Prof. Dr. Bernd Luderer
Allgemeines zu Berufs-/BetriebspraktikaStudien- und Prüfungsordnungen
In der Studien- und Prüfungsordnung des Diplomstudienganges Wirtschaftsmathematik ist die Rede von einem zu absolvierenden Betriebs- bzw.Berufspraktikum:
Studiengang |
Studienordnung | Prüfungsordnung |
| Wirtschaftsmathematik | § 8 (10) | § 27 (1) 3. |
Urlaubssemester fürs Praktikum, ja oder nein?
FAQs
Formblatt des Prüfungsamtes:
Im Prüfungsamt gibt es ein Formblatt zum Berufspraktikum, welches, soweit möglich, noch vor Antritt des Praktikums ausgefüllt werden sollte. Hierzu gehören im voraus das Eintragen des eigenen Namens, des Betriebes, bei dem das Praktikum abgeleistet werden soll, sowie der Themen- und Aufgabenstellung (der Betrieb sollte das auch im voraus schon wissen!). Wenn all das eingetragen wurde (unter Umständen auch bereits der Betriebliche Betreuer), bitte zur Bestätigung des Geschriebenen beim Betreuer der Fakultät für Mathematik (z.Z. Jens Rückert) vorbeigehen und alles absegnen lassen. Auch die Daten für Beginn/Ende des Praktikums sollten vor Antritt des Praktikums beim Ausfüllen keine Schwierigkeiten mehr bereiten. Wenn also all dies ausgefüllt wurde, kann die zur Bestätigung des Themas noch notwendige Unterschrift des Vorsitzenden der Studienkommission eingeholt werden. Das derart ausgefüllte Formblatt sollte dann mit in den Betrieb genommen werden.
Das Formblatt zum herunterladen: formblatt.pdf
Im Betrieb:
Es wird erwartet, dass am jeweiligen Einsatzort ein qualitativ hochwertiges Praktikum absolviert wird. Falls es (vor allem bezüglich des Aufgabenspektrums) zu Schwierigkeiten kommen sollte und dies nicht mit der im Betrieb betreuenden Person geregelt werden kann, bitte den Fakultätsbetreuer ansprechen. Nach Beendigung des Praktikums die Bestätigung des erfolgreichen Abschlusses durch die Unterschrift des betrieblichen Betreuers auf dem Formblatt einholen.
Praktikumsbericht:
Sobald die abzuleistende Praktikumszeit vorbei ist, ist ein Praktikumsbericht über die gesamte Praktikumszeit anzufertigen. Es können hierzu andere Praktikumsberichte beim Fakultätsbetreuer eingesehen werden. Der Bericht sollte ca. fünf bis zehn Seiten umfassen. Hierzu gehört ein Deckblatt mit dem eigenen Namen, dem des Praktikumsbetriebes, der Angabe des Praktikumszeitraumes und eventuell der Themenstellung. Auf der ersten Seite des Berichtes (nach dem Deckblatt) sollte in einer kurzen Übersicht eine Gliederung des Berichtes zufinden sein. Dieser sollte sich mindestens in die folgenden Bereiche teilen:
Hier sollte der Betrieb (falls ein Tochterunternehmen, bitte auch die Mutter vorstellen) und die Abteilung vorgestellt werden (Standort, Umsatz-, Mitarbeiterzahlen etc.), in der gearbeitet wurde.
Bitte auf eine ausführliche Darstellung der Aufgabenstellung achten. Als Leserschaft des Berichts sollten man sich die eigenen Kommilitoninnen und Kommilitonen vorstellen. Daher sollen mathematische Voraussetzungen erwähnt bzw. erläutert und wesentliche Inhalte des Praktikums für einen verständlich beschrieben werden, so dass ein "interessierter Laie" den Bericht gut versteht. Betriebsinterna werden keinesfalls mitgeteilt; gegebenenfalls mit fiktiven Daten arbeiten.
Hier sollte eine Stellungnahme vorgenommen werden in Bezug auf den Nutzen, der aus diesem Praktikum gezogen werden konnte. Bitte nicht mit Kritik sparen. Es soll hier auch durchaus auf die Verbindung Studium und Praxis eingegangen werden, d. h. geschildert werden, inwieweit das bisherige Studium zum Meistern des Praktikums beitragen konnte oder eben nicht.
Der Fakultätsbetreuer entscheidet nach Einsicht, ob noch Nachbesserungen am Bericht vorgenommen werden müssen.
Beispiele:
Andreas Raders, 2002: Mannheimer AG Holding
Trang Thuy Nguyen, 2002: msg systems ag
Praktikumsverteidigung:
Wenn der Bericht bestätigt wurde, kann ein Termin für die Verteidigung des Praktikums ausgemacht werden. Die Verteidigung sollte inhaltlich dem Bericht entsprechen und über einen 20-minütigen Vortrag nicht hinausgehen. Der Termin muss rechtzeitig mit dem Fakultätsbetreuer abgesprochen werden, da dieser zum einen für Raum und Technik (Laptop/Beamer, wenn nötig) sorgen, zum anderen auch den Vortrag bekannt machen muss (Aushang, E-Mail, Internet). Der Vortrag soll für andere die Gelegenheit sein zu sehen, welche Möglichkeiten ein Betriebspraktikum bietet. Bitte bei der Ausarbeitung daran denken!