte Beispiele
Dr. Ralph Riedel
(DJ)
26

Reifegrade zur Strategieimplementierung

  • Schaffen eines Grundverständnis für Reifegrade und Strategieimplementierung
  • Systematisieren bestehender Ansätze
  • Ableiten von Fehlstellen bestehender Lösungen
Dr. Ralph Riedel
(DJ)
27

Dynamische Fähigkeiten in produzierenden Unternehmen

  • Erarbeiten des theoretischen Hintergrundes der dynamischen Fähigkeiten (dynamic capabilities)
  • Systematisieren von Managementaufgaben in produzierenden Unternehmen
  • Anwenden der Theorieperspektive dynamischer Fähigkeiten auf die Systematik der Managementaufgaben
Dr. Ralph Riedel
(DJ)
28

Strategische Spiele

  • Klären spieltheoretischer Hintergründe für Strategiesimulationen
  • Erstellen einer Marktübersicht für vorhandene Lösungen
  • Ableiten von Fehlstellen bestehender Lösungen
Dr. Ralph Riedel
(DJ)
29

Innovation in Geschäftsmodellen produzierender Unternehmen

  • Schaffen eines Grundverständnis für Geschäftsmodelle und Innovationen
  • Diskutieren bestehender Ansätze für die Anforderungen produzierender Unternehmen
Dr. Ralph Riedel
(DJ)
30

Einflussanalyse demografischer Veränderungen auf Fabriksysteme

  • Systematisieren des Phänomens demografischer Wandel
  • Anwenden der Systematik auf Fabriksysteme
  • Ableiten von Potentialen
Dr. Ralph Riedel
(DJ)
31

Laborfabrik und Multimedia - Die EDF im Bild in Lehre und Professurmarketing

Ziel: Nutzungswege/Möglichkeiten für Videos über die Experimentier- und Digitalfabrik (EDF) aufzeigen

Es gibt verschiedenste Wege Forschung und Lehre im Internet und bei der Lehre zu nutzen. Bekannte Beispiele sind Videos bei YouTube, iTunesUniversity, Podcasts, DFG ScienceTV usw. Inhalt dieser Arbeit soll es sein verschiedene Präsentationswege zu recherchieren und vorzustellen. Der kreative Teil der Arbeit ist dann Konzepte zu entwickeln welche Elemente der EDF oder der Lehre der Professur wie dargestellt werden könnten. Wie würden Studenten interessante (Lehr)videos produzieren und publikumswirksam publizieren?

Maik Jähne
32

Kooperation und Netzwerke - Aktueller Stand in der Industriepraxis

Inhalt der Arbeit ist es zu sehen wo in der Industrie Netzwerke und Kooperationen existieren. Als Kooperation gilt dabei die offene Zusammenarbeit von Unternehmen die in anderen Bereichen als Konkurrenten gelten, z.B. Entwicklungskooperation oder gemeinsame Produkte etc. Recherche, Analyse und Einordnung von existierenden Kooperationen (z.B. Joint Ventures in der Automobilindustrie)

Maik Jähne
33

Produkt - woher kommst du? Transparenz in der (weltweiten) Produktionskette

Gibt es diese Transparenz?
Wer bietet solche Informationen an (z.B. Webplattformen)?
Für wen (Endkunden/Unternehmen)?
Über wieviele Ebenen sind solche Informationen verfügbar?
Wie werden bei (existierenden Lösungen oder (transparenten) Lieferketten die Daten erfasst? (z.B. Pharmaindustrie)

Maik Jähne
34

Optimierung von Lager-, Transport- und Anstellkonzepten für die getaktete Kleinserienfertigung an einem Beispiel der Simens AG

  • Die Aufgabenstellung kann im Team erarbeitet werden
  • Die Siemens AG produziert am Standort Chemnitz im Werk für Kombinationstechnik (WKC) kundenspezifische Flachbaugruppen, Geräte und Systemlösungen für die Automatisierungstechnik.
Janek Götze
35

Untersuchungen zu industriellen Anwendungsszenarien für die Augmented Reality (AR)

  • Die Aufgabenstellung kann im Team erarbeitet werden
  • Entwicklungsumgebung und Smartphone auf Android Basis werden zur Verfügung gestellt
  • Erwartet wird sowohl die konzeptionelle Auseinandersetzung mit AR im industriellen Umfeld als auch die Umsetzung eines Anwendungsbeispiels
Janek Götze
36

Konzeption eines Workshops zum Thema “Einsatz von Open Source Electrical Toolkits im industriellen Prototypenbau”

Open Source Electrical Toolkits (OSETs) sind offen entwickelte evolutionäre, elektronische Baukästen. Inspiriert durch die Open Source Bewegung der Softwarebranche beginnen nun auch Hobbybastler physische Produkte nach dem Open Source Prinzip zu entwickeln. Hierbei entstanden u.a. die OSETs wie Arduino. In der hohen Modularität und einfachen Bedienbarkeit bei geringen Anschaffungskosten sehen wir großes Potenzial auch für die industriellen Entwicklungsprozesse. Anhand eines Workshops mit Teilnehmern aus der Praxis sollen die Potenziale für Unternehmen herausgearbeitet werden.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter: http://chemnitzer.linux-tage.de/2011/vortraege/788

Andreas Merkel