GESCHICHTE LEHRE FORSCHUNG RECHENZENTRUM FREIZEIT BILDERGALERIE KONTAKT SITEMAP

Mathematisches Rechenzentrum

Ab Herbstsemester 1963 konstituierte sich das Rechenzentrum als 4. Abteilung des Mathematischen Instituts unter Leitung von Herrn Gerhard Bäßler. Danach nannte sich das Institut "Mathematisches Institut und Wissenschaftliches Rechenzentrum".

Ausrüstung mit d i g i t a l e n Rechenanlagen (in zeitlicher Reihenfolge): ZRA1, danach 1967 ODRA 1013 (produziert von Elwro Wroclaw, Volksrepublik Polen).

1969 fand in der DDR die 3. Hochschulreform statt, es wurden Sektionen gegründet. In diesem Jahr wurde die Rechentechnik strukturell von der Mathematik getrennt.

Es gab jetzt die Sektion Mathematik und daneben die Sektion Rechentechnik und Datenverarbeitung. An dieser Sektion wurde der Rechner R300 (Hersteller war das Kombinat Robotron der DDR) installiert.

Ihm folgte die Anlage EC 1020. Das war ein Rechner der ESER-Familie (ESER: Einheitliches System der Elektronischen Rechentechnik der sozialistischen Länder), deren Rechner in internationaler Kooperation der RGW-Länder entwickelt und hergestellt wurden.

Daneben gab es an der Sektion noch den A n a l o g -Rechner endim 2000 (DDR-Produkt aus Glashütte).

Die auf den unten stehenden Bildern jungen Mädchen befanden sich damals in der Ausbildung zur mathematisch-technischen Assistentin (MTA). Das waren Kader mittlerer Qualifikation, die für den Betrieb der Rechentechnik benötigt wurden.

Der erste Ausbildungsjahrgang (Ausbildungsdauer 3 Jahre) begann im Herbst 1962, weitere Jahrgänge folgten. Initiiert wurde diese Ausbildung durch Prof. Hans Jäckel, dem damaligen Direktor des Institutes für Mathematik.

Kollektiv der Rechenstation um 1963

v. l. n. r.: Dr. Klaus Ludwig, Prof. Werner Kunze, Ingrid Forchheim, Dr. Gerhard Bäßler (Leiter des damaligen Rechenzentrums am Institut für Mathematik), Barbara Schmidt, Martina Schneider, Kristine Seidel, Brigitte Schmidt
 
Brigitte Schmidt am ZRA1 (ZRA1 steht für "Zeiß-Rechenautomat 1", der erste programmgesteuerte
digitale Rechenautomat am Institut für Mathematik der damaligen Hochschule für Maschinenbau)
 
Brigitte Schmidt (hinten) und Martina Schneider am Tetradenlocher
(Datenerfassunsgerät für Lochkarten zur Eingabe in den ZRA1)
Bemerkung:
Die oben stehenden Informationen wurden freundlicherweise von Herrn Klaus Thümer bereitgestellt.
Über die Geschichte von Rechentechnik und Datenverarbeitung in der DDR. (Internetquelle)
Über die historischen Rechenmaschinen. (Internetquelle)

© 2004 Designed by Yuliya Bilik