Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb






FPL 2.0 – Entwicklung eines methodischen Ansatzes zum Einsatz von
E-Learning- und Web 2.0-Werkzeugen im Fabrikplanungsprozess

Landesinnovationspromotion, gefördert durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und das Land Sachsen

Problemstellung

Neben verschiedenen Ansätzen der Digitalen Fabrik existieren weitere potentielle Methoden und Werkzeuge, insbesondere jene des E-Learning und Web 2.0, die die Kommunikation, Kollaboration und Wissensvermittlung in kooperativen Projekten speziell im Bereich der Fabrikplanung unterstützen und auf die Zielgrößen des Planungsprozesses vorteilhaft einwirken können. Beispielhaft sind einige Fragestellungen aufgeführt, die es in diesem Zusammenhang zu untersuchen gilt:

  • Wie lassen sich auf systematische Art und Weise die Kooperations- und Kommunikationspotentiale von Web 2.0-Werkzeugen und E-Learning zur weiteren Verschlankung und Verbesserung der Planungsprozesse in der Fabrikplanung einsetzen? (Zielgrößen: Kostenreduzierung, Steigerung von Planungsqualität und Akzeptanz der Planungsergebnisse)
  • Welche Besonderheiten existieren hier und welche Kommunikations- und Kooperationsprozesse laufen ab?
  • Welche Werkzeuge eignen sich besonders für welche Anwendungsszenarien und wie lässt sich folglich ein methodisch gesicherter Einsatz dieser Werkzeuge gewährleisten?
  • Wie können Kommunikationsszenarien in Planungsprozessen formal abgebildet werden?
  • Was ist beim Einsatz der Werkzeuge zu beachten?

Zielstellung und angestrebte Ergebnisse

Ziel der Arbeit ist die Erarbeitung einer Methode (konkret eines Vorgehens- oder Planungsmodells), welche den Einsatz der Werkzeuge des Web 2.0 und des E-Learning im Fabrikplanungsprozess unterstützt. Dabei wird angestrebt, dass ausgehend von einer morphologischen Beschreibung des Planungsszenarios eine geeignete Konfiguration eines Projektportals generiert sowie ein entsprechender Planungsprozess, insbesondere unter Berücksichtigung der relevanten Aspekte der Kommunikation und Kollaboration, vorgeschlagen wird. Gleichzeitig wird eine Weiterentwicklung bestehender Fabrikplanungsprozesse unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit der genannten Werkzeuge angestrebt. Die Ergebnisse wirken unterstützend auf die kooperative Bearbeitung von Planungsprozessen im Zusammenspiel verschiedenster Akteure (Auftraggeber, Auftragnehmer, Behörden, Öffentlichkeit usw.).

 Ansprechpartner:

Prof. Egon Müller
Michael Clauß
Tel. / Fax:
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+49 371 531-35309 / 835309
+49 371 531-36772 / 836772