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Forschung an der TU Chemnitz

Die Forschung an der TU Chemnitz wird von über 150 Professuren an 8 Fakultäten getragen.

In ihrem Leitbild definiert die TU Chemnitz als ein „Markenzeichen des Chemnitzer Universitätsprofils in der Forschung“ den „fachübergreifenden offenen und konstruktiven Dialog“ sowie die besondere Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Durch die Bearbeitung von zukunftsorientierten Schlüsselthemen in Schwerpunktfeldern wie „Energy-efficient Production Processes“, „Human Factors in Technologies“ sowie „Smart Systems and Materials“ möchte die TU Chemnitz ihren Beitrag zur Lösung der drängenden gesellschaftlichen Probleme und Fragestellungen von morgen im regionalen, nationalen und globalen Kontext leisten.

Ein wichtiger Indikator zur Messung der Forschungsintensität und Forschungsstärke einer Universität in Deutschland ist ihre Fähigkeit zur Einwerbung von so genannten Drittmitteln, d.h. zur Gewinnung von finanziellen Ressourcen zusätzlich zu den staatlich zugewiesenen, etwa durch Kooperationen mit leistungsstarken Industriepartnern oder durch die Förderung von aussichtsreichen Forschungsprojekten mittels Zuwendungen von Förderorganisationen. Die TU Chemnitz konnte bei der Gewinnung von Drittmitteln insbesondere in den letzten Jahren hohe Steigerungsraten erzielen, so dass mittlerweile ein Drittel des Gesamthaushaltes der Universität aus Drittmitteln bestritten werden kann.

Ein weiterer Ausweis für profilierte und international wettbewerbsfähige Spitzenforschung an der TU Chemnitz ist das Vorhandensein von Forschungsclustern unter ihrer Führung, welche in der wettbewerbsorientierten Vergabe von Fördermitteln erfolgreich waren. Herausragende Beispiele hierfür sind das Spitzentechnologiecluster „Energy-efficient Product and Process Innovations in Production Engineering (eniPROD), das Kompetenznetzwerk für Nanosystemintegration sowie eine Reihe von Sonderforschungsbereichen und Kompetenzzentren.

Mit dem erfolgreichen Antrag des Forschungsclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen“ im Rahmen des aktuellen nationalen Exzellenzwettbewerbs für eine Förderung bis 2017 hat die TU Chemnitz bereits einen wichtigen Grundstein auch für zukünftige Spitzenforschung gelegt.

Zudem ist die TU Chemnitz eng vernetzt mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen (u.a. Fraunhofer IWU Chemnitz, Fraunhofer ENAS Chemnitz, Leibniz-IFW Außenstelle Chemnitz und Wirtschaftsunternehmen und verfügt mit dem „Smart Systems Campus“ über einen eigenen Inkubator für die direkte Umsetzung von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte und Unternehmensgründungen aus der Universität heraus.

Darüber hinaus hat sich die TU Chemnitz der besonderen Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verschrieben. Diesem Ziel dienen u.a. zahlreiche Nachwuchsforschergruppen und Promotionskollegs, darunter auch das Internationale Graduiertenkolleg „Materials and Concepts for Advanced Interconnects and Nanosystems“.

Neben der fachlichen Ausbildung besteht für junge Nachwuchswissenschaftler an der TU Chemnitz zusätzlich die Möglichkeit, an einer Forschungsakademie ihre spätere Beschäftigungsfähigkeit durch den Erwerb von Schlüsselkompetenzen und Zusatzqualifikationen zu steigern. Insbesondere der Unterstützung von ausländischen Wissenschaftlern an der TU Chemnitz dienen schließlich die Weiterbildungsangebote des „Welcome Centre“.