
Das Projekt, welches im Auftrag von SIEMENS durchgeführt wird, stellt sich der Aufgabe vorhandene Software-Technologien, basierend auf bewährten Standards aus der Welt der IT-Technologie und der Ethernet-Infrastruktur, mit den Anforderungen der industriellen Steuerungstechnik zu verbinden.
Entwicklungen in diesem Bereich müssen den Ansprüchen der industriellen dezentralen Automatisierungstechnik gerecht werden.
Als besondere Merkmale sind hier die Erfüllbarkeit harter Echtzeitanforderungen (z.B. das Einhalten von Deadlines) und die Fehlertoleranz zu nennen.
Betreuer:
Dipl.-Inf. Jochen Strunk
Literatur / Referenzen:
SIMATIC ET 200S
Das Modulspektrum der ET 200S erstreckt sich über Powermodule, digitale oder analoge Ein- und Ausgangsmodule, Technologiemodule sowie Motorstarter und Frequenzumrichter. Auch für die Sicherheitstechnik ist sie gerüstet mit fehlersicheren Signalmodulen, Motorstartern und Frequenzumrichter. Mit diesem können drehzahlgesteuerte Antriebsaufgaben bis zu einer Leistung von 4 kW gelöst werden.
Das neue Interface-Modul IM 151-3 PN FO mit integrierten POF-Schnittstellen nutzt das bewährte SC RJ-Verkabelungssystem und erlaubt die Anbindung der Produktfamilie SIMATIC ET 200S an ein optisches PROFINET-Netzwerk. Damit können sowohl Standardmodule als auch erstmals sicherheitsgerichtete PROFIsafe-Module an ET 200 mit direktem LWL-Anschluss betrieben werden.
Um bei der Verdrahtung Zeit zu sparen, stehen Ihnen Terminalmodule mit der abisolierfreien Schnellanschlusstechnik Fast Connect zur Verfügung.

Hannover Messe
Auf der Hannover Messe 2004 zeigt Siemens Automation and Drives (A&D) erstmals sein Produktspektrum für den Einsatz von Ethernet in der Feldebene. Dazu wurden die Controller Simatic S7-300, S7-400 und die dezentrale Peripherie ET 200S in IP 20 mit Profinet-Schnittstellen ausgerüstet.