Kostentransparenz und Genauigkeit bei der Produktkalkulation
sind Grundsteine erfolgreicher Unternehmensführung.
Besonders gilt dies im eng umkämpften
Mart der Automobilzulieferindustrie.
Eine der Voraussetzungen für exakte Kalkulationen
ist Kenntnis der Produktionsabläufe und die Qualität
der Planzeiten. Zu diesem Zweck erarbeitet die TU
Chemnitz zusammen mit dem Auftraggeber ein Planzeitenschema
und untersetzt dieses mit den entsprechenden
Zeiten. Dabei wird insbesondere auf
Transparenz und Nachvollziehbarkeit sowie die Spezifika
des Fertigungsprozesses geachtet.
Zur Erhöhung der Transparenz im Projekt sowie der
zügigen Generierung erster verwertbarer Ergebnisse
werden die Arbeiten in Teilprojekten entsprechend
der Fertigungsstufen durchgeführt.
In einem ersten Schritt wurde ein konzeptionelles
Zeitenschema entwickelt. Beim Aufbau wurde besonderes
Augenmerk auf die Kompatibilität zum
firmeneigenen SAP gelegt.
Im den weiteren Schritten werden in jeder Stufe die
Tätigkeitsinhalte erfasst, einer Prozessanalyse unterzogen
und den Zeitbausteinen zugeordnet. Im Anschluss
erfolgt die Erfassung der Zeiten, deren Diskussion,
Zusammenfassung und Aufbereitung entsprechend
dem aufgebauten Schema.
Parallel zum weiteren Projektverlauf werden diese
bereits in die Kalkulation übernommen.
Es wird angestrebt ein einheitliches Planzeitenschema für den gesamten Produktionsprozess zu entwickeln. Dieses wird Zug um Zug mit den entsprechenden Zeiten untersetzt und anschließend in die Kalkulation übernommen. Für die ersten Produktionsstufen liegen die Ergebnisse bereits vor und wurden in die praktische Anwendung übernommen. Das folgende Bild zeigt die Veränderung des Stückkostenverlaufes in Folge der Arbeiten der TU Chemnitz und des Auftraggebers.
| Prof. Egon Müller Dr. Ralph Riedel Marco Franke |
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