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Prof. Dr. Eberhard Lanckau |
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geb. 1934 |
Eberhard Lanckau ist 1934 in Königsbrück/Sachsen geboren. Er besuchte die Schulen in Berlin und Königstein/Sächsische Schweiz, Pirna und legte 1953 in Pirna das Abitur ab. Im selben Jahr nahm Eberhard Lanckau an der Universität in Halle ein Mathematikstudium auf, das er 1958 mit dem Diplom erfolgreich abschloß. Danach war Lanckau überwiegend in der Industrie tätig. Zunächst arbeitete er zwei Jahre im Forschungszentrum der Luftfahrtindustrie in Dresden, dann über acht Jahre im VEB Mansfeld-Kombinat (Buntmetall-Bergbau und -Verhüttung) "Wilhelm Pieck" in Eisleben. Dort war Lanckau gegen Ende seiner Tätigkeit Fachdirektor für Information und Rechentechnik. In diese Zeit fiel auch seine Promotion im Jahre 1962 an der Universität Halle. Seine Dissertation hatte das Thema "Über eine lineare elliptische Differentialgleichung zweiter Ordnung mit einem singulären Koeffizienten". Im Jahre 1970 habilitierte er sich an der Universität Halle mit dem Thema "Zur Lösung gewisser partieller Differentialgleichung mittels parameterabhängiger Bergman-Operatoren". Ein Jahr später erfolgte seine Berufung als Professor für Numerische Mathematik an die TH Karl-Marx-Stadt. Von 1971 bis 1999 war er ordentlicher Professor TU Karl-Marx-Stadt / Chemnitz auf dem Gebiet Numerische Mathematik / Konstruktive Analysis. Im Jahre 1991 war Prof. Lanckau als Fachbereichsleiter, von 1991 bis 1994 als Prorektor für Bildung, von 1997 bis 1999 als Dekan der Fakultät für Mathematik tätig. Im Jahre 1993 erschien sein Buch "Complex Integral Operators in Mathematical Physics". Prof. Lanckau betreute sowohl Diplomarbeiten als auch Dissertationen. |
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