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INSTITUT FÜR MATHEMATIK |
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| DIREKTOREN DES INSTITUTS FÜR MATHEMATIK | |
| Februar 1954 | Bildung eines Instituts für Mathematik im Bestand der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften mit Dozenten Erich Göllnitz als Direktor und zwei Mitarbeitern: Siegfried Dümmel und Ursula Berger im Gebäude auf der Straße der Nationen, in dem das Institut für Mathematik nach seiner Gründung untergebracht war. |
| März 1954 | Für ein Semester kam am 1. 3. 1954 Hans Jäckel hinzu, der ab Herbstsemester 1954 wegen seiner weiteren Qualifikation im Institut für Angewandte Mathematik an der Bergakademie Freiberg arbeitete. |
| 1. 9. 1954 | Innerhalb des Instituts für Mathematik wurden zwei Abteilungen gebildet. Zu der Abteilung für Reine Mathematik unter der Leitung vom Dozenten Erich Göllnitz gehörten Ursula Berger als Oberassistentin und Siegfried Dümmel als wissenschaftlicher Assistent.
Für die Abteilung für Angewandte Mathematik wurde Gerd Ehrke als Assistent eingestellt. Die Leitung dieser Abteilung übernahm am 1. 2. 1955 Dr. phil. Erich Müller, der gleichzeitig einen Lehrauftrag für Darstellende Geometrie erhielt. |
| 1956 | Das Institut für Mathematik erhielt die Bezeichnung "Institut für Mathematik und Darstellende Geometrie". |
| April 1957 | Festkolloquium anläßlich des 250. Geburtstages von Leonard Euler. |
| Herbst 1960 | Das Institut für Mathematik und Darstellende Geometrie, dessen Leitung Prof. Dr. Hans Jäckel nach der Emeritierung von Prof. Erich Göllnitz übernahm, wurde in Institut für Mathematik umbenannt. |
| Herbst 1961 | Mit Beginn des Herbstsemesters wurden am Institut für Mathematik drei Abteilungen gebildet:
Abteilung Allgemeine Mathematik
Abteilung Geometrie
Abteilung Numerische Mathematik und Mathematische Statistik |
| September 1962 | Beginn der Ausbildung von zunächst fünf mathematisch-technischen Assistentinnen. Zur Mitarbeit im zukünftigen Rechenzentrum war Diplommathematiker Klaus Thümer eingestellt worden. |
| 14. 12. 1962 | Gründung der Bezirkssektion Karl-Marx-Stadt der Mathematischen Gesellschaft der DDR. (Einladung) |
| Dezember 1962 | Am Institut für Mathematik begann der Aufbau eines Rechenzentrums. (Fotos)
Zwischen der Hochschule und dem Pädagogischen Institut Karl-Marx-Stadt wurde ein Vertrag über die Zusammenarbeit in den Fachdisziplinen Mathematik und Physik abgeschlossen. |
| 20. 3. 1963 | Verleihung des Promotions- und Habilitationsrechts an die Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften (Dekan Prof. Dr. Ernst Altmann). |
| 19. 6. 1963 | Mit der Installation und Inbetriebnahme eines Rechners vom Typ ZRA 1 des VEB Carl Zeiss Jena und eines Kleinrechners vom Typ SER 2 (Cellatron) im Rechenzentrum wurde die materiell-technische Basis zur Automatisierung geschaffen. |
| 1. 9. 1963 | Erste Immatrikulation in Diplom-Studiengang Mathematik. |
| 8. - 12. 10. 1963 |
Anläßlich der Festveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen der Hochschule für Maschinenbau fanden zahlreiche wissenschaftliche Veranstaltungen statt. Höhepunkt der Festlichkeiten war die am 9. 10. durch den Staatssekretär für das Hoch- und Fachschulwesen, Prof. Dr. Ernst-Joachim Gießmann, im Auftrag der Regierung der DDR vorgenommene Verleihung des Status Technische Hochschule.
Am Tage der Statusverleihung verfügte die Technische Hochschule Karl-Marx-Stadt über folgende Einrichtungen: 1. Dem Rektor direkt unterstellte wissenschaftliche Einrichtungen:
Institut für Gesellschaftswissenschaften 2. Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften:
Institut für Mathematik und Rechenzentrum 3. Fakultät für Maschinenbau:
Institut für Festigkeitslehre 4. Fakultät für Technologie:
Institut für Technologie des Maschinenbaus
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| 15. - 18. 10. 1963 | Ein besonders wichtiges Erreignis für das Institut für Mathematik und die Technische Hochschule war die erste Tagung der TMP (Tagung über Probleme und Methoden der Mathematischen Physik). Die TMP war auf Initiative von Prof. Dr. Hans Jäckel in Zusammenarbeit mit dem Institut für Technische
Mechanik ins Leben gerufen worden. Bereits die erste Tagung fand unter internationaler Beteiligung statt. Inzwischen sind die TMP zu einer ständigen Einrichtung geworden. Sie trugen und tragen wesentlich zur Festung des internationalen Ansehens der TU und ihrer Vorgänger. |
| WS 1964/65 | Am Institut für Mathematik begann die Ausbildung in der Spezialisierungsrichtung "Mathematische Methoden in der Ökonomie, Technologie und Planung". |
| 1. 9. 1964 | An der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften begann mit der ersten Spezialklasse für Mathematik, Physik und Technik die zweijährige Ausbildung besonders begabter Schüler zur Vorbereitung auf ein Hochschulstudium. |
| 8. - 11. 9. 1964 | An der THK fand die zweite Wissenschaftliche Jahrestagung der Mathematischen Gesellschaft der DDR statt; 600 Mathematiker des In- und Auslandes beteiligten sich. |
| Dezember 1964 | Das am Institut für Mathematik bestehende Rechenzentrum wurde zur selbständigen wissenschaftlichen Einrichtung und erhielt die Bezeichnung "Wissenschaftliches Rechenzentrum". |
| 1. 4. 1965 | Gründung des Institutes für Pädagogik durch Eingliederung eines Teiles des Pädagogischen Institutes Karl-Marx-Stadt, das die Ausbildung von Diplom-Lehrern in folgenden Fachkombinationen übernahm:
- Mathematik/Physik Die Absolventen waren als Lehrer für allgemeinbildende polytechnische Oberschulen vorgesehen. Mit dieser Eingliederung übernahm die THK auch das Hauptgebäude des Pädagogischen Instituts Karl-Marx-Stadt (Humboldtschule) mit 212 Hörsaalplätzen, 90 Seminarplätzen und 84 Wohnheimplätzen sowie eine Sportanlage mit den dazugehörigen Gebäuden. |
| 1. 9. 1965 | Am Institut für Mathematik begann die Ausbildung von Diplom-Lehrern. |
| seit 1965 | Nutzung mechanischer Tischrechner, Ausbildung im Rechenzentrum an Großrechnern, Programmierpraktika. |
| Mitte 60-er | Der intensive Ausbau des Instituts für Mathematik:
- Analysis: Dr. Siegfried Prößdorf |
| 1. - 5. 6. 1966 | 3. TMP (Tagung über Probleme und Methoden der Mathematischen Physik) an der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt mit Beteiligung von Wissenschaftlern aus 14 Ländern. |
| 6. 10. 1967 | Das Institut für Mathematik übergab dem VEB Carl Zeiss Jena den ersten SYMAP (B) Compiler für numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen. |
| 5. 6. 1968 | Die Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften verlieh dem sowjetischen Wissenschaftler Prof. S. G. Michlin, Staatliche Universität Leningrad, die Ehrendoktorwürde. |
| 5. - 9. 6. 1968 | Die 4. TMP (Tagung über Probleme und Methoden der Mathematischen Physik) wurde vom Institut für Mathematik und das Institut für Angewandte Mechanik gemeinsam mit der Mathematischen Gesellschaft der DDR veranstalten. 150 Teilnehmer aus 11 Ländern waren anwesend. |
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