Power Management
Was ist Power Management?
Das Wort "Power Management" kommt wie viele andere
auch aus dem Englischen. Übersetzt man es sinngemäß
in die deutsche Sprache, so erhält man "Stromverwaltung".
Zweck dieser Stromverwaltung ist es die einzelnen Komponenten
des Rechners und seine Peripherie im Falle der Nichtbenutzung
auf einen niedrigeren Stromverbrauchslevel herunterzufahren. Dies
erfolgte und erfolgt auch heute noch zum großen Teil durch
Nutzung der Energiesparfunktionen, die durch das BIOS des jeweiligen
Rechners angeboten werden.
Statistische Untersuchungen haben ergeben, dass Rechner einen
nicht unerheblichen Teil ihrer Zeit, die sie in Betrieb sind,
nicht genutzt werden und somit im 'Leerlauf' stehen. Deshalb hat
auch auf dem Gebiet der Computer der Gedanke des Energiesparens
an Bedeutung gewonnen.
Zusätzlich zu einer niedrigeren Stromrechnung durch vermehrten
Einsatz des Power Management, ergibt sich auch eine Schonung der
Komponenten und somit eine höhere MTBF-Zeit (Lebensdauer).
Einige der wichtigsten Komponenten des heute üblichen Wintel-PCs
unterstützen bereits das Power Management entweder durch
Steuerung des BIOS oder - sobald sich der ACPI-Standard durchgesetzt
hat - durch Steuerung des Betriebssystems.
Zur Zeit können CPUs, Festplatten und Monitore in einen Energiesparmodus
versetzt werden. Nach Etablierung des ACPI-Standards werden zusätzlich
noch Peripherie-Geräte wie Scanner, Drucker und Laufwerke
dazukommen.