Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement

Tag der einfachen Produkte 2011

Do, 10. November 2011, Uni-Teil Erfenschlager Straße, Gebäude C und F (Projekthaus METEOR)

Veranstaltungsrückblick

Die Professur Arbeitswissenschaft der TU Chemnitz veranstaltet jedes Jahr im November den Tag der einfachen Produkte. Im Rahmen des weltweit stattfindenden „World Usability Day“ wurde neben Vorträgen und einer Ausstellung wieder ein Wettbewerb angeboten.
Am Tag der Veranstaltung fand eine Ausstellung von Produkten mit guter und schlechter Usability, sowie aktueller Forschungsergebnisse der Professur Arbeitswissenschaft im Projekthaus METEOR im Uni-Teil 3: Erfenschlager Straße statt. In mehreren Vorträgen wurde erklärt, was Usability bedeutet und worauf man beim Kauf von gut bedienbaren Produkten achten muss. Anschließend fanden die Siegerehrungen des Wettbewerbs und die Verleihung des Mensch-Maschine-Preises statt. Weitere allgemeine Informationen zu der deutschlandweiten Veranstaltung finden sich unter www.worldusabilityday.de.


Ausstellung in den Laboratorien


Grußwort des Veranstalters / Prof. Birgit Spanner-Ulmer


Grußwort des VDI / Dr. Thomas Löffler


"Usability auf Deutsch" / Dr. Paul Leiber


"Hochschulabsolventen - Fit für den Arbeitsmarkt!" / Ronald Herzog


"Promovieren mit Ziel - Forschungsakademie und Kompetenzschule an der TUC" / Annett Schädlich, Carlo Klauth


"Zur pädagogischen Usability von Lehrblogs" / Dr. Andreas Neubert


"Usability in der Praxis" / Martin Jentsch
(Fotos: Sebastian Scholz)

anschließend Preisverleihung "Mensch-Maschine-Preis 2011" / Moderation: Katharina Pöschel, Jens Mühlstedt (siehe rechts)


Veranstaltungsort: Projekthaus METEOR
im Uni-Teil Erfenschlager Straße

Flyer/Poster

Mensch-Maschine-Preis 2011


Norbert Freier gewinnt „Mensch-Maschine-Preis 2011“ mit leuchtendem Haltestellenschild

Der Tag der einfachen Produkte begann am 10. November 2011 mit fünf Kurzvorträgen, die erläuterten, was "Usability" - also Gebrauchstauglichkeit - ist und wie man Produkte gestaltet, die das Leben einfacher machen (siehe links). Zur Preisverleihung wurden anschließend vor knapp hundert Gästen die sechs besten Ideen prämiert. Eine interfakultäre Jury hatte zuvor die 22 Beiträge nach den Kriterien Inhalt, Neuheitsgrad, Ergonomie und Beschreibung begutachtet. Als Gewinner wurde Norbert Freier, Student der Informatik, gekürt, der seine Idee eines leuchtenden Haltestellenschildes einreichte. Zur Vermeidung eines Übersehens wartender Nahverkehrsnutzer beispielsweise bei Nacht können diese durch einen Taster ein Teil des Haltestellenschildes zum Leuchten bringen und dem Busfahrer ihren Mitfahrwunsch so signalisieren. Diese sinnvolle Idee und deren hervorragende Beschreibung überzeugten die Jury in allen Punkten. Platz zwei erlangte Elektrotechnikstudent Markus Schubert mit einer Schneefrühweckanlange. Den dritten Rang erreichte Roy Zakrzewski, Student der Automobilproduktion, mit einem Öffnungsmechanismus für Mülltonnen. Die weiteren Platzierungen erlangten Robert Möbius, Robert Jungk und Julia Kasperczak, die für ihre Ideen Sachpreise erhielten.


Die Gewinner des Mensch-Maschine-Preises 2011, umrahmt von den Moderatoren der Preisverleihung (v.l.n.r. Dipl.-Ing. Jens Mühlstedt, Markus Schubert, Norbert Freier, Roy Zakrzewski und Dipl.-Psych. Katharina Pöschel; Foto: Sebastian Scholz)

„Die Kombination aus fünf breit gefächerten Kurzvorträgen zum Thema und der anschließenden Preisverleihung mit tollen Ideen wurde von den Gästen begeistert angenommen“, berichtet Arbeitswissenschaftler Jens Mühlstedt, der durch die Verleihung führte. Die Preisfee Katharina Pöschel, ebenfalls an der Professur Arbeitswissenschaft tätig, ergänzt: „die Qualität aller eingereichten Ideen macht uns als Forscher stolz auf die Chemnitzer Studenten.“ Auch nächstes Jahr soll wieder ein Wettbewerb ausgelobt werden. „Die Kreativität der Studenten zu wecken, ist eine Aufgabe, die Ausbildung, Wissenschaft und Praxis näher zusammenrücken läßt“, sagt Pöschel.

1. Preis: Norbert Freier: beleuchtetes Haltestellenschild
(leicht drückbarer Knopf, wenn sich ein Bus nähert; auf die normalen Haltestellenschilder wird auf die vom Busfahrer sichtbare Seite eine bedruckte Leuchtfolie aufgebracht)

2. Preis: Markus Schubert: Schneefrühweckanlage
(weckt eher als sonst, wenn man Schneeschieben muss und umso früher, wenn mehr Schnee fiel; erster Prototyp ist funktionstüchtig; wenn Schnee auf eine Waage fällt, kann dadurch ein Kontakt geschlossen werden und die Weckfunktion des Weckers wird eingeschaltet)

3. Preis: Roy Zakrewski: Öffnungsmechanismus für Mülltonnen
(mit dem Fuß - Hebel nach unten Treten und der Deckel geht auf, den Fuß vom Hebel runternehmen und der Deckel fällt wieder zu)

4. Preis: Robert Möbius: ergonomischer Handgriff
(Griff aus Hartgummi wird einfach um Einkaufsbeutel-Schlinge oder ähnliches herumgelegt und mithilfe eines, an der Innenseite angebrachten, Klettbandes fixiert)

5. Preis: Robert Jungk: Automatisierter Sonnenschirm
(Nutzer des Schirms immer im Schatten; automatische Drehung und Abwinkelung je nach Sonneneinstrahlung; zur Bereitstellung der Energie auf der Schirmfläche faltbare Photovoltaikelemente)

6. Preis: Julia Kasperczak: Der leuchtende Fahrplan
(Fahrpläne an unbeleuchteten Haltestellen bzw. Haltepunkten des öffentlichen Verkehrs zum Leuchten bringen, um Abfahrtzeiten ohne den Einsatz anderer Hilfsmittel einfach ablesen zu können)

Pressespiegel

21.09.2011 Ankündigung Wettbewerb TU Chemnitz (Link)
21.09.2011 Ankündigung Wettbewerb TU Chemnitz (PDF)
26.10.2011 Ankündigung Wettbewerb Radio UNiCC (Link)
08.11.2011 Ankündigung Veranstaltung TU Chemnitz (Link)
08.11.2011 Ankündigung Veranstaltung TU Chemnitz (PDF)
16.11.2011 Veranstaltung und Preisverleihung tuchfühlung (Link)
23.11.2011 Veranstaltung und Preisverleihung Freie Presse

 

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© Jens Mühlstedt, v1.0, 2011-12-12