Öffentliche Verteidigung im Rahmen des Promotionsverfahrens
Montag, 08.04.2013
14:00 Uhr, Raum 1/367
In dieser Arbeit wird ein Konzept zur Validierung vorgestellt, mit demeine bestimmte Klasse komplexer Systeme, so genannte Dienstbereitstellende Systeme, durch automatisiertes Testen überprüft werden kann. Das zu testende System wird komplett gekapselt und lediglich die funktionalen Schnittstellen als Dienste
betrachtet. Die Nutzung dieser Dienste durch beliebige, heterogene Klienten ist als Last quantifzierbar. Eine Validierung besteht darin, die verschiedenen
Dienste des zu testenden Systemes über die Laufzeit mit verschiedenen Lasten zu beaufschlagen und die Ergebnisse zu überprüfen. Zur Vereinfachung des Validierungsprozesses wird die Ausführung automatisiert. Alle relevanten Parameter werden in einem aufwändigen Modell zusammengefaßt.
Zur dynamischen Festlegung der durch den jeweiligen Klienten zu erzeugende Lasten ergibt sich ein nichtlineares Optimierungsproblem, Testpartitionierung genannt, welches mit einer Heuristik gelöst werden kann und die Testbench somit zur Laufzeit auf dynamische Änderungen reagieren kann.
Die Testbench wird sowohl theoretisch wie auch anhand eines praktischen Beispiels analysiert.