Professur Datenverwaltungssysteme

Professur
Datenverwaltungssysteme

Basis-Lehrangebot


Lehrveranstaltung WS SS
Datenbanken I (Grundlagen) X  
Datenbanken II   X
Datenbanken III (Objektorientierte DB) X  
Verteilte Datenbanken   X
Algorithmen und Programmierung X  
Datenstrukturen   X
Verarbeitung und inhaltliche Verwaltung multimedialer Daten   X




Vorlesung: Datenbanken I (Kernfach)

Titel: Datenbanken (DB I)
Typ und SWS: Kernfachvorlesung, 2/2/0 SWS
Voraussetzungen: Vordiplom
Durchführung: Wintersemester (Empfehlung: 5. Fachsemester)
Inhalte: Es werden Grundkenntnisse des Informatik Teilbereiches Datenbanken vermittelt. Hierzu gehören (Auszug):
  • Architektur von Datenbanksystemen
  • technischer Hintergrund der Datenspeicherung
  • Methoden zur Anfragestellung an Datenbanken
  • Datenbankmodelle (hierarchisch, netzwerkartig, relational)
  • Datenbankentwurfskriterien
  • paralleler Zugriff auf Datenbanken
  • Datenschutz und Datensicherheit
Die Vorlesung geht nicht auf ein konkretes Datenbanksystem ein, sondern behandelt die genannten Themen in allgemeingültiger Form. Übungen ergänzen die Vorlesung.
Zielsetzung: Nach dem Besuch der Vorlesung sind wesentliche Bestandteile eines Datenbanksystems bekannt. Die Hörer sollen in der Lage sein, mit der Anfragesprache SQL einfache Anfragen an eine relationale Datenbank zu stellen und den Einsatz von Datenbanksystemen bezüglich einer Aufwands-/Nutzenanalyse grob einzuschätzen.
Literatur: Standardliteratur, z.B.: Date, Schlageter, Stucky, etc. - auf weitere Literatur wird in der Vorlesung hingewiesen 
Links:
Aktuelles:  



Vorlesung: Datenbanken II

Typ und SWS: Spezialvorlesung, Vorlesung: 2 SWS, Übung 2 SWS
Voraussetzungen: Vordiplom
Vorlesung Datenbanken I
Durchführung: Sommersemester (Empfehlung: 6. Fachsemester)
Inhalte: Die Volesung Datenbanken II gliedert sich in die Schwerpunkte
  • Erweiterungen des klassischen Relationalen Modells auf dem Wege zu
  • objektorientierten und objektrelationalen Systemen
  • DBMS und ihre Verknüpfung mit Web-Technologien
  • Das semistrukturierte Datenmodell XML
  • Web-Services
Im ersten Teil werden dabei die Modelle RM/T, NF² sowie das Konzept abstrakter Datentypen vorgestellt. Im Rahmen des zweiten Schwerpunkts werden Technologien zur Einbindung von Datenbankmanagementsystemen in die Webinfrastruktur vorgestellt und klassifiziert. Schlagworte in diesem Bereich sind ODBC, JDBC, ASP und JSP. Weiterhin wird die aktuell in vielen Gebieten im Einsatz befindliches Markup-Sprache XML vorgestellt und unter dem Aspekt eines Datenmodells betrachtet. Den Abschluß bildet ein Einblick in die sich hinter dem Schlagwort Web-Services befindlichen Technologien wie SOAP, UDDI und WSDL.
Zielsetzung: Nach dem Besuch der Vorlesung sind die Grundzüge einiger wichtiger Weiterentwicklungen im Bereich Datenbanken bekannt. Einblicke und Zusammenhänge aktueller Entwicklungen im Bereich Web und Datenbanken werden mit dem Ziel gegeben, aktuelle und sich weiterentwickelnde Technologien verstehen, bewerten und einordnen zu können.
Links:
Literatur: Auf Literatur wird in der Vorlesung hingewiesen.



Vorlesung: Objektorientierte Datenbanken (DBIII)

Typ und SWS: Kernfachvorlesung, Vorlesung: 2 SWS, Übung 2 SWS
Voraussetzungen: Vordiplom
Vorlesungen Datenbanken I, Datenbanken II
Durchführung: Wintersemester (Empfehlung: 7. Fachsemester)
Inhalte: Es werden objektorientierte Datenbanken hergeleitet aus der Darstellung von Nachteilen relationaler Systeme, der Entwicklung semantischer Datenmodelle, objektorientiertem Software-Entwurf und objektorientierten Programmiersprachen.
Folgende Konzepte werden vorgestellt (Auszug): 
  • Objektidentität,
  • Klassen und Typen,
  • Polymorphismus
  • Vererbung
  • Abgeschlossenheit und Erweiterbarkeit
Die Vorlesung geht nicht auf ein konkretes Datenbanksystem ein, sondern behandelt die genannten Themen in allgemeingültiger Form mit Beispielen aus realen Systemen. Übungen ergänzen die Vorlesung. 
Zielsetzung: Die Vorlesung eröffnet die Möglichkeit, den derzeit noch stark forschungsorientierten Bereich objektorientierter Datenbanksysteme (Marktanteil < 2%) direkt verfolgen und bereits am Markt befindliche Systeme in ihrer Funktionalität gegenüber der Theorie einschätzen zu können.
Literatur:
  • A. Heuer: "Objektorientierte Datenbanken"
  • auf weitere Literatur wird in der Vorlesung hingewiesen
Links:



Vorlesung: Verteilte Datenbanken

Typ und SWS: Spezialvorlesung, 2 SWS
Voraussetzungen: Vordiplom
Vorlesung Datenbanken
Durchführung: Sommersemester (Empfehlung: 6. Fachsemester)
Inhalte: Die Vorlesung behandelt grundlegende Aspekte zur Verteilung persistenter Datenbestände. Hierzu gehören (Auszug): 
  • Logische und physische Aufteilung von Daten
  • Architekturänderungen gegenüber nicht-verteilten Systemen
  • Organisation des Datenzugriffs
  • Aufwandsabschätzung beim Datenzugriff
  • Anfrageumformung
  • verteilte Transaktionen
Die Vorlesung geht nicht auf ein konkretes Datenbanksystem ein, sondern behandelt die genannten Themen in allgemeingültiger Form. Da aktuell verfügbare Systeme nur einige Aspekte von Verteilung realisieren, wird auf Übungen zur Vorlesung verzichtet. Interessierte Hörer können die am Lehrstuhl vorhandenen Datenbanksysteme bezüglich der gebotenen Thematik nach Absprache testen. 
Zielsetzung: Durch die Vorlesung wird ein erster Eindruck vermittelt, der es den Hörern erlaubt, den Einsatz eines verteilten Datenbanksystems und die Fähigkeiten kommerzieller Systeme in diesem Bereich grob abzuschätzen.
Literatur: Auf Literatur wird in der Vorlesung hingewiesen.



Vorlesung: Algorithmen und Programmierung

Typ und SWS: Grundstudium; Vorlesung: 4 SWS, Übung: 2 SWS
Inhalt: Die Vorlesung gliedert sich in drei Teile:
Im ersten Teil stehen allgemeine Aussagen zu den Gegenständen der Informatik und Informationsverarbeitung im Zentrum der Betrachtungen. Anschließend wird der zentrale Begriff des Algorithmus intuitiv eingeführt und auf Eigenschaften, Struktur, Beschreibung und formale Darstellung von Algorithmen eingegangen. Schließlich werden das Wesen und die Rolle von Programmiersprachen beim Umgang mit dem Computer erörtert.
Der zweite Teil widmet sich den Konzepten imperativer Programmiersprachen, wobei systematisch in die strukturierte Programmierung mit Hilfe der Sprache PASCAL eingeführt wird. Unter anderem behandelt dieser Abschnitt neben formalen Methoden beim Programmentwurf auch rekursive Programmiertechniken.
Der letzte Teil fokussiert sich auf wesentliche Aussagen zu modularer und objektorientierter Programmierung, die anhand der Programmiersprache JAVA erläutert werden. Basierend auf dem Begriff des Abstrakten Datentyps werden Konzepte wie Modularität, Geheimnisprinzip und Datenkapselung eingeführt und als Grundlage modularer Programmierung weiter ausgearbeitet. Des Weiteren werden zentrale Aspekte der Softwareentwicklung unter dem objektorientierten Paradigma behandelt.
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Vorlesung: Datenstrukturen

Typ und SWS: Grundstudium; Vorlesung: 4 SWS, Übung: 2 SWS
Inhalt: Behandelt werden grundlegende Datenstrukturen, wie Listen, Bäume und Graphen. Ferner werden die zugehörigen Algorithmen besprochen. Im Mittelpunkt stehen dabei Algorithmen zum Suchen und Sortieren.
Links:



Vorlesung: Verarbeitung und inhaltliche Verwaltung multimedialer Daten

Typ und SWS: Vorlesung: 2 SWS
Voraussetzungen: Vordiplom
Inhalt: Die Vorlesung führt zunächst in die Grundlagen der digitalen Signalverarbeitung ein. Die erlernten Konzepte werden auf multimediale Datenströme angewendet und Methoden präsentiert, um inhaltliche Eigenschaften von z.B. Bild- oder Tondaten erkennen zu können. Schließlich werden Probleme vorgestellt, die sich aus der Organisation und Verwaltung dieser Daten, z.B. in einem Multimedia-Datenbanksystem ergeben. Im Zentrum dieser Betrachtungen stehen Fragen zur Vergleichbarkeit, Ähnlichkeit und Indexierung multimedialer Dokumente.
Hinweise: Die erworbenen Kenntnisse aus der Vorlesung können in einem Praktikum vertieft werden.
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