Professur Arbeitswissenschaft

Entwicklung eines "Kraftkataloges" zur Vereinheitlichung von Ergonomie-Analysen

Im Rahmen des Projektes "Ganzheitliche Ergonomie-Strategie" (GES) bei der Marke Volkswagen wird in einem Handlungsfeld das Ziel einheitlicher Ergonomie-Analysen der Arbeitsplätze verfolgt. Die ergonomische Bewertung der Arbeitsplätze erfolgt dabei mit der im  volkswageneigenem IT-System umgesetzten EAWS-Methode. Eine wesentliche Voraussetzung zur Erreichung einheitlicher Ergonomie-Analysen ist die Durchführung von Messungen der tatsächlich bei der Montage von Bauteilen auftretenten Aktionskräfte. Aufgrund des sehr hohen Zeitaufwandes für die Analytiker zur Durchführung von Kraftmessungen werden die Kraftwerte teilweise nur geschätzt. Zur Unterstützung der Analytiker bei der ergonomischen Bewertung von Arbeitsplätzen ist daher die Erarbeitung eines Kraftkataloges notwendig. Dazu sind zunächst alle Bauteile, bei denen für die Montage Kraft (z.B. Clipse, Stopfen, etc.) aufgebracht werden muss, zu systematisieren und im Anschluss Messreihen für die häufig zu montierenden Teile durchzuführen. Die zu entwickelnde Kraftmatrix soll zu einer Vereinheitlichung der Ergonomie-Analysen im Bereich der Kraftbewertung führen.

Aufgabenstellung
  • Systematisierung der Bauteile
  • Durchführung von Kraftmessungen
  • Entwicklung eines "Kraftkataloges"


Profil/Kenntnisse

Studenten des Wirtschaftsingenieurwesens, des Maschinenbaus, des System Engineerings, Automobilproduktion oder andere interessierte Studiengänge.
Erwünscht sind Grundkenntnisse der Arbeitswissenschaft und Messtechnik.


Praktikum/ Projektarbeit/ Bachelorarbeit/

Ort: Volkswagen AG Wolfsburg/Zwickau
Zeitrahmen: ab 01.08.2011

Ansprechpartner
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Andreas Wagner
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Stev Glöckner