Funktionsübersicht
. .
Errorhandling und Environment
Hilfesystem für den Message Passing Interface Standard MPI
MPI_Init
Initialisiert die MPI-Umgebung
Input Parameter:
MPI verlangt keine Kommandozeilenparameter, gibt der Applikation jedoch die
Möglichkeit, davon Gebrauch zu machen.
Kommandozeilenparameter:
- mpiqueue
Debugginghilfe. Gibt den Status der message queues aus, wenn
MPI_Finalize
gerufen wird. Alle Prozessoren schreiben; deshalb kann es sein, daß die
Ausgabe schwer zu entziffern ist.
- mpiversion
Versionsnummer der Implementation (NICHT von MPI) sowie die Argumente,
die von configure verwendet wurden, ausgeben.
- mpinice
nn - veringert die Priorität des Programms um nn. nn muß positiv sein
(außer für root). Nicht alle Systeme unterstützen dieses Argument. Die
es nicht tun, ignorieren es.
- mpedbg
Startet einen Debugger in einem xterm-Fenster, wenn ein Fehler auftritt.
(MPI findet einen Fehler oder ein normales Signal wie segmentation fault)
Dieses Argument funktioniert nur, wenn MPI mit -mpedbg konfiguriert wurde.
- mpipktsize
nn - Setzt die Message-Länge, wo ADI auf Long-Message-Protokoll umschaltet
auf nn. Funktioniert nur, wenn MPI mit -var_pkt konfiguriert wurde.
Anmerkungen:
MPI_Init muß gerufen werden bevor man irgendeine andere MPI-Routine aufruft.
MPI_Init darf nicht mehrfach gerufen werden. Ob MPI_Init gerufen wurde, kann
man mit MPI_Initialized testen.
Aufruf:
#include "mpi.h"
int main(argc, argv)
int argc;
char *argv[];
{
if (MPI_Init(&argc,&argv)!=MPI_SUCCESS) {
fprintf(stderr, "MPI_Init failed.");
return -1;
}
...
MPI_Finalize();
}
Programmbeispiel