Eine Veranstaltung in der Reihe
Zukunft entwickeln von

Virtuelles Tischtennis

Professur GDV,
Prof. Brunnett

Das an der Professur Graphische Datenverarbeitung und Visualisierung der Technischen Universität Chemnitz entwickelte „Virtuelle Tischtennis“ stellt eine Tischtennissimulation dar, bei der der Spieler mit einem gewöhnlichen Schläger einen virtuellen Ball auf eine virtuelle Platte in einer virtuellen Umgebung spielt, von der er einen echten 3D-Eindruck erhält.
Dieser dreidimensionale Eindruck wird mittels einer sogenannten stereoskopischen Rückprojektion auf eine 3x4 m große Projektionsfläche erzeugt. Der Spieler muss dabei lediglich eine Polfilterbrille tragen, die sich in Gewicht und Komfort nicht wesentlich von einer Sonnenbrille unterscheidet.
Ein Kamerasystem erfasst sowohl die Position dieser Brille als auch die Bewegungen des realen Schlägers. Dieses Wissen ermöglicht es dem System einerseits für den Spieler immer die korrekte Sicht auf die virtuelle Tischtennisumgebung zu generieren und andererseits auf Aktionen des Spielers mit dem Schläger zu reagieren. Dabei werden sämtliche in der Realität geltenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten durch das System simuliert. So ist es beispielsweise möglich den virtuellen Ball wie in einem realen Spiel anzuschneiden. Ein Vorteil dieser kamera-basierten Erfassung von Bewegungen besteht darin, dass die Bewegungsfreiheit des Spielers in keinster Weise durch etwaige Verkabelungen beeinträchtigt wird.
Unser System bietet dem Spieler nicht nur einen sehr realitätsnahen visuellen, sondern auch akustischen Eindruck. Die Simulation erzeugt korrekt positionierte akustische Signale bei der Kollision des virtuellen Balls mit dem Schläger, der virtuellen Platte und sonstigen Elementen der virtuellen Umgebung.

im WWW

organisiert von der Professur Daten- verwaltungssysteme der TU Chemnitz

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gemeinsam veranstaltet mit Chemnitz spielt vom Deutschen Spielemuseum e.V.

vom BMBF gefördert.

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