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Power Management

Wie funktioniert Power Management im Allgemeinen?

Die grundsätzlichen Verfahrensweisen des Power Management sind:

Ein spezieller Timer im BIOS ist für alle Power Management-fähigen Komponenten zuständig.
Es gibt allerdings Geräte, die einen eigenen Timer aufweisen, wie z.B. der Monitor. Auf diese Weise hat man zu jeder Zeit direkten Zugriff auf die Einstellungen. Daraus folgt eine einfache Handhabung, sollte man feststellen, dass die Zeiten zu lang bzw. zu kurz bemessen sind.
Bei den diversen Einstellungen, die das BIOS zur Verfügung stellt, ist es deshalb ratsam, sich vorher eine gewisse Power Management - Strategie zurecht zu legen.

Allgemein gilt für die verschiedenen Timer: Entweder der User stellte einen gewissen Wert in Minuten ein, oder das System gibt bereits festgelegte Werte vor, die über eine Auswahl wie 'kurz', 'mittel' oder 'lang' erfolgt.
Andere auswählbare Funktionen beeinflussen die verschiedenen Power Management Modi oder verschiedenen Geräte. So kann z. B. eingestellt werden, um wieviel der Prozessortakt verringert werden soll (z.B. 1/8) oder ob der Monitor nach einer bestimmten Zeit in den Suspend Modus geschaltet werden soll.
Hierbei kann grundsätzlich gesagt werden, dass für Komponenten mit kurzer Rücksetzungszeit, z.B. Prozessor, eine kurze Zeit (20 Sekunden oder 1 Minute) und für Komponenten mit einer mittleren oder hohen Rücksetzungszeit, z.B. Festplatten, lange Zeiten (> 30 Minuten) eingestellt werden sollten.
Spielt man mit dem Gedanken seinen Rechner die Nacht über laufen zu lassen, sollte man für die Festplatten eine sehr lange Verzögerung einstellen, um sicherzugehen, dass die Festplatte nicht ständig hoch- bzw. heruntergefahren wird, aber nach dem Ende der Arbeit die Festplatte dennoch nicht die ganze Nacht weiterläuft.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist bei der Konfiguration der IRQs (Interrupt Requests) zu beachten. Diese sind für die Aktivierung des Systems zuständig, wenn sich dieses in einem Suspend Modi befindet. Die der Tastatur und Maus zugeordneten IRQs sind standardmäßig eingestellt. Wer aber zusätzliche Eingabegeräte verwendet, z.B. Trackball, Zeichenbrett, sollte darauf achten, dass er auch deren IRQs aktiviert. Denn ansonsten wird das System nicht wieder hochgefahren, wenn an einem der Eingabegeräte ein 'Interrupt Request' festgestellt wird.
Soll der Rechner die Funktion einer Faxmaschine übernehmen, ist es wichtig den IRQ für das Modem bzw. die Schnittstelle zu aktivieren. Denn ansonsten wird das Modem bei einem Anruf den Rechner nicht aus dem Suspend Modus hochfahren lassen, und somit werden alle eingehenden Faxe verloren gehen.

Wie bei allen anderen selbstgetätigten Einstellungen im BIOS ist es auch im Power Management wichtig am Schluss zu überprüfen, ob man an alle Eventualitäten gedacht hat und alle Funktionen korrekt und sinnvoll eingestellt wurden.


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