
Neben verschiedenen Ansätzen der Digitalen Fabrik existieren weitere potentielle Methoden und Werkzeuge, insbesondere jene des E-Learning und Web 2.0, die die Kommunikation, Kollaboration und Wissensvermittlung in kooperativen Projekten speziell im Bereich der Fabrikplanung unterstützen und auf die Zielgrößen des Planungsprozesses vorteilhaft einwirken können. Beispielhaft sind einige Fragestellungen aufgeführt, die es in diesem Zusammenhang zu untersuchen gilt:
Ziel der Arbeit ist die Erarbeitung einer Methode (konkret eines Vorgehens- oder Planungsmodells), welche den Einsatz der Werkzeuge des Web 2.0 und des E-Learning im Fabrikplanungsprozess unterstützt. Dabei wird angestrebt, dass ausgehend von einer morphologischen Beschreibung des Planungsszenarios eine geeignete Konfiguration eines Projektportals generiert sowie ein entsprechender Planungsprozess, insbesondere unter Berücksichtigung der relevanten Aspekte der Kommunikation und Kollaboration, vorgeschlagen wird. Gleichzeitig wird eine Weiterentwicklung bestehender Fabrikplanungsprozesse unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit der genannten Werkzeuge angestrebt. Die Ergebnisse wirken unterstützend auf die kooperative Bearbeitung von Planungsprozessen im Zusammenspiel verschiedenster Akteure (Auftraggeber, Auftragnehmer, Behörden, Öffentlichkeit usw.).
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Prof. Egon Müller Michael Clauß |
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